- In den Wechseljahren spielen die Hormone oft verrückt
- Das kann das Sexualleben beeinflussen – und etwas komplizierter machen
- Expertinnen zeigen, wie Frauen damit umgehen können
Die Wechseljahre stellen Frauen nicht nur vor körperliche Veränderungen, sondern gehen oft mit Beschwerden einher, die die Lebensqualität stark belasten können. Neben Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen, sind Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und ein Rückgang der Libido häufige Symptome.
Doch das muss nicht sein, sagen Expertinnen. „Frauen dürfen nicht resignieren“, erklärt Wechseljahrsexpertin Sinai Blumenthal, Gründerin der Menopause-Zentren in Frankfurt und München. „Schmerzen beim Sex sind ein Signal, dass der Körper Hilfe braucht – und moderne Behandlungen können oft Wunder wirken.“ Diese Botschaft teilt auch Dr. Katrin Schaudig, Gynäkologin aus Hamburg und Präsidentin der Deutschen Menopause Gesellschaft: „Das Wichtigste ist, dass Frauen ihre Beschwerden nicht still erdulden, sondern professionelle Unterstützung suchen. Der Glaube, man müsse das einfach aushalten, ist längst überholt.“






