Kurz nach dem Start ist eine Boeing 747-8 Dreamliner im indischen Ahmedabad abgestürzt. Nach bisherigen Erkenntnissen waren 242 Menschen an Bord. Nur einer soll den Absturz überlebt haben. „Die Zahl der Toten beträgt im Moment 260“, sagte Polizeivertreter Vidhi Chaudhary am Abend. Die Airline bestätigte am späten Abend, dass 241 Insassen tot sind. Das bedeutet, dass zudem mindestens 19 Menschen am Boden getötet wurden, als das Flugzeug in eine Unterkunft für Ärzte und ihre Familien krachte. Noch immer wird dort nach weiteren Überlebenden gesucht.

Jeden 2. Sonntag

Ein FUNKE Liebe

Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Der Vorfall sorgte weltweit für Entsetzen und Reaktionen – auch in Deutschland. Bundeskanzler Friedrich Merz schrieb auf der Plattform X: „Nach einem Flugzeugabsturz erreichen uns schlimme Bilder und Nachrichten über viele Tote aus dem indischen Ahmedabad. Wir trauern mit den Familien und Angehörigen. Wir sind in Gedanken bei Premierminister Narendra Modi und unseren indischen Freunden.“

Auch interessant

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schrieb in einer Kondolenzbotschaft an die indische Präsidentin Draupadi Murmu, er sei „zutiefst bestürzt“. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) schrieb auf Englisch auf X, die Bundesregierung sei mit ihren Gedanken und Gebeten „bei unseren Freunden in Indien und allen, die derzeit um ihre Angehörigen bangen“.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb auf X: „Herzzerreißende Nachrichten aus Indien vom tragischen Flugzeugabsturz in Ahmedabad. Mein tiefstes Beileid gilt den Familien und Angehörigen, die um diesen schrecklichen Verlust trauern.“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von X, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Flugzeugabsturz in Indien: 53 Briten an Bord der Boeing

Betroffenheit auch im Vereinigten Königreich. Der Langstreckenflieger der indischen Fluggesellschaft war auf dem Weg nach London. An Bord befanden sich 169 indische, 53 britische, ein kanadischer sowie sieben portugiesische Staatsangehörige.

Auch interessant

Großbritanniens Premierminister Keir Starmer zeigte sich auf Sozialen Medien geschockt von den Bildern des Absturzes. „Ich werde ständig über die Entwicklung unterrichtet. Meine Gedanken sind in dieser tief verstörenden Zeit bei den Passagieren und ihren Angehörigen.“

Auch interessant

Großbritanniens König Charles III. drückte ebenfalls seine Bestürzung über das Flugzeugunglück in Indien aus. „Meine Frau und ich sind zutiefst schockiert über die furchtbaren Ereignisse in Ahmedabad heute Morgen“, hieß es in einer Nachricht, die der Palast auf den Plattformen X und Instagram veröffentlichte. Ihre Gebete und ihr Mitgefühl gälten den Familien und Freunden der Betroffenen, die auf Nachrichten über ihre Lieben warteten, hieß es in Charles‚ Botschaft

Lesen Sie auch

Auch Papst Leo XIV. sprach bereits sein Beileid aus. In einem Telegramm, das Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Namen des Papstes unterzeichnete, heißt es, der Papst sei „zutiefst betrübt über die Tragödie eines Air India-Flugzeugs bei Ahmedabad“. Zugleich schrieb Parolin, dass der Papst für die an den Bergungsarbeiten Beteiligten bete.

US-Präsident Donald Trump bot Indien Unterstützung an. Indien sei ein „großes“ und „starkes“ Land, doch die Vereinigten Staaten stünden bereit, im Bedarfsfall sofort Hilfe zu leisten, sagte der Republikaner bei einer Veranstaltung im Weißen Haus in Washington. Trump zeigte sich betroffen und sprach von einem „furchtbaren Absturz“ und „einem der schlimmsten in der Geschichte der Luftfahrt“. Niemand wisse bislang, was vorgefallen sei.

lro/AFP/dpa