Basketball

Idbihi entschuldigt sich nach Vertrags-Poker bei Alba

Alba Berlins Geschäftsführer Marco Baldi hat in der „Bild“ den Center Yassin Idbihi für sein Zögern bei der Vertragsunterschrift kritisiert. Jetzt erklärte der Deutsch-Marokkaner: „Ich will bleiben, es tut mir leid.“

Foto: Jorge Zapata / dpa

Für Alba Berlin geht es im „Play-off vor dem Play-off“ (Sportdirektor Mithat Demirel) in den verbleibenden sechs Punktspielen nur noch um Siege – so auch heute Abend bei den Phantoms Braunschweig. Sonst ist das Zwischenziel Platz vier und damit das Heimrecht in der entscheidenden Phase der Basketball-Bundesliga nicht mehr zu erreichen.

Hinter den Kulissen wird aber auch schon an der Mannschaft für die nächste Saison gebastelt. Alba versucht besonders seine „deutsche Fraktion“ zu verstärken. Mit Ismet Akpinar (17) wurde bereits eines der größten deutschen Talente verpflichtet. Heiko Schaffartzik hat noch ein Jahr Vertrag.

Zwei-Jahres-Vertrag mit höheren Bezügen angeboten

Mit Center Yassin Idbihi war sich der Verein schon einig, laut Demirel hatte Alba einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag mit erhöhten Bezügen offeriert.

Der Deutsch-Marokkaner sagte zu, dann trennte er sich von seinem Agenten, verhandelte selbst neu, verpflichtete schließlich einen neuen Agenten, weil er sich unsicher fühlte. Das Ganze zieht sich länger hin, als vom Klub gewünscht. „Am Ende braucht man Leute, die wissen, was sie wollen. Wir brauchen keine Leute, die nicht hier sein möchten“, wurde Demirel auf Nachfrage deutlich.

Am liebsten noch lange in Berlin bleiben

Offenbar hat auch Idbihi erkannt, dass der Verlauf kein allzu positives Bild auf ihn wirft. „Es war mein Fehler“, sagte er, „ich würde gern so lange in Berlin spielen wie möglich. Deshalb habe ich mich bei Mithat entschuldigt und hoffe, dass wir uns demnächst einigen. Mein Ziel ist: Ich will bleiben.“ Fehlt eigentlich nur noch seine Unterschrift.

Der aktuelle Spielplan von Alba Berlin