Ein Mann ist vor einer Tesla-Filiale in eine Gruppe von Demonstranten gefahren. Zahlreiche Menschen hatten sich am Samstag vor den Verkaufsräumen in Palm Beach, Florida, versammelt, um gegen Elon Musk und Donald Trump zu demonstrieren, mehrere US-Medien berichteten über den Vorfall. Demnach sei dabei glücklicherweise niemand verletzt worden.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Wie unter anderem CBS News unter Berufung auf die örtliche Polizei berichtet, steuerte der Mann sein Auto bei moderater Geschwindigkeit auf den Bürgersteig. Den Demonstranten sei es gelungen, dem Wagen auszuweichen. Der Fahrer des Wagens wurde inzwischen verhaftet. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung gegen den 44-Jährigen.
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Der Autobauer Tesla hatte wegen der umstrittenen Rolle von Unternehmenschef Musk in der Regierung von US-Präsident Donald Trump zuletzt einen schweren Imageschaden erlitten. So wurden in den USA und in Europa etwa Teslas in Brand gesetzt und Tesla-Autohäuser und -Ladestationen angegriffen. Vor Tesla-Filialen fanden allerdings auch viele friedliche Demonstrationen statt.
Protest gegen Tesla: FBI warnt Bevölkerung
Am Samstag reagierte auch das FBI auf die zunehmende Gewalt und rief Bürgerinnen und Bürger dazu auf, rund um Tesla-Gebäude und Ladesäulen wachsam zu bleiben. Demnach seien die bislang erfolgten Straftaten von Einzeltätern begangen worden. Die Strafverfolgungsbehörden rechnen aber wohl mit weiteren Straftaten.
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Trump will die Staatsausgaben massiv kürzen und hat Musk mit der Umsetzung beauftragt. Der Milliardär treibt den Umbau des Staatsapparats mit dem ans Weiße Haus angeschlossenen Department of Government Efficiency (Doge) voran. Der US-Präsident soll ihm dafür weitreichende, aber rechtlich fragwürdige Befugnisse eingeräumt haben. Doge und Musks Rolle stehen inzwischen im Fokus etlicher Klagen. Als Chef von Tesla, SpaceX und X hat der laut Schätzungen reichste Mann der Welt erhebliche wirtschaftliche Eigeninteressen.

„Elon-Effekt“ auch in Deutschland bereits angekommen
Der für Tesla negative „Elon-Effekt“ ist inzwischen auch in Deutschland bei den Chefs der deutschen Firmenfuhrparks angekommen. In einer aktuellen Erhebung des Marktbeobachters Deutsche Automobil Treuhand (DAT), die am Montag veröffentlicht wurde, sagen 35 Prozent der befragten Fuhrparkleiter, dass sie deswegen grundsätzlich die Beschaffung von Tesla-Fahrzeugen überdenken.
News aus den USA
In den vergangenen Monaten haben sich angesichts der politischen Aktivitäten von Tesla-Chef und Großaktionär Musk immer wieder einzelne Unternehmen öffentlichkeitswirksam von Teslas in ihrem Fuhrpark getrennt.
lro mit dpa









