• Als Catherine Scholz in die Wechseljahre kommt, bahnt sich eine Krise an
  • Selbst bei Ärzten findet sie keine Hilfe
  • Was sie nun Betroffenen rät

Mit 42 Jahren fingen bei Catherine Scholz die Symptome an. „Ich hatte extreme Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, war dauernd müde, obwohl ich eigentlich genug geschlafen hatte, und ich hatte häufiger Kopfschmerzen“, erinnert sie sich. Heute weiß Catherine Scholz: Es waren die Wechseljahre, die ihren Alltag, ihre Psyche und ihre Beziehung auf den Kopf stellten. Doch ihr Weg bis zur Diagnose war lang und frustrierend.

Die Wechseljahre gelten noch immer als Tabuthema, besetzt mit Unsicherheit, Scham und viel Unwissen. Damit will nicht nur Scholz aufräumen, indem sie ihre Geschichte erzählt. Auch Medizin-Psychologin und Wechseljahr-Expertin Prof. Dr. Beate Schultz-Zehden sieht großen Aufklärungsbedarf. Nicht nur die Betroffenen leiden, auch viele Beziehungen gingen in der Zeit in die Brüche – weil die Wechseljahre vorgeschoben werden. Scholz und Schultz-Zehden teilen ihre wichtigsten Tipps.

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