• Welcher Broker bietet 2025 die besten Konditionen?
  • Wir haben uns die bekanntesten Depot-Anbieter angeschaut
  • In unserer Übersicht finden Sie alle wichtigen Vorteile, Nachteile und Informationen im Vergleich

Die Auswahl an Online-Brokern ist groß. Neben Banken und Sparkassen bieten Fintechs oder Neobroker den Handel von Aktien und ETFs über Smartphone-Apps an. Dazu zählen etwa Flatex, Scalable Capital oder Trade Republic. Aber wie finden Anleger unter den Angeboten das passende für sich? In unserem Depot-Vergleich erklären wir wichtige Kriterien. Dazu stellen wir zehn Anbieter genauer vor.

>> Aktien für Anfänger: Was Aktien sind und wie die Börse funktioniert

Depot-Vergleich (09/2025): Diese Broker und Banken stehen zur Auswahl

Ein Weg, um das passende Angebot zu finden, kann unser Depotrechner sein. Hiermit können Sie die Konditionen einiger Depotanbieter individuell vergleichen. Geben Sie dazu die Höhe Ihres Handelsauftrags und die ungefähre Zahl der geplanten Aufträge pro Jahr ein. Über die Filter grenzen Sie die Auswahl der Angebote stärker ein und können sich beispielsweise ausschließlich auf bestimmte Börsen beschränken. Wir stellen im Folgenden aber die Angebote der jeweilige Anbieter noch einmal genauer vor.

Bitte beachten: Kein Rechner bietet eine vollumfängliche Markttransparenz. Daher kann sich der Vergleich auf unterschiedlichen Seiten durchaus lohnen.

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Viele Broker bieten die Depots ohne Gebühren an. Dennoch können versteckte Kosten anfallen. (Symbolbild)© iStock | primeimages

Depot von Finanzen.net Zero: Angebot und Gebühren im Überblick

  • Gebühren: Die Depotführung, Handelsaufträge von über 500 Euro und die Ausführung von Sparplänen sind kostenlos. Bei Handelsaufträgen unter 500 Euro wird eine pauschale Fremdkostengebühr von einem Euro berechnet.
  • Angebot: Handel von über 8500 Aktien, mehr als 2000 ETFs/ETCs und 32 wichtigsten Krypto-Coins
  • Handelsplätze: ausschließlich über die Börse gettex

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Ohne Ordergebühren

Finanzen.net Zero

Aktien, ETFs, Kryptos oder Sparpläne

Smartbroker+ 2025: Der Finanztest Kostensieger (11/2024)

  • Gebühren: Die Depotführung und die Ausführung von Sparplänen ist kostenlos. Die Gebühren der Handelsaufträge sind abhängig vom Handelsplatz und von der Höhe des Auftrags.
  • Angebot: Breites Spektrum an handelbaren Wertpapieren, einschließlich Aktien, ETFs, Fonds und Derivaten
  • Handelsplätze: Zugang zu allen deutschen Börsen, sowie europäischen und nordamerikanischen Märkten

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Aktien für 0 Euro

Smartbroker+

Finanztest Kostensieger (11/2014)

Traders Place:-Broker Viele Handelsplätze erleichtern den Handel

  • Gebühren: Die Depotführung und die Ausführung von Sparplänen ist kostenlos. Gebühren für Handelsaufträge gibt es auch keine
  • Angebot: Handel von Aktien, ETFs, Anleihen, Derivaten, Fonds, Kryptowährungen und Rohstoffen
  • Handelsplätze: Rund 40 Handelsplätze, darunter XETRA, Tradegate Exchange und internationale Börsen

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100 Euro Neukunden-Bonus

Traders Place

Mehrfach als Online-Broker ausgezeichnet

Just Trade im Check: Gebühren, Angebot und Handelsplätze

  • Gebühren: Depotführung, Ausführung von Sparplänen und Handelsaufträge sind kostenlos
  • Angebot: Handel von knapp 9000 Aktien, 1800 ETFs & Derivaten sowie 31 Kryptowerten
  • Handelsplätze: Handel über Lang & Schwarz, Quotrix und Tradegate Exchange

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Mehrfach ausgezeichnet

Justtrade

Vermögen wird sicher in Deutschland verwahrt.

Broker bei der ING: Sehr viele ETF-Sparpläne enthalten

  • Gebühren: Die Depotführung beim Direkt-Depot der ING ist kostenlos. Wertpapier-Sparpläne lassen sich bereits ab einem Euro monatlicher Sparrate einrichten. ETF-Sparpläne werden dauerhaft ohne Ausführungsgebühr angeboten, bei Aktien-Sparplänen fällt eine Gebühr von 1,50 Prozent an. Für reguläre Kauf- und Verkaufsorders beträgt die Gebühr 4,90 Euro zuzüglich 0,25 Prozent vom Kurswert – maximal 69,90 Euro. Im Rahmen einer Aktion bis zum 30.09.2025 entfällt diese Ordergebühr beim Kauf aktiv gemanagter Fonds über den Handelsplatz Direkthandel
  • Angebot: Breites Spektrum an handelbaren Wertpapieren, darunter über 1100 ETF-Sparpläne, Aktien, Fonds, Zertifikate, Hebelprodukte und mehr
  • Handelsplätze: Zugang zu allen deutschen Börsenplätzen sowie Direkthandel mit ausgewählten Partnern

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Finanztip-Empfehlung

Direkt-Depot der ING

Wertpapier-Sparplänen schon ab 1 Euro möglich

Scalable-Depot im Vergleich: Unterschied zwischen Free Broker und Prime Broker

  • Gebühren: Die Depotführung und die Ausführung von Sparplänen ist kostenlos. Handelsaufträge kosten 0,99 Euro pro Auftrag über Gettex. Wer das Prime+ Modell für 4,99 Euro pro Monat wählt, handelt ab 250 Euro ohne Ordergebühren, bekommt mehr Funktionen wie unbegrenzte Preisalarme und die volle Portfolioanalyse. Bei beiden Optionen werden 2,00 Prozent Zinsen auf nicht investiertes Guthaben ausgezahlt.
  • Angebot: Handel von über 8000 Aktien und mehr als 2700 ETFs
  • Handelsplätze: Gettex und Xetra

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Free Broker

Scalable Capital

Mehrere Depottarife wählbar

Trade Republic bietet 2 Prozent Zinsen: Was kann das Depot noch?

  • Gebühren: Die Depotführung und die Ausführung von Sparplänen ist kostenlos. Handelsaufträge kosten einen Euro pro Auftrag. Zusätzlich wird nicht-investiertes Guthaben mit 2,00 Prozent verzinst
  • Angebot: Handel von über 9000 Aktien, mehr als 1500 ETFs und Kryptowährungen
  • Handelsplätze: Lang & Schwarz Exchange

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Keine Depotgebühr

Trade Republic

Broker-Angebot von Flatex: Wichtiges zum Depot im Überblick

  • Gebühren: Die Depotführung ist kostenlos. Die Handlungsaufträge kosten 5,90 Euro pro Auftrag, die Sparpläne 1,50 Euro pro Ausführung.
  • Angebot: breites Spektrum an handelbaren Wertpapieren (über 15.000 Aktien), einschließlich Aktien, ETFs, Fonds und Derivaten
  • Handelsplätze: Zugang zu allen deutschen Börsen und ausgewählten internationalen Märkten
Der Broker Flatex bietet neben Aktien und ETFs viele weitere Wertpapiere an, etwa Fonds und Anleihen.
Der Broker Flatex bietet neben Aktien und ETFs viele weitere Wertpapiere an, etwa Fonds und Anleihen.© Flatex | Pressebild

Santander-Depot 2025: Das bietet die Direktbank

  • Gebühren: Die Depotführung ist kostenlos. Handelsaufträge kosten 0,20 Prozent der Auftragshöhe (mindestens 7,90 Euro, maximal 29,90 Euro). Die Ausführung eines Sparplanes kostet je Sparplan und Ausführung 0,85 Euro
  • Angebot: umfangreiches Angebot an Aktien, ETFs, Fonds und Derivaten
  • Handelsplätze: Zugang zu allen deutschen Börsen und ausgewählten internationalen Märkten
Die Santander ist eine Filialbank, bietet aber ähnliche Konditionen wie Direktbanken.
Die Santander ist eine Filialbank, bietet aber ähnliche Konditionen wie Direktbanken.© Screenshot | Santander

Depot von Comdirect mit Neukundenprämie

  • Gebühren: Die Depotführung ist in den ersten drei Jahren kostenlos. Danach bleibt sie kostenlos, wenn mindestens zwei Trades pro Quartal erfolgen, ein Comdirect-Girokonto besteht oder regelmäßig in einen Sparplan investiert wird. Trades kosten in den ersten zwölf Monaten 3,90 Euro, danach ab 9,90 Euro. Sparpläne auf Aktien, ETFs, Fonds und Zertifikate sind im ersten Jahr kostenlos. Neukunden erhalten eine 75-Euro-Prämie, wenn mindestens 3 Trades (außer Eurex, CFD-Handel und Aktien-Neuemissionen) innerhalb von 30 Tagen nach Depoteröffnung getätigt wurden.
  • Angebot: Breites Spektrum an handelbaren Wertpapieren, darunter Aktien, ETFs, Fonds, Zertifikate und Derivate. Viele ETF-Sparpläne mit Sonderkonditionen, zum Beispiel 0-Euro-ETFs ab 100 Euro Ordervolumen
  • Handelsplätze: Zugang zu allen deutschen Börsen und ausgewählten internationalen Märkten

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Aktion bis 30.09.

comdirect

75 Euro sichern

Stand der Daten im Vergleich ist der 8. September 2025. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Depot-Vergleich: Unterschiede bei den Gebührenmodellen

Bereits im Vergleich der Girokonten hat sich gezeigt, dass die Finanzanbieter ihre potenziellen Kunden regelrecht umwerben. In den vergangenen Jahren haben vor allem die sogenannten Zero-Broker den Konkurrenzdruck unter den Anbietern erhöht, indem sie die Depotführung und häufig auch das Trading zum Nulltarif angeboten haben. Noch heute verlangen Broker wie Finanzen.net Zero oder Smartbroker+ keine Gebühren für Depotführung und Wertpapierhandel.

Weitere Tests zu diversen Produkten und Trends finden Sie auf der Themenseite der Berliner Morgenpost.

Ob das auf Dauer so bleibt und sich das Geschäftsmodell hält, ist allerdings nicht sicher. Bislang haben sich die Neobroker teilweise über Rückvergütungen von Börsenplätzen und Produktanbietern finanziert. Neue Regeln innerhalb der Europäischen Union verbieten diese Provisionen allerdings spätestens ab Juni 2026.

Viele Broker locken Neukunden zudem mit Willkommensgeschenken, etwa einem Wechselbonus. Auch Guthabenzinsen sind zu einem beliebten Lockangebot geworden. Broker wie Scalable Capital können daher auch als Alternative zum Tagesgeld interessant sein. Allerdings sollten Sie sich dabei die langfristigen Konditionen genau anschauen und die Rabatte oder Gutschriften gegenrechnen.

Neobroker haben trotz niedriger Gebühren auch Nachteile

Trotz attraktiver Preise haben viele der Neobroker einen erheblichen Mangel: Wer nach einer Beratung sucht, wird sich bei einer klassischen Filialbank mit einem Kundenservice womöglich besser aufgehoben fühlen als bei den günstigen Online-Anbietern. Viele der eher schlank aufgestellten Neobroker verfügen nicht einmal über einen telefonischen Kundensupport. Trade Republic sah sich deswegen bereits mit Kritik konfrontiert.

Im Gegenzug lassen sich die Banken die Hilfestellung beim Wertpapierhandel oft teuer bezahlen. Günstiger wird es hier beispielsweise durch einen Online-Zugang. Auch die Auswahl an Aktien, Anleihen und ETFs ist nicht überall gleich. Das gilt auch für die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Börsenplätzen zu entscheiden. 

Lesetipps zu Trade Republic:

Was bei der Broker-Auswahl beachtet werden sollte

Die Auswahl des richtigen Brokers hängt von den Kenntnissen und Anlagezielen ab. Sind Sie Börsenneuling und wollen vor allem einen ETF-Plan besparen? Dann reicht Ihnen wahrscheinlich ein Online- oder Smartphone-Broker mit einer kleinen oder ohne Depotgebühr. Positiv ist hier, wenn auch der Sparplan kostenlos ausgeführt wird.

>> Reicht der MSCI World im Depot? ETF-Expertin teilt Strategie

Ob der Broker dann nur mit einem Handelspartner zusammenarbeitet und der Handel nur zu üblichen Börsenzeiten (werktags von 9 bis 17.30 Uhr) möglich ist, wird dann weniger relevant sein. 

Eine Frau spart Geld
Digital das eigene Depot verwalten: Viele setzen dabei auf ETFs.© Getty Images | mapodile

Wer dagegen schon ein erfahrener Anleger ist, wird wahrscheinlich genauer auf die Auftragsgebühren und andere mögliche Kosten schauen. Aktive Anleger legen aber oft aber auch mehr Wert auf ein breites Angebot an Börsen, um auch bestimmte Auslandsaktien oder zu außergewöhnlichen Zeiten handeln zu können, und achten auf eine breite Auswahl an Aktien, Anleihen und ETFs.

Zudem können komplexere Finanzprodukte, wie Derivate, der Forex-Handel oder Investitionen in Kryptowährung für erfahrenere Anleger interessant sein. Hierbei sollten Sie auf das Angebot des Brokers achten, denn nicht jeder bietet diese Produkte an.

Versteckte Depotkosten können die Rendite erheblich verringern

Ob Anfänger oder Profi: Achten Sie auf versteckte Kosten und Gebühren bei der Auswahl Ihres Depots. Vergleichen Sie dafür die Kosten: Laut einem Vergleich von Stiftung Warentest sind bei einem Depotwechsel Einsparungen von bis zu 800 Euro drin. So bieten einige Anbieter zwar eine kostenlose Depotführung an, verbinden diese aber mit einem gebührenpflichtigen Konto.

Bei anderen Brokern ist die kostenlose Depotführung an bestimmte Bedingungen gebunden, etwa eine vorgeschriebene Anzahl von Trades pro Quartal. Auch bei der Ausführung des Handels über bestimmte Handelsplätze, wie Xetra oder Börsen im Ausland, können zusätzliche Gebühren anfallen. 

Auch der Handel mit Wertpapieren in Fremdwährungen kann Gebühren für die Währungsumrechnung enthalten. Zudem werden beim Handel mit bestimmten Assets, wie Derivaten oder Kryptowährungen, eventuell zusätzliche Handels- oder Verwahrungsgebühren fällig. Fragen Sie sich vor der Entscheidung also, in welcher Frequenz Sie handeln möchten und welche Kosten Sie dafür auf sich nehmen können.

Wichtige Fragen und Antworten zum Thema Broker: Sind zwei Broker sinnvoll?

Zwei Depots können Flexibilität schaffen – etwa wenn ein Anbieter technische Probleme hat oder um verschiedene Konditionen auszunutzen. Für Kleinanleger bedeutet das aber auch mehr Aufwand bei Verwaltung und Steuern. Wirklich lohnend ist ein zweiter Broker vor allem für Vieltrader oder Anleger mit speziellen Anforderungen.

Ist Scalable besser als Trade Republic?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Scalable bietet eine sehr große ETF-Auswahl und eine Flatrate für Vielnutzer, konzentriert sich aber im Handel stark auf gettex. Trade Republic punktet mit einfacher Bedienung, günstigen Sparplänen und inzwischen mehreren Handelsplätzen. Ob Scalable oder Trade Republic günstiger ist, hängt stark vom individuellen Handelsverhalten ab.

Welche Alternativen gibt es zu Trade Republic?

Neben Scalable Capital zählen Smartbroker, justTRADE und Finanzen.net Zero zu den bekannteren Neo-Brokern. Klassische Direktbanken wie Consorsbank, Comdirect oder ING bleiben Alternativen mit größerem Service- und Handelsangebot – allerdings meist zu höheren Kosten. Bei Smartbroker gab es zuletzt technische Umstellungen, die Anleger im Blick behalten sollten.

Wie ist es um Kosten und Sicherheit bestellt?

Ordergebühren wirken auf den ersten Blick niedrig, doch die Wahl des Handelsplatzes beeinflusst den tatsächlichen Preis. Spreads können eine vermeintlich günstige Order verteuern. Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Bank geschützt. Wertpapiere im Depot gelten als Sondervermögen und wären auch im Fall einer Broker-Insolvenz sicher. Wichtig: Manche Broker arbeiten mit ausländischen Partnerbanken – Anleger sollten wissen, wo ihr Geld liegt.

Welche Gebühren fallen an?

Je nach Anbieter liegen die Orderkosten zwischen null und vier Euro, oft zuzüglich einer Fremdkostenpauschale. Flatrates rechnen sich nur ab einem gewissen Handelsvolumen. Komplett kostenlose Trades sind meist an bestimmte Produkte oder Handelsplätze gebunden – verdient wird dann etwa über Rückvergütungen oder die Zinsmarge auf Kundengelder.

Wie hoch ist die Einlagensicherung bei einem Broker?

Bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank sind abgesichert, allerdings nur das Geld auf dem Verrechnungskonto. Wertpapiere selbst sind getrennt verwahrt und unabhängig von der Einlagensicherung geschützt. Hat ein Broker mehrere Partnerbanken, kann die Grenze pro Institut relevant sein.

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