Der US-Kongress hat nach langen Verhandlungen deutlich verschärfte Sanktionen gegen Russland beschlossen. Am Mittwochabend (16. September) billigte das amerikanische Repräsentantenhaus das Sanktionspaket. Es ist das erste während der zweiten Amtszeit Donald Trumps.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Das Paket enthält Strafmaßnahmen gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und nimmt die sogenannte Schattenflotte ins Visier, mit deren Schiffen Moskau internationale Ölsanktionen umgeht. Zudem kann Trump hohe Strafzölle gegen Importe aus Russland und verbündeten Ländern verhängen.
News aus den USA
US-Sanktionen: Einreiseverbot und Vermögenssperre für Putin
Die neuen Sanktionen sehen US-Einreiseverbote gegen Putin und eine Reihe von Militärvertretern vor, die für den Angriffskrieg gegen die Ukraine verantwortlich sind. Zudem wird ihr Vermögen in den USA eingefroren. Letzteres gilt auch für russische Banken.
Weiterhin kann Trump Importe aus Russland in die USA mit Strafzöllen von bis zu 500 Prozent belegen. Zollaufschläge von bis zu 100 Prozent drohen zudem für Produkte aus China oder Indien. Denn diese Länder gehören zu den fünf größten Importeuren russischen Rohöls oder Erdgases.
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Sanktionspaket erhält breite Zustimmung im US-Kongress
Das Sanktionspaket ist nach dem im Juli verstorbenen US-Senator Lindsey Graham benannt, der mehr als ein Jahr lang um Unterstützung für die Sanktionen geworben hatte. Kurz vor seinem Tod hatte Graham bekannt gegeben, er habe sich mit dem Weißen Haus auf das Paket geeinigt. Trump hat in Aussicht gestellt, es mit seiner Unterschrift in Kraft zu setzen.
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Für das Paket stimmten 262 Abgeordnete bei 159 Gegenstimmen. Vor allem durch den Druck auf die russische Energiebranche erhoffen sich die Befürworter der Sanktionen Wirkung. Eine Reihe von Demokraten hatten vor der Kongressabstimmung Vorbehalte geäußert, weil das Paket Trump neue Vollmachten bei Zöllen gibt.
aino/afp











