Am Sonntag, 3. August, kam es kurz nach dem Start eines Airbus A321 der spanischen Fluggesellschaft Iberia zu einem Vogelschlag. Die Maschine mit dem Kennzeichen EC-OOJ war als Flug IB579 auf dem Weg von Madrid-Barajas nach Paris-Orly, als sie im Steigflug mit einem großen Vogel, mutmaßlich einem Geier, kollidierte. Zuerst hatte aerotelegraph, ein Nachrichtenmedium für Luftfahrt, darüber berichtet.

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Der Zwischenfall ereignete sich in etwa 7000 Fuß (ca. 2,13 Kilometer) Höhe über der Startbahn 36L des Flughafens Madrid. Der Vogel traf zunächst die Nase des Flugzeugs, in der sich das Wetterradar befindet, und wurde anschließend vom linken Triebwerk eingesogen.

Die Folgen der Kollision waren sichtbare Schäden an mehreren Fanblättern des linken Triebwerks sowie eine deutlich beschädigte Flugzeugnase. Personen an Bord kamen nicht zu Schaden.

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Iberia-Notlandung in Spanien: Schnelle Reaktion der Piloten verhindert Schlimmeres

Die Piloten reagierten umgehend: Sie brachen den Steigflug ab, meldeten den Notfall und leiteten die Rückkehr zum Flughafen Madrid-Barajas ein. Etwa 20 bis 25 Minuten nach dem Start landete die Maschine wieder sicher am Ausgangsflughafen. Rettungsdienste begleiteten die Landung, die Passagiere konnten über Treppen sicher aussteigen.

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Das betroffene Flugzeug war ein brandneuer Airbus A321XLR, der erst am 2. Juli 2025 an Iberia ausgeliefert worden war. Die Airline ist Erstkunde für dieses Langstreckenmodell, das über eine besonders große Reichweite verfügt und aktuell zur Erprobung auf europäischen Strecken eingesetzt wird.

Iberia-Notlandung: Airbus nach Vogelschlag zur Inspektion überstellt

Der Airbus wurde nach dem Vorfall aus dem Verkehr genommen und zur technischen Inspektion überstellt. Iberia bestätigte den Vorfall offiziell.

Vogelschläge stellen in der Luftfahrt insbesondere während Start und Landung ein bekanntes Risiko dar. Flugzeugtriebwerke müssen laut internationalen Sicherheitsstandards so konstruiert sein, dass sie auch nach Kollisionen mit größeren Vögeln sicher abgeschaltet werden können, ohne die strukturelle Integrität des Flugzeugs zu gefährden.

kmh