• Viele meiner Symptome fühlten sich diffus an und waren trotzdem sehr real
  • Erst ein genauer Check brachte Bewegung in meine offenen Fragen
  • Die Untersuchung zeigte, wie komplex die Wechseljahre wirklich sein können

Ich bin 42 Jahre alt, habe zwei Kinder, einen fordernden Job – und seit einiger Zeit das Gefühl, mein Körper und mein Geist spielen plötzlich nach eigenen Regeln. Meine Periode kommt zwar noch so gut wie regelmäßig, aber sie ist stärker geworden. Dazu Schlafstörungen, innere Unruhe, Konzentrationsprobleme, Hitzewellen und Gelenkprobleme. Lange habe ich mir eingeredet: „Das ist der Stress, normal für die Rushhour des Lebens.“ Gleichzeitig überkam mich das leise Gefühl: Bin ich vielleicht in der Perimenopause?

Bei meiner niedergelassenen Gynäkologin kam ich damit nicht wirklich weiter. Zwischen Krebsvorsorge, Schwangerschaftsbetreuung und vollem Wartezimmer blieb kaum Zeit, meine Fragen in Ruhe zu besprechen. Frauenärztin Dr. Agnes Jacobs hat selbst vier Jahre in einer Praxis mit Kassensitz gearbeitet. Dort habe sie pro Patientin maximal zehn bis 15 Minuten Zeit gehabt – für Wechseljahre als komplexes Thema sei das schlicht zu wenig. Ihr Angebot: „Kommen Sie ins private Menopause-Zentrum nach Frankfurt, in dem ich nun arbeite, und lassen Sie mal gründlich prüfen, was los ist.“ Was die Ergebnisse aus Bluttest und Gespräch am Ende über meinen Körper verraten würden, hätte ich so nicht erwartet.

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