Scherze

Füchse und Hertha BSC schicken ihre Fans in den April

Die Füchse Berlin und Hertha BSC haben ihre Fans und Medienvertreter in den April geschickt. Die Handballer verkündeten einen spektakulären Transfer, Hertha die Rückkehr eines Urgesteins.

Hertha BSC und die Füchse Berlin haben ihre Fans und Medienvertreter mit erfundenen Personalien in den April geschickt.

Von Hertha BSC hieß es auf der Website: „Chef-Trainer Jos Luhukay beförderte Hertha-Legende Andreas ,Zecke’ Neuendorf von der U23 in den Profikader und würdigte damit dessen gute Leistungen der letzten Wochen.“ Auch Videoaufnahmen (siehe oben) waren zu sehen, auf denen Neuendorf angeblich am Ostermontag am Training teilnahm, um wieder für die erste Mannschaft zu spielen.

Kernige Zitate gab es dazu: „Momentan, würde ich sagen, bin ich bei acht Prozent“, sagte Neuendorf in die Kamera. „Aber über Nacht, jetzt, wo ich weiß, dass ich spiele, ist es enorm gestiegen, und ich schätze ich, dass ich morgen bei 110 Prozent bin.“ Außerdem versicherte das Hertha-Urgestein, er habe keine Schwächen.

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Hertha BSC verbreitete die „Nachricht“ auch via Facebook. Die Kommentare der Fans dort reichten von „ganz kurz hab ichs geglaubt“ über „Eilmeldung: Michael Preetz neuer Kapitän der Nationalmannschaft“ bis zu „und ich hatte auf Herthinho gehofft“.

Unter der Meldung von Hertha hieß es dann am Dienstagmorgen wörtlich: „Nachtrag: Auch, wenn es den meisten wohl aufgefallen sein könnte: April, April!“

Füchse verkünden Nagy-Transfer

Als „Transfercoup“ bezeichneten die Füchse ihre Neuverpflichtung auf ihrer Website: Der ungarische Nationalspieler László Nagy wechsle im Sommer an die Spree. Die Nachrichtenagenturen stiegen ein, doch kurze Zeit später hieß es: April, April!

„Am Osterwochenende konnten sich die Hauptstandhandballer die Dienste eines weiteren Weltstars sichern“, rühmten sich die Berliner Handballer auf der Website und auch via Pressemitteilung. Bei Facebook verzichteten sie allerdings auf den Aprilscherz, dementierten ihn aber auch nicht. Einige Fans dürften dies übel nehmen, denn sie diskutierten die Nachricht und bekundeten: „ich hoffe, dass das kein Aprilscherz ist“. Ein Nutzer schrieb zweifelnd und hoffend zugleich: „Ich hoffe bald ist 2.April und ihr schafft Aufklärung: Ich kann heute Nacht bestimmt nicht schlafen...“

Im Rahmen des Spiels gegen die SG Flensburg-Handewitt habe Nagy einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnet, behaupteten die Füchse. Auch Zitate lieferten sie: So habe Nagy, der zwölf Jahre lang beim FC Barcelona spielte und daher beste Kontakte zu Iker Romero und Konstantin Igropulo pflege, es diesen beiden Kollegen zu verdanken, dass er nach Berlin komme: „Iker und Tino haben mir von den Füchsen und der Stadt erzählt und mich von dem Projekt begeistert.“ Das Osterwochenende nutze László Nagy mit seiner Familie bereits um die Stadt kennenzulernen und um Wohnungen zu besichtigen, hieß es. Tatsächlich war Nagy am Wochenende beim Füchse-Spiel in der Halle.

Auch die Handballer klärten ihre Fans schließlich auf. Mit Zeitstempel 0.01 Uhr hieß es dann auf ihrer Website: April! April! László Nagy bleibt weiter in Ungarn und die Füchse haben mit Konstantin Igropulo und Nachwuchstalent Fabian Wiede ihre Kaderplanung auf der rechten Rückraumposition bereits seit Anfang 2013 abgeschlossen.

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