Der Tod von Laura Dahlmeier bewegt Deutschland: Die Ex-Biathletin war bei einer Tour am Laila Peak in Pakistan ums Leben gekommen, als sie von einem Steinschlag erfasst wurde. Widriges Wetter und das unzugängliche Terrain verhinderten einen schnellen Rettungseinsatz. Aufgrund ihres ausdrücklichen Wunsches erfolgt keine Bergung der Leiche.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Das Drama um die ehemalige Ausnahmesportlerin wirft ein Schlaglicht auf die Gefahren des Bergsteigens und Bergwanderns. Weil der Outdoor-Trend immer beliebter wird, steigen Jahr für Jahr die Unfallzahlen – gerade in den bei deutschen Urlaubern beliebten alpinen Regionen von Bayern, Österreich und Norditalien.
Das verdeutlichen aktuelle Zahlen aus Italien: Allein in diesem Jahr sind 83 Menschen bei Unfällen in den italienischen Alpen ums Leben gekommen, wie der Nationale Berg- und Höhenrettungsdienst kürzlich mitteilte. Noch nie habe es im Sommer so viele Todesfälle gegeben. Insgesamt verzeichne man rund 20 Prozent mehr Einsätze in den Bergen als im Durchschnitt der vergangenen Jahre.
- Unglück: Nachruf auf Laura Dahlmeier – Für immer in den Bergen
- Persönliches Schicksal: Auch ich verlor meinen Vater am Berg
- „Hatten noch so viel vor“: Dahlmeier-Managerin mit emotionalen Worten
- Helfer: Kletterer sah Dahlmeier aus Heli: „Sie lebte nicht mehr“
- „Gefahr immer da“: Laura Dahlmeiers Eltern erkannten das Risiko
Bad Reichenhall: Steinschlag nach Dauerregen – Urlauberin mit schwerem Unfall
In diesen Trend reiht sich auch ein aktueller Unfall, der sich in der Nähe der Neuen Traunsteiner Hütte in den Berchtesgadener Alpen ereignet hat. Wie das Rote Kreuz in Bad Reichenhall mitteilte, wurde eine 37-Jährige aus Hessen, die mit einer Bergwandergruppe vom Hintersee über den Böslsteig unterwegs gewesen sei, von einem Steinschlag getroffen. Dabei wurde der Urlauberin eine Fingerspitze abgetrennt. Zu dem Steinschlag sei es durch Dauerregen gekommen, hieß es weiter.
Auch interessant
Da ein Hubschrauber-Einsatz wegen der dichten Wolkendecke nicht möglich gewesen sei, seien die Bergretter mit einer Bundeswehr-Seilbahn auf die Reiteralpe gefahren. Mit der Bahn sei die Frau dann auch ins Tal gebracht und mit einem Rettungswagen weiter ins Krankenhaus transportiert worden.
Lesen Sie auch
dpa/bee








