Es sollte ein beeindruckender Sightseeing-Flug über den Big Apple werden. Doch der Rundflug endete in einer Tragödie. Nach nur wenigen Minuten in der Luft stürzte der Helikopter ab, krachte in den Hudson River. Alle sechs Insassen starben dabei. Wie der Bürgermeister von New York City, Eric Adams, mitteilte, wurden alle Opfer aus dem Wasser geborgen und identifiziert.
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Beim Absturz sind drei Erwachsene sowie drei Kinder ums Leben gekommen. Auch der Pilot sei unter den Toten, teilte Eric Adams mit. Bei den anderen Opfern handele es sich um eine Familie aus Spanien. Wie die Unternehmenszentrale in München mittlerweile bestätigte, handelt es sich um den Siemens-Manager Agustin Escobar, dessen Frau Merce Camprubi Montal sowie deren drei Kinder im Alter von 4, 5 und 11 Jahren. Besonders tragisch: Eines der Kinder soll laut spanischen Medienberichten am Tag des Absturzes Geburtstag gehabt haben.
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Agustin Escobar war fast 30 Jahre lang für den Technologie-Konzern Siemens tätig, zuletzt als Top-Manager. Laut der spanischen Zeitung „ABC“ wurde er 1975 geboren und zog Ende vergangenen Jahres nach Berlin. Zuletzt hatte er als globaler CEO für Bahninfrastruktur bei Siemens Mobility gearbeitet. „Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt allen Angehörigen“, schrieb Siemens nach dem Absturz in einer Mitteilung.
Ende 2022 leitete er zudem für fast zwei Jahre als Präsident und CEO vorübergehend die spanische Landesgesellschaft. Seit 2023 war er Vizepräsident der Deutschen Handelskammer für Spanien. Auch seine Frau arbeitete den Informationen zufolge für den Konzern.

Bürgermeister Adams zufolge war die Familie Escobar nach vorläufigen Informationen erst kurz vorher zu einem Besuch aus Barcelona angereist. Die Familie wollte offenbar ihre Reise mit einem Rundflug über New York beginnen. Auf Fotos, die auf der Website des Helikopterunternehmens veröffentlicht wurden, waren das Paar und seine Kinder lächelnd zu sehen, als sie kurz vor dem Start des Fluges noch vor dem Helikopter standen.
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Wie es zu dem Absturz am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) kam, war zunächst völlig unklar. Auf Videoaufnahmen und Fotos ist zu sehen, wie der Helikopter kopfüber in der Luft liegt, bevor er abstürzt. Michael Roth, zu dessen Unternehmen der Hubschrauber für Touristenrundflüge in der Millionenstadt gehört, sagte der britischen Zeitung „The Telegraph“: „Er (der Pilot) meldete sich und sagte, dass er landen würde und dass er Treibstoff bräuchte. Es hätte etwa drei Minuten dauern sollen zurückzukehren, aber nach 20 Minuten war er immer noch nicht da.“ Ein weiterer Hubschrauber der Firma habe sich dann auf den Weg gemacht und aus der Luft den abgestürzten Helikopter im Hudson gesehen.







