- Ihre Leidenschaft für die Berge und das Klettern kostete Laura Dahlmeier das Leben
- Schon vor ihrem tödlichen Unfall waren Dahlmeiers Eltern besorgt
- In einer Doku schilder Mutter Susi Dahlmeier ihre Ängste
Laura Dahlmeier, Olympiasiegerin im Biathlon, ist am 28. Juli mit 31 Jahren beim Bergsteigen in Pakistan auf einer Höhe von rund 5700 Metern tödlich verunglückt. Die Sportlerin traf ein Steinschlag.

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Dahlmeier war eine Ausnahmesportlerin: zwei olympische Goldmedaillen, eine olympische Bronzemedaille, sieben Weltmeistertitel und ein Sieg im Gesamtweltcup. Doch mit gerade einmal 25 Jahren beendet sie abrupt ihre Karriere.
Was daraufhin folgt, zeigt eine ZDF-Doku aus dem vergangenen Jahr: Dahlmeier widmet sich voll und ganz ihrer großen Leidenschaft: den Bergen. Als Bergführerin und erfahrene Alpinistin erklimmt sie schwierige Gipfel. Für ihre Eltern ist das jedoch nicht immer einfach.
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Dahlmeiers Mutter Susi hatte „wirklich Schiss“ um ihre Tochter
Mutter Susi Dahlmeier gibt in einer Doku zu: „Als die Laura mit dem Klettern angefangen hat, war das für mich ein sehr kritischer Punkt. Ich weiß noch, ich habe damals zu meinem Mann gesagt: Jetzt führst du sie rein in diese Begeisterung Klettern. Und wenn dann was passiert?“ Am Anfang habe Susi Dahlmeier „wirklich Schiss“ gehabt. Doch schnell habe sie erkannt, mit welcher Leidenschaft ihre Tochter dabei ist. Ab da habe sie ihr Kind „emotional, gefühlsmäßig frei“ gelassen.
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- „Gefahr immer da“: Laura Dahlmeiers Eltern erkannten das Risiko
Vater Andi führt Laura bereits früh an die Faszination Klettern heran. Er ist bei der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen – so wie auch seine Tochter. „Als die Laura jünger war, war meine Auffassung: Ich nehme sie mit, damit ich ihr etwas beibringe und sie die Gefahren selbst lernen kann“, erzählt er von den ersten gemeinsamen Bergabenteuern. „Aber mittlerweile ist meine Tochter so stark geworden, im Sport auch.“ Da habe man schon häufiger Respekt. Oft habe sie ihm immer erst hinterher gesagt, wo sie überall hinging – „da bin ich dann doch beruhigt. Aber die Gefahr ist immer da. Die ist überall da.“
Dahlmeiers Vater erlebte Sturz seiner Tochter beim Klettern
Wie gefährlich ihre Leidenschaft ist, das hat die Ex-Profisportlerin bereits bei einem einschneidenden Erlebnis erfahren: 2014 stürzt sie bei einer Kletterroute im Zugspitzmassiv vor die Füße ihres Vaters. Ein Felsgriff hatte sich gelöst, Dahlmeier fiel mehrere Meter und zog sich einige Verletzungen zu. „Da lag sie auf einmal vor meinen Füßen, das war ein großer Schock“, erinnert sich Vater Andi in der Doku. Er habe lange an dem Unfall „ zu knabbern gehabt“.
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Auch Dahlmeier selbst spricht vor der Kamera über ihren Sturz: „Da merkt man mal, man ist auch nicht unsterblich.“ Trotzdem hielten sie die Gefahren in den Bergen nie vom Klettern ab, im Gegenteil. Die Doku endet mit Dahlmeiers Worten: „Ich habe das Gefühl, dass ich die wahre Intensität des Lebens nur spüre, wenn ich gefordert bin.“
Auch Susi Dahlmeier war erfolgreiche Leistungssportlerin
Susi Dahlmeier selbst war erfolgreiche Leistungssportlerin: 1990 wurde sie erste Deutsche Meisterin in der Radfahr-Disziplin „Cross Country“, 1992 wurde sie Mountainbike-Europameisterin in Downhill. Heute arbeitet sie als Goldschmiedin. Ein bei Instagram von Laura Dahlmeier gepostetes Bild zeigt die beiden auf Rädern, dazu der Text: „Danke Mama für alles immer. Du bist die Beste.“








