Es war immer schon eine Mär, dass es sich bei Donald Trump um einen begnadeten „Dealmaker” handelt.
Bei dem von ihm für Ostern angepeilten vollständigen Waffenstillstand zwischen Angreifer Russland und Verteidiger Ukraine zeichnet sich für den US-Präsidenten nun ein echtes Debakel ab.
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Statt eines Durchbruchs kann das Weiße Haus bisher nicht mehr als fragwürdige Mini-Schritte vorweisen – nach dem wechselseitigen Verzicht auf den Beschuss von Energie-Anlagen nun das Ende des Schiffeversenkens im Schwarzen Meer.
Voraussetzung dafür ist aber, dass Washington Wirtschaftssanktionen lockert und dem Paria im Kreml wieder den Zugang zu den Weltmärkten ebnet.
Artikel über die Ukraine – für Sie recherchiert
Mit anderen Worten: Putin diktiert die Verhandlungen, gewinnt Zeit und Geld, um seine Armee zu regenerieren und noch mehr ukrainisches Territorium zu erobern, gibt aber selbst keinen Zentimeter nach. Am fortwährenden Sterben der ukrainischen Zivilbevölkerung ändert sich nichts. Eine echte Waffenruhe liegt bei in weiter Ferne. Weil Trump es zulässt, dass Putin einen Narren aus ihm macht.

Während der eine das russische Imperium wiederherstellen will, will der andere nur einen lästigen Krieg scheinbefrieden, der ihn im Ringen um Dominanz über China behindert.
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Für die Ukraine und Europa bedeutet das nichts Gutes. Je länger Putin mit seinem Arsenal schmutziger Tricks auf Zeit spielt und Trump von einer Nachforderungsschleife in die nächste zwingt, desto eher wird der schnell das Interesse verlierende US-Präsident dem schwächeren Player, Kiew, unverschämte Zugeständnisse abpressen oder der Ukraine gleich die Schuld dafür geben, dass es weder einen Waffenstillstand noch dauerhaften Frieden geben wird.







