Angefangen hat alles mit dem „Dry January“: 2013 rief die britische Initiative „Alcohol Change UK“ zum ersten Mal zum alkoholfreien Monat auf. Aus dem Verzichtsmonat ist längst ein Trend geworden, dem auch in Deutschland zigtausende Menschen folgen. Andere versuchen sich an einer Zuckerfrei-Challenge oder dem „Veganuary“, essen also einen Monat lang ausschließlich vegan. Und auch die Fastenzeit nehmen viele gesundheitsbewusste Menschen zum Anlass für den Einstieg ins Fasten.
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Aber kann diese zeitlich begrenzte Form der Enthaltsamkeit der Gesundheit überhaupt nützen? Und welche Effekte sind tatsächlich mess- und spürbar? Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl hält Ernährungs-Challenges, egal in welchem Monat, für eine sinnvolle Gelegenheit, Gewohnheiten zu reflektieren: „Wir haben oft ein gutes Gespür dafür, was wir im Übermaß konsumieren und was uns schadet. Der Jahresbeginn etwa motiviert viele, eingefahrene Gewohnheiten zu hinterfragen und zu verändern.“






