Der russische Präsident Wladimir Putin denke „ständig“ darüber nach, wer ihm eines Tages nachfolgen könnte. Das sagte Putin laut dem unabhängig russischsprachigen Nachrichtenportal Meduza in einem Interview mit dem russischen Propagandisten und Fernsehmoderator Pawel Zarubin.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Letztlich, so Putin demnach weiter, liege die Entscheidung aber beim russischen Volk. „Jemand, der nicht das Vertrauen der Öffentlichkeit genießt, wird wohl kaum eine ernsthafte Chance haben.“ Konkrete Namen nannte Putin dabei nicht. Lediglich, dass sich eine oder mehrere Personen hervortun müssten, die in der Lage sind, sich dieses Vertrauen zu verdienen.
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Ob das russische Volk tatsächlich entscheiden darf, wer Putin nachfolgt, darf bezweifelt werden. Zuletzt wurde 2024 in Russland gewählt. Die Wahl gilt als manipuliert. So bezeichnete die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung die Wahlen etwa als „Scheinwahl“ und „gefälschte Selbstermächtigung Putins“.

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Im Oktober wird Putin 73 Jahre alt. Im März 2000 wurde er zum ersten Mal zum Präsidenten gewählt. Da die Amtszeit des russischen Präsidenten beschränkt ist, konnte er 2008 nicht erneut antreten. Putin-Freund Dmitri Medwedew wurde zum Präsidenten gewählt, und schlug vor, Putin zum Ministerpräsidenten zu ernennen. Vier Jahre später übernahm Putin erneut das Amt. Durch Verfassungsänderungen kann Putin, Stand heute, bis 2036 im Amt bleiben.
Das Interview mit Putin entstand im Rahmen der Dokumentation „Russland. Der Kreml. Putin. 25 Jahre“, die auf dem staatlichen Fernsehsender „Rossija 1“ ausgestrahlt wurde. In dem 90-minütigen Film interviewt Zarubin Putin mehrere Male. Der russische Präsident äußerte sich im Film laut Meduza auch zur Annexion der Krim, zu seinem brutalen Krieg gegen die Ukraine und sagte er hoffe keine Nuklearwaffen einsetzen zu müssen.
opa







