Die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld liegen weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Zwar hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Leitzinsen im Oktober unverändert gelassen, doch einige Banken passen ihre Konditionen weiter an. Nachdem die ING ihre Zinsen angehoben hat, lockt nun auch die Postbank mit höheren Zinsen. Doch bei der Wahl zwischen Tagesgeld und Festgeld kommt es nicht allein auf die Höhe der Zinsen an. Auch die persönlichen Sparziele und der Wunsch nach finanzieller Flexibilität spielen eine wichtige Rolle. Unser Ratgeber „Tagesgeld oder Festgeld: Was ist besser?“ erläutert die wichtigsten Unterschiede und zeigt, welche Anlageform sich für unterschiedliche Bedürfnisse eignet.
Der Spar-Ticker berichtet über Zinsänderungen wichtiger Banken. Jüngst haben etwa die VW Bank und die Sparkasse ihre Angebote verbessert. Beim Tagesgeld empfiehlt die Redaktion aktuell Chase* (4,0 Prozent p. a. für vier Monate) und die VW Bank* (3,75 Prozent p. a. für sechs Monate), weil beide Angebote steuereinfach sind, eine deutsche Einlagensicherung bieten und auf komplizierte Bedingungen verzichten. Details zu aktuellen Angeboten bieten auch der Festgeld-Vergleich und der Tagesgeld-Vergleich.
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3. November: Postbank erhöht Zinsen auf 3,00 Prozent – diese Banken zahlen mehr

Die Postbank hat die Zinsen beim Zinssparen für Neugeld erhöht. Sparer erhalten 3,00 statt bisher 2,80 Prozent Zinsen pro Jahr, fest für zwölf Monate. Das Angebot gilt für Anlagen zwischen 2500 und 250.000 Euro. Voraussetzung: Das Geld darf bislang nicht bei einem Unternehmen der Deutsche-Bank-Gruppe angelegt sein. Dazu zählen neben Postbank und Deutscher Bank auch Norisbank, BHW und DWS.
Wichtig: Zudem unterscheidet sich das Postbank-Zinssparen von Festgeld, das am Laufzeitende automatisch ausgezahlt wird. Wer nach den zwölf Monaten über sein Geld verfügen möchte, muss mindestens drei Monate vorher kündigen. Andernfalls wird der Betrag für weitere zwölf Monate zum dann geltenden Zinssatz angelegt.
Das Postbank-Angebot auf einen Blick:
- Zinssatz: 3,00 Prozent p. a. für zwölf Monate für neues Geld
- Zinssatz für Bestandsgeld: 2,40 Prozent p. a.
- Mindestanlage: 2500 Euro
- Maximalbetrag für den Aktionszins: 250.000 Euro
- Voraussetzung: Neugeld von außerhalb der Deutsche-Bank-Gruppe
- Kündigung: mindestens drei Monate vor Ende des Festzinszeitraums; sonst automatische Verlängerung zum dann geltenden Zinssatz
- Einlagensicherung: 100.000 Euro pro Kunde (Deutschland)
>> Hier das Angebot der Postbank* ansehen
Trotz der Erhöhung gibt es für zwölf Monate höhere Festgeldzinsen: Die Bigbank* zahlt beispielsweise 3,60 Prozent pro Jahr, Hoistspar* bietet 3,51 Prozent. Weitere Festgeld-Angebote lassen sich auch über den Festgeld-Rechner vergleichen:
2. November: Die ING erhöht die Zinsen auf Tagesgeld

Die Zinserhöhungen bei den Banken gehen weiter. Nun hat auch die ING ihre Konditionen für Sparerinnen und Sparer verbessert. Neukundinnen und Neukunden erhalten auf ihr erstes Tagesgeldkonto aktuell 3,75 Prozent Zinsen pro Jahr. Wer zusätzlich ein Girokonto bei der Direktbank eröffnet, kann den Zinssatz jetzt sogar auf 4,00 Prozent steigern. Die Zinsgarantie gilt jeweils für vier Monate.
Das Tagesgeld-Angebot der ING auf einen Blick:
- Zinssatz ohne Girokonto: 3,75 Prozent p. a. für vier Monate
- Zinssatz mit Girokonto: 4,00 Prozent p. a. für vier Monate
- Basiszinssatz: 0,75 Prozent p. a. nach Ablauf der Zinsgarantie
- Maximalbetrag für Aktionszins: 250.000 Euro
- Voraussetzung: Erstes Extra-Konto, in den vergangenen zwölf Monaten darf kein Extra-Konto bei der ING bestanden haben
- Aktionszeitraum: bis zum 30. November 2026
>> Hier das Angebot der ING* checken
Das Girokonto ist für Kundinnen und Kunden unter 28 Jahren oder bei einem monatlichen Geldeingang von mindestens 1000 Euro kostenlos. Andernfalls fallen 4,90 Euro Kontoführungsgebühr pro Monat an. Zusätzlich können Neukunden bei Erfüllung der Teilnahmebedingungen einen Girokonto-Bonus von 200 Euro erhalten. Es gibt jedoch auch weitere Tagesgeld-Angebote mit 4,00 Prozent Zinsen oder mehr.
Ein Beispiel ist Chase: Die Bank zahlt Neukunden vier Prozent pro Jahr für vier Monate auf bis zu 500.000 Euro. Eine Mindesteinzahlung verlangt die Bank nicht, ein zusätzliches Girokonto bei Chase* ist ebenfalls nicht erforderlich. Eröffnung und Verwaltung laufen über die App. Nach der Aktion gilt derzeit ein variabler Zinssatz von 2,25 Prozent.
Weitere Tagesgeld-Angebote lassen sich auch über den Tagesgeld-Rechner filtern:
30. Oktober: Die Ford Bank erhöht die Tagesgeld-Zinsen

Die EZB hat ihre Leitzinsen am 29. Oktober unverändert gelassen. Bei einzelnen Tagesgeldanbietern steigen die Zinsen dennoch weiter: Die Ford Bank hat den Aktionszins bei Ford Money auf 3,75 Prozent pro Jahr für drei Monate erhöht. Das Angebot gilt für Neukunden.
Die Konditionen im Überblick:
- Zinssatz für Neukunden: 3,75 Prozent p. a., garantiert für drei Monate ab Kontoeröffnung.
- Basiszinssatz: 2,15 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für den Aktionszins: eine Million Euro.
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Deutschland)
>> Hier das Angebot von Ford checken
Doch wie gut ist das Angebot im Vergleich? Chase zahlt Neukunden vier Prozent pro Jahr für vier Monate auf bis zu 500.000 Euro. Eine Mindesteinzahlung verlangt die Bank nicht, ein zusätzliches Girokonto bei Chase* ist ebenfalls nicht erforderlich. Eröffnung und Verwaltung laufen über die App. Nach der Aktion gilt derzeit ein variabler Zinssatz von 2,25 Prozent. Weitere Angebote finden Sie in unserem separaten Vergleich der Tagesgeldkonten mit vier Prozent Zinsen oder mehr.
Auch unter den Autobanken lohnt sich der Vergleich: Die Volkswagen Bank* bietet ebenfalls 3,75 Prozent pro Jahr, garantiert diesen Zinssatz aber für sechs Monate. Wer sich den Aktionszins länger sichern möchte, ist dort somit besser gestellt. Anschließend gilt allerdings der variable Basiszins von derzeit einem Prozent – und damit weniger als bei Ford Money. Einen weiterführenden Überblick finden Sie in unserem Tagesgeldvergleich der Autobanken.
28. Oktober: Sparda-Bank bietet neue Festgeld-Konditionen

Die Sparda-Bank Baden-Württemberg bietet neue Konditionen fürs Festgeld an. Heraussticht dabei das Angebot für ein Jahr: Für diese Laufzeit gilt ein Zinssatz von 3,5 Prozent, womit die Genossenschaftsbank im Festgeld-Vergleich mit der schwedischen Hoistspar* gleichzieht. Beide liegen nur knapp hinter der Bigbank*, die ihren Zinssatz für eine Anlagedauer von zwölf Monaten von 3,40 auf 3,60 Prozent erhöht hat.
Auch Bestandskunden können das Angebot der Sparda-Bank wahrnehmen. Allerdings ist dafür neues Geld erforderlich, das bisher nicht dort angelegt war. Die Mindesteinlage ist mit 500 Euro überschaubar. 3,5 Prozent gibt es auch für Laufzeiten von 30 und 36 Monaten. Hier entfällt die Neugeld-Bedingung. Allerdings bieten beispielsweise Willbe* (3,59 Prozent) und die Crédit Agricole* (3,75 Prozent) für drei Jahre höhere Zinsen.
Höhere Festgeld-Zinsen gibt es jetzt auch bei der pbb direkt*. Für die Eröffnung eines Festgeldkontos ist hier ein Anlagebetrag von 5000 Euro erforderlich. Folgende Zinssätze haben sich geändert:
| Laufzeit | Zinssatz alt | Zinssatz neu |
|---|---|---|
| 2 Jahre | 3,00 Prozent | 3,35 Prozent |
| 3 Jahre | 3,25 Prozent | 3,50 Prozent |
| 5 Jahre | 3,35 Prozent | 3,55 Prozent |
| 10 Jahre | 3,50 Prozent | 3,60 Prozent |
Auch bei der 1822direkt* hat sich bei den Festgeld-Zinsen für kurze Laufzeiten etwas getan. Allerdings liegen die Zinssätze deutlich unter denen der oben genannten Angebote. Los geht es bei der Online-Sparkasse ebenfalls ab einer Anlagesumme von 5000 Euro. Die neuen Konditionen im Überblick:
| Laufzeit | Zinssatz alt | Zinssatz neu |
|---|---|---|
| 6 Monate | 2,20 Prozent p. a. | 2,40 Prozent p. a. |
| 1 Jahr | 2,70 Prozent | 2,80 Prozent |
Gerade für eine kurze Anlagedauer kann ein Tagesgeldkonto wie das der VW Bank* (3,75 Prozent p. a. für sechs Monate, anschließend 1,0 Prozent) oder das von Chase* (4,0 Prozent p. a. für vier Monate, anschließend 2,25 Prozent) die bessere Wahl sein, weil die Zinssätze höher sind und das Geld jederzeit abrufbar bleibt. Für Laufzeiten zwischen zwei und zehn Jahren bietet die 1822direkt* 3,1 Prozent Festgeld-Zinsen.
23. Oktober: Hamburg Direct Bank erhöht Tagesgeld-Zinsen

Die Hamburg Direct Bank* hat an ihrem Tagesgeld-Angebot nachgebessert. Statt 3,61 gibt es jetzt 3,81 Prozent p. a. für neue Kundinnen und Kunden. Geblieben sind die Zinsgarantie von vier Monaten und der maximale Anlagebetrag von 150.000 Euro. Die Konditionen im Überblick:
- Zinssatz Neukunden: 3,81 Prozent p. a. für vier Monate
- Basiszinssatz: 2,0 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: bis 150.000 Euro
- Zinsauszahlung: vierteljährlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Deutschland)
>> Angebot der Hamburg Direct Bank* hier checken
Mit den aktuellen Konditionen gehört die Hamburg Direct Bank im Tagesgeld-Vergleich ins Vorderfeld. Allerdings gibt es auch einige Anbieter mit höheren Zinssätzen. Unter den klassischen Tagesgeldkonten mit deutscher Einlagensicherung bietet etwa Chase* mit 4,0 Prozent p. a. für vier Monate bessere Konditionen. Etwas geringer ist der Zinssatz mit 3,75 Prozent p. a. bei der VW Bank*. Dafür fällt die Zinsbindung mit sechs Monaten bei der Autobank länger aus.
Wer bereit ist, für mehr Tagesgeld-Zinsen höheren Aufwand zu betreiben, kann etwa beim Broker XTB* 4,5 Prozent p. a. für bis zu 90 Tage erhalten. Voraussetzung ist eine Wertpapier-Transaktion pro Monat. Außerdem müssen Kundinnen und Kunden die Erträge selbst über die Steuererklärung versteuern.
4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate gibt es bei Revolut*. Hier ist allerdings die Eröffnung und Nutzung eines Girokontos erforderlich. Details zu allen Tagesgeld-Angeboten mit mindestens 4,0 Prozent Zinsen bietet ein separater Ratgeber.
Neben den Tagesgeld-Zinsen hat die Hamburg Direct Bank* auch die Festgeld-Zinsen angehoben. Folgende Laufzeiten und Zinssätze sind jetzt möglich:
| Laufzeit | Zinssatz |
|---|---|
| 3 Monate | 2,6 |
| 6 Monate | 2,8 |
| 1 Jahr | 3,25 |
| 2 Jahre | 3,35 |
| 3 Jahre | 3,35 |
| 5 Jahre | 3,4 |
| 10 Jahre | 2,0 |
Bei den meisten Laufzeiten ist im Festgeld-Vergleich aktuell Willbe* vorn, wo Kundinnen und Kunden bis zu 3,78 Prozent Zinsen erhalten. Bei einer Anlagedauer von zwei Jahren (3,5 Prozent) oder drei Jahren (3,75 Prozent) bietet auch die Crédit Agricole* gute Konditionen. Eine Strategie für die Anlage von Festgeld erklärt eine Expertin.
21. Oktober: Tagesgeld-Angebot mit hohem Anschlusszins

Die Suresse Direkt Bank* hat bei ihrem Tagesgeld-Angebot für neue Kundinnen und Kunden nachgebessert: Statt 3,7 Prozent bietet das spanische Geldhaus jetzt 3,8 Prozent p. a. über sechs Monate. Danach liegt der Zinssatz mit 2,25 Prozent knapp unter EZB-Leitzinsniveau. Das Angebot im Überblick:
- Zinssatz Neukunden: 3,8 Prozent p. a. für sechs Monate
- Basiszinssatz: 2,25 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: bis 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Spanien)
- Besonderheiten: Erste Einzahlung muss innerhalb von 15 Tagen nach Kontoeröffnung erfolgen. Kein Steuerabzug bei den Erträgen. Versteuerung über Steuererklärung.
>> Angebot der Suresse Direkt Bank* hier checken
Bei Ferratum* steigen die Tagesgeld-Zinsen ebenfalls. Die maltesische Bank bietet neuen Kundinnen und Kunden jetzt 3,8 Prozent p. a. für vier Monate. Die Zinsgarantie fällt damit kürzer aus als bei der Suresse Direkt Bank. Dafür liegt der variable Anschlusszins mit 3,0 Prozent deutlich höher als bei allen Konkurrenten aus dem Tagesgeld-Vergleich. Das kann für Sparerinnen und Sparer interessant sein, die ihr Tagesgeldkonto langfristig nutzen wollen und häufige Wechsel vermeiden möchten. Die Details zum Angebot:
- Zinssatz Neukunden: 3,8 Prozent p. a. für vier Monate
- Basiszinssatz: 3,0 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: bis 100.000 Euro
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Malta)
- Besonderheiten: Zinsen werden brutto ausgezahlt, Versteuerung über Steuererklärung.
>> Angebot von Ferratum* hier checken
Bei den beiden Angeboten gibt es einiges zu beachten. Sparerinnen und Sparer sollten sich etwa mit der Einlagensicherung vertraut machen. Gemäß EU-Standards sind zwar bei beiden Banken bis zu 100.000 Euro je Kunde im Insolvenzfall durch einen Schutzschirm geschützt. Mit Spanien (A+) und Malta (A-) liegt die Bonität der Heimatstaaten allerdings nicht auf dem Niveau von Deutschland (AAA). Das kann einen Unterschied bedeuten, wenn die Einlagensicherung überfordert ist. Mehr dazu erklärt der Ratgeber „So sicher sind Tagesgeld und Festgeld“. Angebote mit deutscher Einlagensicherung listet ein separater Artikel auf.
Außerdem zahlen beide Banken die Zinsen brutto aus. Das bedeutet, dass kein Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer erfolgt. Kundinnen und Kunden müssen die Erträge dann über die Anlage KAP der Steuererklärung selbst versteuern. Wichtige Tipps dazu hat ein Steuerexperte.
Einfacher in der Handhabung, ohne Nebenbedingungen und mit deutscher Einlagensicherung sind beispielsweise die Angebote der VW Bank* (3,75 Prozent p. a. für sechs Monate) und von Chase* (4,0 Prozent p. a. für vier Monate).
16. Oktober: XTB bietet 4,5 Prozent Zinsen – eine Bedingung gilt jeden Monat

Der Onlinebroker XTB* bietet Neukunden ab sofort 4,5 Prozent Zinsen p. a. auf nicht investiertes Guthaben. Der Willkommenszins gilt in den ersten 90 Tage nach vollständiger Kontoeröffnung und für bis zu 20.000 Euro. Voraussetzung: Kunden müssen in jedem Kalendermonat mindestens einen Auftrag zum Kauf oder Verkauf einer Aktie oder eines ETFs erteilen. Die Aktion gilt für Kontoeröffnungen vom 14. Oktober bis zum 31. Dezember 2026.
Die Guthabenzinsen von XTB im Überblick:
- Zinssatz für Neukunden: 4,5 Prozent p. a. für die ersten 90 Tage
- Standardzinssatz für Euro-Guthaben: aktuell 1,10 Prozent p. a., variabel
- Maximalbetrag für den Aktionszins: 20.000 Euro über alle Konten des Kunden hinweg
- Aktionszeitraum: vollständige Kontoeröffnung vom 14. Oktober bis 31. Dezember 2026
- Voraussetzung: monatlich mindestens ein Kauf- oder Verkaufsauftrag für Aktien oder ETFs; auch eine Pending-Order oder Sparplanausführung zählt
- Einlagensicherung: bis zu 100.000 Euro je Kunde und Partnerbank; für Guthaben bei deutschen Partnerbanken gilt die deutsche gesetzliche Einlagensicherung.
>> Angebot von XTB* hier checken
Die monatliche Bedingung sollten Interessenten beachten: Sobald der erste anrechenbare Auftrag im Monat erteilt wurde, gilt der Willkommenszins rückwirkend für den laufenden Monat innerhalb des Aktionszeitraums. Zum Monatswechsel muss die Voraussetzung erneut erfüllt werden. Ohne die erforderliche Aktivität greift für den jeweiligen Monat der Standardzinssatz. Dieser liegt für Euro-Guthaben derzeit bei 1,10 Prozent p. a. und kann sich ändern. Er gilt auch für Guthaben oberhalb von 20.000 Euro sowie nach Ablauf der ersten 90 Tage für das gesamte freie Guthaben.
Zudem wichtig zu beachten: XTB führt die Steuer auf Guthabenzinsen nicht automatisch ab. In Deutschland steuerpflichtige Kunden müssen die Erträge grundsätzlich selbst in ihrer Steuererklärung angeben.
Das Angebot eignet sich vor allem für Anleger, die ohnehin Aktien oder ETFs handeln oder einen Sparplan nutzen möchten. Wer sein Geld lediglich verzinst parken möchte, sollte die monatliche Bedingung beim Vergleich mit klassischen Tagesgeldkonten berücksichtigen.
Was ist das Tagesgeld? Tagesgeld ist eine flexible Geldanlage, bei der Anleger ihr Kapital jederzeit verfügbar haben. Das Geld wird auf einem Tagesgeldkonto geparkt und mit variablen Zinsen vergütet. Die Verzinsung ist oft höher als bei einem Girokonto, aber niedriger als bei Festgeld. Tagesgeld eignet sich besonders für die kurzfristige Geldanlage und als Notfallrücklage.
Was ist das Festgeld? Beim Festgeld legen Sparer ihr Geld für eine festgelegte Laufzeit zu einem festen Zinssatz an. Die Laufzeit kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren betragen. Während dieser Zeit kann das Kapital nicht verfügbar gemacht werden. Festgeld bietet meist höhere Zinsen als Tagesgeld, ist aber weniger flexibel.
Was ist ein Depot? Ein Depot ist ein Konto, das Anleger für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren wie Aktien, ETFs oder Fonds benötigen. Es wird bei einer Bank oder einem Online-Broker geführt. Depots unterscheiden sich in ihren Gebühren, Handelsmöglichkeiten und Zusatzleistungen.
Was ist ein ETF? Ein Exchange Traded Fund (ETF) ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index wie den DAX oder den MSCI World abbildet. ETFs sind kostengünstig, transparent und bieten eine breite Diversifikation, da sie viele verschiedene Wertpapiere enthalten. Sie eignen sich besonders für langfristiges Anlegen und sind bei passiven Investoren beliebt.
Was sind Aktien? Aktien sind Anteile an Unternehmen, die an der Börse gehandelt werden. Durch den Kauf von Aktien werden Anleger Miteigentümer des Unternehmens und profitieren von Kurssteigerungen sowie Dividenden. Aktien bieten langfristig hohe Renditechancen, sind aber auch mit Risiken verbunden, da die Kurse schwanken können.
Wie funktionieren Sparpläne? Ein Sparplan ermöglicht es, regelmäßig Geld in Aktien, ETFs oder Fonds zu investieren. Anleger zahlen beispielsweise monatlich einen festen Betrag ein. Durch den Durchschnittskosteneffekt profitieren sie von Schwankungen, da sie bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger Anteile kaufen.
Was bedeutet MSCI World? Der MSCI World ist ein weltweit verbreiteter Aktienindex, der die Entwicklung von rund 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern abbildet. Er gilt als Basis für viele ETFs und steht für eine breite Diversifikation. Wer in einen MSCI-World-ETF investiert, beteiligt sich indirekt an vielen internationalen Unternehmen.
Was für Anlageformen gibt es? Neben Tagesgeld, Festgeld, Aktien und ETFs gibt es weitere Anlageformen wie Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, P2P-Kredite oder Kryptowährung. Jede Anlageklasse hat spezifische Chancen und Risiken. Eine gute Diversifikation kann helfen, das Risiko zu minimieren und langfristig stabile Renditen zu erzielen.
Inwieweit ist der Einlagenzins der EZB relevant? Die Europäische Zentralbank (EZB) legt den Einlagenzins fest, zu dem Banken Geld bei ihr parken können. Dieser Zins beeinflusst die Sparzinsen für Verbraucher: Ist der Einlagenzins hoch, steigen oft auch die Tages- und Festgeldzinsen. Niedrige Einlagenzinsen führen hingegen oft zu geringen Sparzinsen.
Was ist die beste Anlagestrategie? Die beste Anlagestrategie hängt von individuellen Zielen, der Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont ab. Ein bewährter Ansatz ist die breite Diversifikation, beispielsweise durch ETFs. Langfristiges Investieren und regelmäßiges Sparen reduzieren Risiken. Ein Mix aus sicheren (Tages- und Festgeld) und renditestarken (Aktien, ETFs) Anlagen kann ein ausgewogenes Portfolio schaffen.
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