1 Österreich-Schweiz 7:5 Es war ohne Zweifel ein Spektakel, das die Zuschauer in Lausanne erlebten. schon zur Pause führten die Österreicher mit 5:4 – nach einem schnellen 0:3-Rückstand. Und der Österreicher Alfred Körner verschoss in jenem denkwürdigen Viertelfinale 1954 sogar noch einen Foulelfmeter.

ARCHIV – ZUR SCHWEIZER NATIONALMANNSCHAFT AN DER FUSSBALL WM 1954 IN DER SCHWEIZ STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Unterstuetzt von Oliver Eggimann, links, und Roger Bocquet, Mitte, verrichtet der Schweizer Torhueter Eugene Parlier vorzuegliche Abwehrarbeit vor dem heranstuermenden Oesterreicher Theodor Wagner im Viertelfinal der Fussball-Weltmeisterschaft zwischen Schweiz und Oesterreich. Die Schweiz verliert am 26. Juni 1954 im Stade Olympique de la Pontaise in Lausanne das Viertelfinal-Spiel bei der Fussball Weltmeisterschaft gegen Oesterreich mit 5 zu 7 Toren und scheidet mit dieser Niederlage aus dem Turnier aus. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str) |
ARCHIV – ZUR SCHWEIZER NATIONALMANNSCHAFT AN DER FUSSBALL WM 1954 IN DER SCHWEIZ STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Unterstuetzt von Oliver Eggimann, links, und Roger Bocquet, Mitte, verrichtet der Schweizer Torhueter Eugene Parlier vorzuegliche Abwehrarbeit vor dem heranstuermenden Oesterreicher Theodor Wagner im Viertelfinal der Fussball-Weltmeisterschaft zwischen Schweiz und Oesterreich. Die Schweiz verliert am 26. Juni 1954 im Stade Olympique de la Pontaise in Lausanne das Viertelfinal-Spiel bei der Fussball Weltmeisterschaft gegen Oesterreich mit 5 zu 7 Toren und scheidet mit dieser Niederlage aus dem Turnier aus. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str) |© picture alliance/KEYSTONE | STR

2 Ungarn-El Salvador 10:1 Die Ungarn sind ein fester Bestandteil der WM-Historie, nicht zuletzt durch den höchsten Sieg, den eine Weltmeisterschaft bislang erlebt hat. Laszlo Kiss erzielte drei Tore. Dennoch war nach der Gruppenphase 1982 Schluss für den zweimaligen WM-Finalisten (1938, 1954).

Der Ungar Nyilasi (Mitte) spielt die beiden Salvadorianer Ventura (Nr. 6) und Rivas (Nr. 13) in der WM-Begegnung Ungarn - El Salvador am 14.6.1982 in Elche aus. In fast allen Zweikämpfen dieses Spiels hatten die Mittelamerikaner gegenüber den Magyaren das Nachsehen. Die Ungarn siegten haushoch mit 10:1. | Verwendung weltweit
Der Ungar Nyilasi (Mitte) spielt die beiden Salvadorianer Ventura (Nr. 6) und Rivas (Nr. 13) in der WM-Begegnung Ungarn - El Salvador am 14.6.1982 in Elche aus. In fast allen Zweikämpfen dieses Spiels hatten die Mittelamerikaner gegenüber den Magyaren das Nachsehen. Die Ungarn siegten haushoch mit 10:1. | Verwendung weltweit© picture-alliance / dpa | Staedele

3 Ungarn-Deutschland 8:3 Hat da jemand Ungarn gesagt? Schon 1954 spielten sie in der Schweiz alles in Grund und Boden, erst recht eine deutsche B-Elf in der Vorrunde. Sandor Kocsis erzielte allein vier Tore. Vielleicht hätte er sich noch eines für das Finale in Bern aufheben sollen.

Der deutsche Stürmer Fritz Walter (r, vorn) attackiert den ungarischen Abwehrspieler Gyula Lorant (M). Walters Teamgefährte Helmut Rahn (l, hinten) und Lorants Mannschaftskamerad Jozsef Zakarias (r, hinten) schauen zu. Die ersatzgeschwächte deutsche Fußballnationalmannschaft verliert am 20.06.1954 ihr zweites Gruppenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft vor 60.000 Zuschauern im Baseler St. Jakob-Stadion gegen Ungarn mit 3:8. Am 4. Juli gewinnt die DFB-Elf aber das Endspiel in Bern um den WM-Titel sensationell mit 3:2. | Verwendung weltweit
Der deutsche Stürmer Fritz Walter (r, vorn) attackiert den ungarischen Abwehrspieler Gyula Lorant (M). Walters Teamgefährte Helmut Rahn (l, hinten) und Lorants Mannschaftskamerad Jozsef Zakarias (r, hinten) schauen zu. Die ersatzgeschwächte deutsche Fußballnationalmannschaft verliert am 20.06.1954 ihr zweites Gruppenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft vor 60.000 Zuschauern im Baseler St. Jakob-Stadion gegen Ungarn mit 3:8. Am 4. Juli gewinnt die DFB-Elf aber das Endspiel in Bern um den WM-Titel sensationell mit 3:2. | Verwendung weltweit© picture-alliance / dpa | dpa

4 Frankreich-Paraguay 7:3 Bereits der Start der Franzosen 1958 zeigte, dass sie in Schweden etwas Großes vorhatten. Allen voran Just Fontaine, der gegen die überforderten Südamerikaner gleich mal drei Tore vorlegte. Es sollten nicht die letzten des Ausnahmespielers bleiben.

FILE - This is a June 24, 1958 file photo of France's Just Fontaine, left, as he tries to go past Brazil's goalkeeper Gilmar tackles in their semifinal match in Stockholm. With one week to go before the World Cup starts in Brazil, The Associated Press takes a look at 10 great stars in the tournament's history. Fontaine holds a record that is unlikely to be broken anytime soon: scoring 13 goals in a single World Cup tournament. Fontaine took six games to achieve his feat at the 1958 World Cup, when he was a last-minute inclusion on the French squad. The closest anyone has come was Gerd Mueller's 10 goals for West Germany in 1970. Entering the 1958 World Cup in Sweden, the Moroccan-born Fontaine was a little-known forward outside of the French league. Yet he tormented opponents with his speed and finishing touch _ and even with someone else's boots. He had to borrow a pair after damaging his own boots in practice. (AP Photo/Reportagebild, Pool, File) |
FILE - This is a June 24, 1958 file photo of France's Just Fontaine, left, as he tries to go past Brazil's goalkeeper Gilmar tackles in their semifinal match in Stockholm. With one week to go before the World Cup starts in Brazil, The Associated Press takes a look at 10 great stars in the tournament's history. Fontaine holds a record that is unlikely to be broken anytime soon: scoring 13 goals in a single World Cup tournament. Fontaine took six games to achieve his feat at the 1958 World Cup, when he was a last-minute inclusion on the French squad. The closest anyone has come was Gerd Mueller's 10 goals for West Germany in 1970. Entering the 1958 World Cup in Sweden, the Moroccan-born Fontaine was a little-known forward outside of the French league. Yet he tormented opponents with his speed and finishing touch _ and even with someone else's boots. He had to borrow a pair after damaging his own boots in practice. (AP Photo/Reportagebild, Pool, File) |© picture alliance / AP Photo | Uncredited

5 Jugoslawien-Zaire 9:0 Ein wirklicher Zuschauermagnet war dieses Vorrundenspiel 1974 in Deutschland nicht. Nur gut 31.000 Zuschauer kamen ins halbleere Gelsenkirchener Parkstadion. Die wurden allerdings mit einem wahren Torspektakel belohnt. Dusan Bajevic gelangen drei Tore.

Der jugoslawische Stürmer Dusan Bajevic (M) kommt vor Zaires Abwehrspieler Buba Lobilo (r) zum Schuß. Jugoslawiens Fußballnationalmannschaft bezwingt beim WM-Turnier in der Bundesrepublik am 18.06.1974 vor 31.700 Zuschauern im Gelsenkirchener Parkstadion den Afrika-Vertreter Zaire im Gruppenspiel mit 9:0 - einer der höchsten Siege in der WM-Geschichte. +++(c) dpa - Report+++ | Verwendung weltweit
Der jugoslawische Stürmer Dusan Bajevic (M) kommt vor Zaires Abwehrspieler Buba Lobilo (r) zum Schuß. Jugoslawiens Fußballnationalmannschaft bezwingt beim WM-Turnier in der Bundesrepublik am 18.06.1974 vor 31.700 Zuschauern im Gelsenkirchener Parkstadion den Afrika-Vertreter Zaire im Gruppenspiel mit 9:0 - einer der höchsten Siege in der WM-Geschichte. +++(c) dpa - Report+++ | Verwendung weltweit© picture-alliance/ dpa | Roland Scheidemann

6 Ungarn-Südkorea 9:0 Vor dem 8:3 gegen Deutschland schoss sich der haushohe WM-Favorit 1954 schon gegen die Südkoreaner richtig warm. Sandor Kocsis, der mit elf Toren auch Torschützenkönig in der Schweiz wurde, traf gegen die Asiaten ebenso dreimal wie Stürmerkollege Peter Palotas.

Gefahr vor dem deutschen Tor: Torhüter Toni Turek (l) stürzt dem ungarischen Stürmer Sandor Kocsis (M) entgegen, rechts Läufer Horst Eckel. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gewinnt am 04.07.1954 im Berner Wankdorf-Stadion das Weltmeisterschafts-Finale gegen Ungarn vor 60.000 Zuschauern mit 3:2 und wird erstmals Titelträger. | Verwendung weltweit
Gefahr vor dem deutschen Tor: Torhüter Toni Turek (l) stürzt dem ungarischen Stürmer Sandor Kocsis (M) entgegen, rechts Läufer Horst Eckel. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gewinnt am 04.07.1954 im Berner Wankdorf-Stadion das Weltmeisterschafts-Finale gegen Ungarn vor 60.000 Zuschauern mit 3:2 und wird erstmals Titelträger. | Verwendung weltweit© picture-alliance / dpa | dpa

7 Deutschland-Türkei 7:2 Ein Entscheidungsspiel musste 1954 her, um den deutschen Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen. War die Elf von Bundestrainer Sepp Herberger schon im ersten Duell mit 4:1 klar überlegen, so setzte sie nun noch einen drauf.

Der deutsche Stürmer Ottmar Walter (l) im Zweikampf mit dem türkischen Läufer Izak Rober (M). Walters Teamgefährte Max Morlock (r, hinten) schaut zu. Die deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt am 23.06.1954 vor 20.000 Zuschauern im Züricher Hardturmstadion das Vorrunden-Entscheidungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gegen die Türkei mit 7:2 und zieht in das Viertelfinale ein. Das erste Spiel hatte die DFB-Elf mit 4:1 gewonnen. | Verwendung weltweit
Der deutsche Stürmer Ottmar Walter (l) im Zweikampf mit dem türkischen Läufer Izak Rober (M). Walters Teamgefährte Max Morlock (r, hinten) schaut zu. Die deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt am 23.06.1954 vor 20.000 Zuschauern im Züricher Hardturmstadion das Vorrunden-Entscheidungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gegen die Türkei mit 7:2 und zieht in das Viertelfinale ein. Das erste Spiel hatte die DFB-Elf mit 4:1 gewonnen. | Verwendung weltweit© picture-alliance / dpa | dpa

8 Frankreich-Deutschland 6:3 Der deutsche Torhüter Heinz Kwiatkowski stand im Spiel um Platz drei 1958 im Mittelpunkt – meist jedoch beim Holen des Balles aus dem Tor. Der Franzose Just Fontaine krönte sich mit vier Treffern in diesem Duell zum besten Schützen bei einer WM (13 Tore).

Gefahr vor dem deutschen Tor: Torhüter Heinrich Kwiatkowski (unten) rettet vor einem französischen Stürmer. Seine Vorderleute Karl-Heinz Schnellinger (l, hinten) und Heinz Wewers (r) schauen zu. Die deutsche Fußballnationalmannschaft verliert beim WM-Turnier in Schweden am 28.06.1958 vor 32.500 Zuschauern im Göteborger Ullevi-Stadion das Spiel um Platz drei gegen Frankreich mit 3:6. | Verwendung weltweit
Gefahr vor dem deutschen Tor: Torhüter Heinrich Kwiatkowski (unten) rettet vor einem französischen Stürmer. Seine Vorderleute Karl-Heinz Schnellinger (l, hinten) und Heinz Wewers (r) schauen zu. Die deutsche Fußballnationalmannschaft verliert beim WM-Turnier in Schweden am 28.06.1958 vor 32.500 Zuschauern im Göteborger Ullevi-Stadion das Spiel um Platz drei gegen Frankreich mit 3:6. | Verwendung weltweit© picture-alliance / dpa | dpa

9 Argentinien-Mexiko 6:3 Die Argentinier waren 1930 neben Uruguay erster WM-Finalist, dank des legendären Guillermo Stabile, der nicht nur gegen Mexiko dreimal traf, sondern mit acht Treffern auch erster Torschützenkönig wurde. Der Titel ging an die Urus (4:2).

Der argentinische Fußball-Nationalspieler Guillermo Stabile (r) erzielt ein Tor für seine Mannschaft im Halbfinalspiel Argentinien-USA (6:1) bei der Fußball-WM am 26.07.1930 in Montevideo, Uruguay. Foto: +++(c) Picture-Alliance / ASA+++ |
Der argentinische Fußball-Nationalspieler Guillermo Stabile (r) erzielt ein Tor für seine Mannschaft im Halbfinalspiel Argentinien-USA (6:1) bei der Fußball-WM am 26.07.1930 in Montevideo, Uruguay. Foto: +++(c) Picture-Alliance / ASA+++ |© picture-alliance/ dpa/dpaweb | Empics

10 Deutschland-Brasilien 7:1 Stellvertretend für alle acht Acht-Tore-Spiele, darunter das deutsche 8:0 gegen Saudi-Arabien in der Vorrunde 2002, steht das immer noch unglaubliche Halbfinale 2014, das Miroslav Klose den 16. WM-Treffer bescherte und ihn zum erfolgreichsten Torschützen machte.

FUSSBALL WM 2014 HALBFINALE Brasilien - Deutschland 08.07.2014 Miroslav Klose (Deutschland) bejubelt seinen Treffer zum 0:2 FOTO: Pressefoto ULMER/Markus Ulmer xxNOxMODELxRELEASExx |
FUSSBALL WM 2014 HALBFINALE Brasilien - Deutschland 08.07.2014 Miroslav Klose (Deutschland) bejubelt seinen Treffer zum 0:2 FOTO: Pressefoto ULMER/Markus Ulmer xxNOxMODELxRELEASExx |© picture alliance / Pressefoto UL | Pressefoto ULMER/Markus Ulmer

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