Berlinale

Casting Night und Place to B - das sind die Berlinale-Partys

Es sind die bestbesetzten Partys der Berlinale - die Casting-Night im E-Werk, der Empfang des Medienboards und die „Place to B“-Party. Hier treffen sich Stars und solche, die es werden wollen.

Foto: Jens Kalaene / dpa

Die bestbesetzten Partys bei der Berlinale standen am Sonnabend auf dem Programm: Empfang des Medienboard Berlin-Brandenburg im Hotel „The Ritz-Carlton“, „Place to B“-Party im Restaurant „Grill Royal“ und die „Casting Night“.

Seine Aufgabe ist genau so wichtig, wie das Spiel der Darsteller selbst. Schließlich wählt der Casting Direktor einer Filmproduktion die Schauspieler aus. Da Berufsbild und Personen im Gefüge mit prominenten Schauspielern und Regisseuren medial oft vernachlässigt werden, veranstaltet der Bundesverband Casting (BVC) gemeinsam mit dem Automobilhersteller Peugeot jährlich eine „Casting Night“. So auch am Sonnabendabend im E-Werk an der Wilhelmstraße in Mitte.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die ‚Casting Night’ zum Treffpunkt für die Stars und Macher der Film- und Medienbranche auf der Berlinale etabliert hat“, sagte Cornelia von Braun, Vorsitzende des BVC. Zum vierten Mal hatte sie geladen, rund 1400 Gäste kamen. Darunter Sonja Kirchberger, Christoph M. Ohrt mit Freundin Dana Golombek, Jessica Schwarz, Christine Neubauer, Axel Pape, Max von Thun, Sabine Postel, Sven Martinek mit Simone Thomalla und Valerie Niehaus sowie die Regisseure Christine Hartmann, Marc Rothemund und Designerin Nanna Kuckuck. Schauspielerin Wolke Hegenbarth kam ebenfalls. „Weil das die wichtigste Veranstaltung heute Abend ist. Also für mich. Ich habe schon zwei meiner Lieblingsregisseure getroffen“, sagte sie kurz nach ihrer Ankunft.

Ausgeprägte Verweildauer bis in die Morgenstunden

Medienboard-Empfang und „Place to B“ waren in den vergangenen Jahren stets prominent besetzt und mit der Gefahr zu ausgeprägter Verweildauer bis in die frühen Morgenstunden. Auch hier war also wieder Organisationsgeschick gefragt, um das Party-Wechseln unter Nutzung möglichst weniger Ressourcen bei maximalem Gewinn zu absolvieren. Berlinale-Shuttle-Service oder der Taxifahrer des Vertrauens, halbwegs bequemes Schuhwerk und immer wieder ein Glas Wasser zwischen dem Champagner, erwiesen sich als treue Begleiter der prominenten Gäste auf dem Weg zwischen Potsdamer Platz, Friedrichstraße und wieder zurück.

Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus begrüßte zu ihrer Party die Schauspieler Tom Payne, Florian David Fitz, Nina Hoss, Yvonne Catterfeld, Oliver Wnuk, Katharina Schüttler und Sibel Kekilli – um nur einige zu nennen. "Für mich dauert die Berlinale jeden Tag von acht Uhr morgens bis zwei Uhr nachts. Am dritten dritten Tag merke ich jetzt langsam schon mein Alter", so Kekilli. Als Darstellerin der US-Serie "Game of Thrones" konnte sie bestätigen: "Die Berlinale ist auch international eines der bekanntesten Filmfestivals."

Die Gästeliste der „Place to B“-Party der „Bild“-Zeitung war vor Beginn wie immer geheim geblieben. Dort begrüßte Gastgeber Kai Diekmann jedoch wie üblich die deutsche A-Prominenz. Darunter Schauspieler Mario Adorf, Model Franziska Knuppe, Moderatorin Judith Rakers, Schauspielerin Ruth Moschner, Unternehmer Martin Krug mit Freundin Julia – und sogar einige, wie Moderator Thomas Gottschalk, die bisher allen anderen Berlinale-Feierlichkeiten ferngeblieben waren. Der erste Berlinale-Sonnabend war also auch dieses Mal wieder für einige Überraschungen gut.