- Verenas Blasenkrebs wird ein Jahr lang für eine Entzündung gehalten
- Bei der Tumor-OP verschließt man ihre Scheide – ohne ihr Wissen
- Charité-Ärztin Weinberger erklärt, dass Verenas Fall keine Seltenheit ist
Seit ein paar Tagen ist Verena Haase ganz frisch im Vorruhestand. Ausgestiegen ist sie „mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, gesteht die lebensfrohe 59-Jährige. Sie hat ihren Job als Leiterin des Bekleidungsservice in der Autostadt Wolfsburg geliebt. Aber sie war auch erschöpft und sehnte sich nach Ruhe und Zeit mit ihren Liebsten, denn bis vor Kurzem war nicht klar, ob sie diese Zeit noch haben würde.
Vor zwei Jahren erhielt sie die Diagnose Blasenkrebs. Eine Erkrankung, die Männer dreimal häufiger betrifft als Frauen. Bei weiblichen Patienten ist die Prognose dennoch deutlich schlechter. Auch, weil die Karzinome oft erst sehr spät erkannt werden. So auch bei Verena. Bei ihrer Krebs-OP musste die komplette Blase entfernt werden. Doch nicht nur das, erzählt sie: „Seitdem habe ich keinen normalen Scheideneingang mehr. Er wurde verschlossen, ohne dass ich davon wusste.“ Wie das passieren konnte, lesen Sie hier.






