Basketball

Schwarze Auswärtsserie von Alba Berlin hält an

Alba Berlin hat bei den abstiegsgefährdeten Phantoms Braunschweig mit 80:84 nach Verlängerung verloren. In fremder Halle war es die neunte Niederlage in den vergangenen zehn Spielen.

Foto: Joern Pollex / Bongarts/Getty Images

Den Rest besorgte der ehemalige Alba-Profi Immanuel McElroy mit zwei Freiwürfen Sekunden vor dem Ende. Dann jubelte sein Team, die Phantoms Braunschweig, und Alba war auswärts um eine Enttäuschung reicher.

Die Berliner verloren am Dienstagabend 80:84 (74:74, 37:37) nach Verlängerung; die Hoffnung, noch Rang vier zu erreichen, ist noch geringer geworden. In fremder Halle war es die neunte Niederlage in den vergangenen zehn Spielen. Deon Thompson und Ali Traoré waren mit jeweils 16 Punkten die besten Berliner Werfer.

Alba musste Zack Morley wegen einer Fußverletzung ersetzen, begann aber gut. Vor allem Nihad Djedovic (13) war gleich sehr erfolgreich. Die Berliner waren im ersten Viertel (25:19) stark bei Distanzwürfen – vier von fünf Versuchen saßen (insgesamt 7/19).

Dafür schwächelte Alba gewaltig von der Freiwurflinie. Nur drei von acht Versuchen saßen bis zur Pause (insgesamt 13/21). Diese Schwäche und einige Ballverluste halfen Braunschweig. Nach 15 Minuten lag Alba erstmals zurück (29:30). Beim Wechsel hieß es 37:37.

Alba fand keine Konstanz. Braunschweig wurde stärker, gewann mehr Rebounds (28:33 aus Berliner Sicht), zehn Minuten vor Ende stand es 53:59. Die Phantoms legten gleich nach – 53:62. Doch nach einer 15:3-Serie hieß es vier Minuten vor Ende 68:65. Braunschweig kam zurück, sah schon wie der Sieger aus, doch Wood (13) rettete Alba in letzter Sekunde in die Verlängerung. Aber dann verwarf Thompson erst einen Freiwurf und kurz darauf verfehlte sein Wurf bei 80:82 das Ziel – und McElroy schritt zur Tat.

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