Unterschiedliche Kreditkarten-Produkte kommen mit jeweils verschiedenen Vorzügen für Verbraucher. Finanzdienstleister werben zum Beispiel mit der Kostenstruktur, etwa bei der Kreditkarte ohne Jahresgebühr, den goldenen Visa- und Mastercard-Kreditkarten oder den Kreditkarten ohne Schufa. Entscheidend ist jedoch der Kreditkartentyp, da er bestimmt, wie die Karte genutzt werden kann. Der größte Unterschied liegt in der Abrechnung.

Revolving-Kreditkarte: Vergleich der besten Karten

Die Revolving-Kreditkarte gilt als die „echte“ Kreditkarte, da sie einen Kreditrahmen bietet und es ermöglicht, den Saldo in Raten zu begleichen. Im Gegensatz dazu werden Debit- und Prepaid-Karten irreführend als Kreditkarten bezeichnet – auch wenn sie tatsächlich keinen Kredit bieten. Bei Debitkarten werden Beträge direkt vom Girokonto abgebucht, während Prepaid-Karten vorher aufgeladen werden müssen, um sie nutzen zu können.

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Ein Kreditrahmen ist dabei ein sogenannter Verfügungsrahmen oder ein Kreditlimit. Zahlt ein Kunde mit seiner Kreditkarte oder hebt Bargeld ab, wird sein Kreditrahmen belastet. Je nach Einkommen und der Bonität kann der Verfügungsrahmen dabei höher oder niedriger sein. Meist einmal pro Monat erhält der Karteninhaber eine Rechnung und kann entscheiden, ob er den Rechnungsbetrag komplett oder in Teilbeträgen bezahlt. Dabei können Zinsen anfallen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist eine Revolving-Kreditkarte?
  2. Für welche Verbraucher eignen sich Revolving-Kreditkarten?
  3. Wie viel kostet eine Revolving-Kreditkarte?
  4. Beste Revolving-Kreditkarten im Vergleich
  5. Die gängigen Kreditkarten-Typen und ihre Vor- und Nachteile
  6. Wie viele Kreditkarten sollte man maximal haben?
  7. Fazit

Was ist eine Revolving-Kreditkarte?

Eine Revolving-Kreditkarte (auch „Revolving Card“ genannt) ist eine Kreditkarte mit integrierter Teilzahlfunktion. Die Umsätze gehen nicht automatisch vom Girokonto ab, sondern sammeln sich in einem separaten, zur Kreditkarte gehörenden, Konto. Der Begriff „Revolving“ bedeutet „sich drehend“: Der Kreditstand kann sich theoretisch mit jedem Monat weiterdrehen und muss nicht jeden Monat beglichen werden.

Nutzer einer Revolving-Karte sollten daher den Effektivzins beachten: Wie bei allen Kreditarten werden auch hier Zinsen für das geliehene Geld fällig. Je nach Bank kann der effektive Jahreszins bei über 20 Prozent liegen. Das ist der große Unterschied zur sogenannten Charge-Kreditkarte: Denn auch hier gibt es einen Verfügungsrahmen und die Umsätze werden gesammelt.

Allerdings erfolgt bei der Charge-Kreditkarte eine monatliche Abbuchung vom Girokonto. Hier fallen nur dann Zinsen an, wenn das Girokonto bei der Abrechnung nicht gedeckt ist und Verbraucher auf ihren Dispositionskredit zurückgreifen müssen.

Viele Kreditkarten gibt es nur bei einer positiven Schufa. Es gibt aber Ausnahmen – dazu zählen Debit- und Prepaidkarten.
Viele Kreditkarten gibt es nur bei einer positiven Schufa. Es gibt aber Ausnahmen – dazu zählen Debit- und Prepaidkarten.© iStock/Tanawut Punketnakorn | Unbekannt

Für welche Verbraucher eignen sich Revolving-Kreditkarten?

Eine Revolving-Kreditkarte bietet Kunden Vorteile wie einen Kreditrahmen, finanzielle Flexibilität sowie Zusatzleistungen wie Versicherungen und Bonusprogramme. Vor allem als Kreditkarte im Ausland können sich Revolving Cards lohnen, da bei Hotel- und Mietwagenkautionen keine Probleme auftreten. Allerdings sollte der Kreditrahmen nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein.

Auch Charge- und Debitkarten sind im Ausland einsetzbar und bieten ähnliche Leistungen, abgesehen vom fehlenden Kreditrahmen. Für Reisende, die hauptsächlich in der EU unterwegs sind, können diese Karten eine gute Alternative sein. Letztlich hängt die Wahl von den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen ab.

Wie viel kostet eine Revolving-Kreditkarte?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, weil die Gesamtkosten einer Revolving-Kreditkarte je nach Anbieter und Nutzung stark variieren. Allgemein setzen sich die Kosten aus drei Komponenten zusammen: der Jahresgebühr, den Zinsen auf ausstehende Beträge und eventuell anfallenden Gebühren für zusätzliche Dienstleistungen. Verbraucher sollten unterschiedliche Kreditkarten also immer vergleichen und dabei alle drei Komponenten überprüfen.

Jahresgebühr

Die Jahresgebühr für eine Revolving-Kreditkarte ist vom Anbieter und den angebotenen Leistungen abhängig und kann variieren. In der Regel bewegt sie sich im zweistelligen Euro-Bereich, kann aber bei Premium- oder Luxus-Kreditkarten auch mehrere Hundert Euro betragen. Einige Revolving-Kreditkarten kommen ganz ohne Jahresgebühr, was sie besonders attraktiv macht. Allerdings sollten Verbraucher auch weitere Aspekte beachten, etwa die Höhe des Jahreszinssatzes oder die Zusatzgebühren.

Effektivzinsen

Die Zinsen auf den ausstehenden Saldo bilden einen wesentlichen Kostenfaktor bei Revolving-Kreditkarten. Der effektive Jahreszinssatz oder Effektivzins umfasst neben den reinen Sollzinsen auch alle zusätzlichen Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit der Nutzung der Kreditkarte. Die Zinsen können je nach Anbieter und Kreditwürdigkeit stark schwanken, liegen aber häufig zwischen 10 und 20 Prozent pro Jahr.

Was ist der effektive Jahreszinssatz?

Der effektive Jahreszins, auch bekannt als effektiver Jahreszinssatz oder Effektivzins, ist eine wichtige Kennzahl im Finanzwesen. Sie dient dazu, die tatsächlichen Kosten eines Kredits oder einer Kreditkarte pro Jahr in Prozent auszudrücken. Dieser Zins berücksichtigt alle Kosten, die bei der Inanspruchnahme des Kreditrahmens anfallen. Je höher der Effektivzins, desto höher auch die Gesamtkosten. Die Kennzahl bietet somit eine transparente Grundlage, um verschiedene Kreditkartenangebote zu vergleichen.

Finanzdienstleister sind gesetzlich dazu verpflichtet, den Effektivzins in ihren Vertragsunterlagen anzugeben. Verbraucher finden ihn entweder auf der Website oder im Preis-Leistungs-Verhältnis. Kreditkarten ohne eine fixe Jahresgebühr beinhalten oft einen höheren Jahreszins als gebührenpflichtige Produkte. Wer Teilzahlung oder Zahlpausen häufiger in Anspruch nimmt, sollte bei der Auswahl der Kreditkarte den Effektivzins im Blick haben.

Zusätzliche Gebühren

Neben der Jahresgebühr und den Zinsen können auch weitere Kosten anfallen. Zu diesen Posten zählen zum Beispiel die Gebühren für Bargeldabhebungen, Fremdwährungsgebühren bei Transaktionen im Ausland, Gebühren für die Nutzung von Zusatzdiensten oder Mahngebühren bei verspäteten Zahlungen. Nachlässigkeit kann hier zum Nachteil werden, denn die Gebühren können sich schnell summieren und die Gesamtkosten für die Kreditkarte erheblich erhöhen.

Beste Revolving-Kreditkarten im Vergleich – Top 5

Die Empfehlung von „Finanztip“: die Barclays Visa*

Barclays Visa
© Barclays | Screenshot
Jahresgebührkeine
Effektivzins für Teilzahlung23,74 % pro Jahr
RechnungZahlung per Überweisung oder Lastschrift (2 Euro monatlich)
Zahlenkostenlos im In- und Ausland
Bargeldabhebenkostenlos im In- und Ausland
Versicherungkeine (aber Notfallservice-Paket)

Die Kreditkarte von Barclays besticht mit null Euro Jahresgebühr und dem kostenfreien Bezahlen und Geldabheben im In- und Ausland. Ein umfangreiches Versicherungspaket wie bei der Kreditkarte der Bank Norwegian oder ein Bonuspunkteprogramm wie bei der Payback American Express fehlen allerdings. Für die Zahlung via Lastschrift setzt Barclays zudem eine Gebühr von zwei Euro an. Diese können Kreditkartennutzer mit der Überweisung als Zahlungsart aber umgehen.

Revolving Card in Gold: die TF Bank Mastercard Gold*

TF Bank Mastercard Gold
© Screenshot | TF Bank
Jahresgebührkeine
Effektivzins für Teilzahlung24,79 % pro Jahr
RechnungZahlung per Überweisung (keine Lastschrift)
Zahlenkostenlos im In- und Ausland
Bargeldabhebenkostenlos im In- und Ausland
Versicherung**Reiseversicherungspaket

**Das Reiseversicherungspaket beinhaltet eine Auslandsreisekrankenversicherung, eine Reiserücktrittsversicherung, eine Reiseabbruchversicherung, eine Reisegepäckversicherung, eine Flug- und Gepäckverspätungsversicherung, eine Privathaftpflichtversicherung im Ausland und eine private Unfallversicherung. Es müssen aber mindestens 50 Prozent des Gesamtreisepreises mit der TF Mastercard bezahlt werden.

Die Mastercard Gold der TF Bank ähnelt der Kreditkarte von Barclays. Auch hier sind grundlegende Funktionen wie Zahlungen oder Geldabhebungen im In- und Ausland kostenfrei. Es fällt keine Jahresgebühr an. Karteninhaber können die Mastercard zudem kostenlos nutzen, denn die Teilzahlung gilt nicht automatisch.

Der Karteninhaber kann den gesamten Rechnungsbetrag auf einmal begleichen, sodass keine Zinskosten entstehen. Aufpassen müssen Kunden dann lediglich beim Datum: Um die Zinsen zu vermeiden, müssen sie den Rechnungsbetrag rechtzeitig überweisen. Eine Zahlung via Lastschrift ist nicht möglich.

Im Vergleich zu anderen goldenen Kreditkarten ist die Kostenstruktur bei der TF Bank transparent und leicht verständlich für Verbraucher einsehbar. Andere Anbieter arbeiten häufig mit versteckten Extra-Gebühren, die nicht immer sofort ersichtlich sind – etwa die Advanzia Bank bei der „Gebührenfrei Mastercard Gold“. Interessant ist bei der TF Bank auch die Reiseversicherung, für die keine Altersbegrenzungen gelten.

Kreditkarte mit hohen Nachhaltigkeitsstandards: die awa7 Kreditkarte

awa7 Kreditkarte
© Screenshot | DZ-Media Verlag GmbH
Jahresgebührkeine
Effektivzins für Teilzahlung22,08 % pro Jahr
RechnungPer Überweisung oder Lastschrift
Zahlenkostenlos im In- und Ausland
Bargeldabhebenkostenlos im In- und Ausland
Versicherungoptional buchbar

Die awa7 Kreditkarte wirbt mit hohen Nachhaltigkeitsstandards. Für die Eröffnung des Kreditkartenkontos pflanzt das Finanzunternehmen zum Beispiel ein Baum. Danach verspricht der Anbieter, dauerhaft je 100 Euro Karteneinsatz einen Quadratmeter bestehenden Wald unter aktiven Schutz zu stellen. Die Bank arbeitet dafür mit verschiedenen Naturschutzorganisationen zusammen. Wie Barclays und die TF Bank geht auch awa7 sehr transparent mit den Konditionen um.

Umfangreiches Versicherungspaket: die Gebührenfrei Mastercard Gold*

Gebührenfrei Mastercard Gold
© Advanzia Bank | Screenshot
Jahresgebührkeine
Effektivzins für Teilzahlung24,69 % pro Jahr
RechnungNur Überweisung
Zahlenkostenlos im In- und Ausland
Bargeldabheben24,69 % Zinsen bis zur Begleichung der Rechnung
Versicherung**Reiseversicherungspaket

**Das Versicherungspaket beinhaltet eine Haftpflichtversicherung, eine Krankenversicherung, eine Unfallversicherung, eine Rücktrittskostenversicherung, eine Reisegepäckversicherung und eine Verkehrsmittel-Unfallversicherung. Es müssen aber mindestens 50 Prozent des Gesamtreisepreises mit der TF Mastercard bezahlt werden. Zudem gelten Einschränkungen für Personen ab 67 Jahren.

Trotz umfangreicher Versicherungen ist die Kreditkarte der Advanzia Bank nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Kritikpunkte sind die hohen Gebühren für das Geldabheben und die Einschränkungen für Versicherungsleistungen bei Personen ab 67 Jahren. Die Bank berechnet die Zinsen für das Abheben von Bargeld bis zum Begleichen der Rechnung via Überweisung. Nur, wenn Kunden schneller zahlen, können sie höhere Kosten vermeiden.

„Finanztip“ und anderer Ratgeberportale empfehlen die Gebührenfrei Mastercard Gold daher nicht zum Geldabheben. Generell hat die Kreditkarte mehr Nach- als Vorteile. Das zeigt sich vor allem beim Abheben von Bargeld und bei den Versicherungen. Zudem sind die Gebühren nicht immer gleich ersichtlich; andere Banken gehen mit der Gebührenstruktur transparenter um. Hervorzuheben ist das zinsfreie Zahlungsziel von bis zu sieben Wochen, das allerdings nicht fürs Abheben von Bargeld gilt.

Niedriger Effektivzins: die Santander Bestcard Basic*

Santander Kreditkarte
© Screenshot | Santander
Jahresgebührkeine
Effektivzins für Teilzahlung19,16 % pro Jahr
RechnungÜberweisung oder Lastschrift (ab 25 Euro)
Zahlenkostenlos in Euro (sonst 1,50 % Auslandseinsatzentgelt)
BargeldabhebenVier Mal kostenlos pro Monat
Versicherungkeine

Die Bestcard Basic gibt es bei der Santander mit und ohne Girokonto. Im Unterschied zu vielen anderen Kreditkarten ohne Jahresgebühr ist der Effektivzins mit unter 20 Prozent vergleichsweise niedrig. Dafür gibt es ein Auslandsentgelt für Zahlungen in Fremdwährung, das kostenlose Abheben von Bargeld begrenzt Santander auf vier Mal im Monat. Versicherungen für Reisen und Online-Einkäufe erhalten Kunden erst ab der Santander Bestcard Extra.

Die gängigen Kreditkarten-Typen und ihre Vor- und Nachteile

Der Begriff Kreditkarte ist sehr allgemein und umfasst verschiedene Kartentypen mit unterschiedlichen Funktionen. Alle Kreditkarten werden in Kooperation mit Mastercard, Visa oder American Express ausgegeben und eignen sich als Zahlungsmittel im In- und Ausland sowie zum Geldabheben. Konkret lassen sich Kreditkarten in vier Kategorien unterteilen:

  1. Revolving-Kreditkarte: Bietet einen Kreditrahmen, der in Raten zurückgezahlt werden kann. Sie ermöglicht mehr finanzielle Flexibilität und bietet oft Zusatzleistungen wie Versicherungen. Revolving Cards gelten als besonders flexibel. Ein Nachteil: Die Hürden durch Einkommen und Bonität sind höher als bei einer Charge- oder Prepaid-Kreditkarte. Zudem muss der Karteninhaber muss die Kreditkartenrechnung per Überweisung begleichen. Einige Banken bieten eine Zahlung per Lastschrift (Bankeinzug) an, dies kann aber mit zusätzlichen Gebühren verbunden sein.
  2. Charge-Kreditkarte: Der Saldo wird monatlich in einer Gesamtsumme abgerechnet, ohne Zinskosten. Der gesamte ausstehende Betrag wird am Ende des Abrechnungszeitraumes beglichen und meist vom Girokonto eingezogen. Es gibt keinen Ratenkauf, aber oft ähnliche Zusatzleistungen wie bei Revolving-Karten. Charge-Karten sind ideal für Kunden, die ihre Ausgaben im Griff haben wollen und keine Schulden machen möchten. Sie sind eine Mischung aus Debit- und Revolving-Kreditkarte und werden häufig als Zweitkarte zur Girokarte (EC-Karte) ausgegeben.
  3. Debit-Kreditkarte: Belastet das verbundene Girokonto direkt bei jeder Zahlung. Sie bietet keinen Kreditrahmen, funktioniert im Alltag jedoch wie eine Kreditkarte. Die Debitkarte ist der Girokarte ähnlich und wird von Banken wie der DKB oder der ING kostenlos zum Girokonto ausgegeben. Eine Debitkarte ist aber keine Girokarte, was zu Problemen im Einzelhandel führen kann. Zudem bieten sie keinen Kreditrahmen. Das kann ihre Nutzung in Hotels oder bei Mietwagenhändlern schwierig machen kann, wenn diese eine Kaution blocken müssen.
  4. Prepaid-Kreditkarte: Muss vor der Nutzung aufgeladen werden. Sie bietet ebenfalls keinen Kreditrahmen und ist eine sichere Option für Menschen, die Kontrolle über ihre Ausgaben behalten möchten oder keine reguläre Kreditkarte bekommen. Prepaid-Kreditkarten sind oft mit höheren Gebühren als andere Kreditkarten verbunden und bieten weniger oder keine Zusatzleistungen wie Versicherungen oder Cashback an. Im Vergleich von Prepaid-Kreditkarten sollten Kunden daher Aufladegebühren und die Kosten für Ein- und Auszahlungen beachten.

+++ viele Informationen finden Sie auch auf unserer Themenseite Kreditkarte +++

Wie viele Kreditkarten sollte man maximal haben?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Eine Obergrenze für Kreditkarten gibt es nicht. Bei mehreren Revolving-Kreditkarten erhöht sich das Risiko der Überschuldung, wenn Kunden den Überblick über ihre Finanzen verlieren. Verspätete oder nicht getätigte Kreditrückzahlungen können sich wiederum negativ auf die Schufa auswirken.

Experten empfehlen zwischen zwei bis vier Kreditkarten, um sowohl einen Überblick über die Ausgaben zu behalten als auch Vorteile wie Cashbacks und Boni zu nutzen. Ideal ist zum Beispiel je eine Karte für alltägliche Ausgaben und eine für Reisen. Wer sowohl Visa als auch Mastercard hat, ist bei der Akzeptanz in der Regel gut aufgestellt.

Ein Fazit zur Revolving-Kreditkarte: Zwei Punkte sind wichtig

In unserem Vergleich konnten Revolving-Kreditkarten ohne Jahresgebühr überzeugen. Wir finden es wichtig, dass eine Kreditkarte im Guthaben geführt werden kann und nicht automatisch die Teilzahlung inklusive Zinsen vorausgesetzt wird. Die Visa-Kreditkarten von Barclays und Santander bieten diese Möglichkeit und sind kostenfrei nutzbar, sofern Karteninhaber ihre getätigten Zahlungen rechtzeitig per Überweisung ausgleichen.

Kritisch sehen wir Revolving-Kreditkarten, die diese Möglichkeit nicht bieten und mit verschiedenen Extra-Gebühren einhergehen. Die Kreditkarte der Advanzia Bank schneidet daher auch im Vergleich von „Finanztip“ und dem Handelsblatt nicht gut ab. Generell gilt: Wer nicht in die Teilzahlung rutschen möchte, muss seine Kreditkartenrechnung rechtzeitig bezahlen. Sinnvoll ist der Bankeinzug via Lastschrift. Aber Achtung: Manche Banken, wie Barclays, setzen dafür eine separate Gebühr an.

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