Der Tod der Berlinerin Franka L. gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Die 52-jährige Deutsche war vergangene Woche tot auf einem Waldweg in der Provinz Florenz gefunden worden. Nach der Obduktion gehen die Ermittler davon aus, dass sie von einem Fahrzeug erfasst wurde. Der Fahrer soll anschließend Fahrerflucht begangen haben.

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Um verdächtige Fahrzeuge zu identifizieren, werten die Ermittler derzeit Aufnahmen von rund 50 Überwachungskameras in der Gegend aus. Die Ermittler versuchen damit eine Zeitspanne von etwa 70 Minuten zu rekonstruieren, in der sich der mutmaßliche Unfall ereignete.

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Tod auf Waldweg: Warum war Franca L. alleine unterwegs?

Franca L. war am Morgen des 2. Juli zu einer Wanderung in Richtung Berg Falterona aufgebrochen. Sie war in Sportkleidung und ohne Ausweis unterwegs. Eine Freundin, mit der sie die Wanderung ursprünglich geplant hatte, musste kurzfristig absagen. Die Berlinerin lebte mit ihrem Lebensgefährten und ihrem fünf Monate alten Sohn in der Nähe von Florenz. Das Paar hatte für einige Tage eine Ferienunterkunft ein Chalet im Mugello-Gebiet gebucht – ideal gelegen für Wanderungen im Nationalpark Monte Falterona. Gegen 7:30 Uhr entdeckte eine Wanderin, die mit ihrem Hund unterwegs war, den leblosen Körper von Franca L.

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Die zahlreichen Verletzungen an ihrem Körper deuten darauf hin, dass Franca L. von einem Fahrzeug erfasst wurde. In der Nähe der Leiche wurde jedoch auch ein blutverschmierter Stein gefunden. Sollten sich darauf fremde DNA-Spuren befinden, könnte dies den bisherigen Ermittlungsstand erheblich verändern. Dennoch gilt ein tödlicher Unfall weiterhin als wahrscheinlichste Todesursache.

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Ermittlungen laufen: Wie kam es zu dem tödlichen Unfall?

Der Weg, auf dem Franka L. gefunden wurde, ist ein unbefestigter Forstweg, der auch von Baufahrzeugen, Holztransportern und Forstmaschinen genutzt wird. Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Fahrer den Unfall in der morgendlichen Dämmerung gar nicht bemerkte. Möglicherweise glaubte der Fahrer auch, ein Tier überfahren zu haben. Die Ermittler befragen nun Anwohner in der Hoffnung auf nützliche Hinweise. Man geht nicht davon aus, dass sich der oder die Verantwortliche freiwillig bei der Polizei meldet.

Franka L. lebte mit ihrem toskanischen Lebensgefährten und dem gemeinsamen Kind in der Provinz Florenz. Am Tag ihres Todes hielt sich Frankas Lebensgefährte offenbar zusammen mit ihren Eltern in Florenz auf, um bürokratische Angelegenheiten zu klären. Die Eltern der Verstorbenen waren zuvor nach Italien gereist, um ihre Tochter und den Enkel zu besuchen. Nach dem tragischen Vorfall kehrten sie am Wochenende nach Deutschland zurück. Frankas Sohn befand sich zum Zeitpunkt ihres Todes in der Obhut einer Babysitterin.