Nach dem Eklat beim Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus haben die politischen Lager in den USA gegensätzlich reagiert: Während die Republikaner von Präsident Trump sich auf dessen Seite stellten und Selenskyj kritisierten, warfen die Demokraten Trump und dessen Stellvertreter JD Vance vor, die „Drecksarbeit“ des russischen Staatschefs Wladimir Putin zu erledigen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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„Im Kreml knallen gerade die Sektkorken“, kommentierte der demokratische Senator von Maryland, Chris Van Hollen. Wie Trump und Vance Selenskyj beschimpft und eine „Show voller Lügen und Desinformation“ abgezogen hätten, „würde Putin erröten lassen“ und sei „eine Peinlichkeit für Amerika“.
Demokrat Schumer: „Trump und Vance machen Putins Drecksarbeit“
„Wir können nicht zulassen, dass Präsident Trump die Geschichte umschreibt oder bewährte Partnerschaften mit Jahrzehnten der beidseitigen Unterstützung umstürzt“, erklärte der Fraktionschef der Demokraten im Senat, Dick Durbin: „Ich spreche Präsident Selenskyj meine aufrichtige Entschuldigung aus.“
„Trump baut die Vereinigten Staaten in eine ultrarechte, autoritäre, wertefreie Oligarchie um, die auf einer Linie mit den Autokratien der Welt liegt“, kritisierte der stellvertretende Sicherheitsberater unter Ex-Präsident Barack Obama, Ben Rhodes.
„Trump und Vance machen Putins Drecksarbeit“, bilanzierte der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer.
Republikaner ledern gegen Selenskyj
Der einflussreiche republikanische Senator Lindsey Graham aus South Carolina erklärte, Selenskyj müsse sich entweder „grundlegend ändern oder gehen“. Er könne sich nicht vorstellen, dass die meisten Amerikaner „noch Partner von Selenskyj sein wollen nach dem, was sie heute gesehen haben“.
Der Kongressabgeordnete Greg Steube aus Florida warf Selenskyj „lächerliche Effekthascherei im Weißen Haus“ vor und behauptete, die USA hätten „hunderte Milliarden von Dollar zur Verteidigung der Ukraine ausgegeben – und das ist der Dank, den das amerikanische Volk bekommt?“
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„America First in Aktion“, kommentierte der texanische Abgeordnete Brandon Gill. „Danke Donald Trump und JD Vance dafür, dass Sie unser Volk an die erste Stelle stellen und den Frieden fördern!“
Der texanische Abgeordnete Keith Self urteilte, mit dem Auftritt im Weißen Haus sei „die Welt Zeuge geworden, wie im Weißen Haus wieder amerikanische Führerschaft“ herrsche.
afp




