• Bis zu 80 Prozent der Erwachsenen mit ADHS kämpfen mit Schlafproblemen
  • André gehörte jahrelang dazu – bis eine überraschend einfache Routine alles veränderte
  • Nun erzählt er, wie er seinen Schlaf in den Griff bekommen hat

ADHS-Gehirne ticken anders – auch in der Nacht. Je nach Untersuchung leiden bis zu 80 Prozent der Erwachsenen mit ADHS unter Schlafproblemen. Pünktlich ins Bett gehen, durchschlafen oder morgens erholt aufwachen: Das ist für viele Betroffene oft schon seit der Kindheit eine Herausforderung.

Auch André* (Name ist der Redaktion bekannt) war schon als Kind eine typische „Nachteule“. Der 39-jährige selbstständige Grafikdesigner hat ADHS. Seine Diagnose erhielt er vor zwei Jahren. Besonders das Einschlafen ist für ihn seit jeher ein Problem. „Dass ich erst mal zwei, drei Stunden wachlag, kam sehr häufig vor“, erzählt er. Doch seit eineinhalb Jahren hat sich Andrés Schlaf spürbar verbessert. Was ihm entscheidend dabei geholfen hat, erzählt er im Gespräch mit dieser Redaktion.

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