- Hinter ADHS steckt viel mehr als nur Impulsivität, innere Unruhe und Konzentrationsprobleme
- ADHS-Betroffene können im „Hyperfokus“ die Umwelt ausblenden und voll fokussiert arbeiten
- Eine Expertin erklärt, welche Voraussetzungen es dafür braucht und warum es auch Gefahren birgt
ADHS ist mehr als Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und Impulsivität: Neben vielen mitunter störenden Symptomen schlummern zahlreiche Potenziale in ADHS-Betroffenen. Eines davon ist der sogenannte Hyperfokus – ein Zustand erhöhter Konzentration. Ähnlich wie beim Flow-Zustand oder „Schaffensrausch“, bei dem Menschen sich völlig in ihre Arbeit vertiefen, sind ADHS-Betroffene während der Hyperfokussierung deutlich leistungsfähiger als üblich.
Dabei können jegliche Störfaktoren aus der Umwelt ausgeblendet werden. Selbst Hunger, Durst oder Harndrang werden nebensächlich. Sandra Amrein, Präsidentin der Informations- und Beratungsstelle für Erwachsene mit ADHS (adhs20+), erklärt, was das Phänomen für Menschen mit ADHS bedeutet, wie sie sich in den Hyperfokus versetzen können – und welche Tücken Betroffene kennen sollten.






