Schreckliches Unglück in New York: Bei einem Hubschrauberabsturz in der US-Millionenmetropole sind drei Kinder und drei Erwachsene ums Leben gekommen. Der spanische Siemens-Manager Agustin Escobar und seine Familie, Frau und drei Kinder sowie der Pilot der Maschine kamen dabei ums Leben.

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Ein Video bei X zeigt den Absturz des Hubschraubers vom Typ Bell 206. Darauf ist zu sehen, wie das Fluggefährt – offensichtlich ohne Rotorblätter – aus großer Höhe in den Hudson River stürzt. Es handelte sich nach derzeitigen Erkenntnissen um einen Sightseeing-Ausflug.

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Organisiert hatte den Flug die Firma New York Helicopter Charter Inc. Dessen CEO, Michael Roth, erklärte gegenüber dem „Telegraph“, dass der Helikopter wenige Minuten nach dem Start Treibstoff-Probleme gehabt habe.

Boss der Hubschrauber-Firma: Pilot habe Treibstoff gebraucht

Laut Roth hat sich der letzte Kontakt mit dem Piloten der Maschine folgendermaßen abgespielt: „Er (der Pilot; Anm.d.Red.) funkte durch, dass er landen müsse und Treibstoff brauche. Eigentlich hätte es etwa drei Minuten dauern sollen, bis er ankommt – aber 20 Minuten später war er noch nicht da.“

Helicopter Crashes Into New York's Hudson's River
Die Unglücksstelle im Hudson River.© Getty Images via AFP | Michael M. Santiago

Der Hubschrauber sei am Donnerstagnachmittag um 14.59 Uhr (Ortszeit) von einem Flughafen im Süden der Insel Manhattan abgehoben, erklärte die Leiterin der New Yorker Polizei, Jessica Tisch. Um 15.17 Uhr sei dann bei der Feuerwehr der Stadt ein Notruf wegen eines Helikopters im Wasser eingegangen, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr der Nachrichtenagentur AFP.

Laut FlightRadar24 handelt es sich bei dem Helikopter um eine Bell 206L-4 LongRanger IV. Er sei 2004 gebaut worden und hatte ein 2016 ausgestelltes Lufttüchtigkeitszertifikat, das nach Angaben der Federal Aviation Administration (Bundesluftfahrtbehörde der USA) bis 2029 gültig war. Laut New Yorks Bürgermeister Eric Adams lagen zunächst keine Informationen über den Piloten vor.

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Helikopter gehören zum New Yorker Stadtbild und sind gerade in Manhattan ständig zu sehen. Meistens haben sie Touristen an Bord oder bringen reiche Geschäftsleute zu ihrem nächsten Termin oder Wohnsitz vor den Toren der Stadt. Vielen New Yorkern ist das nicht nur zu laut, sondern auch zu gefährlich. Immer wieder entbrannten nach Unfällen Debatten über die Sicherheit in der dicht besiedelten Metropole mit mehr als acht Millionen Einwohnern und Hunderten Wolkenkratzern.

Dabei dürfen Helikopter nur mit spezieller Erlaubnis über das Zentrum Manhattans fliegen. Die meisten Piloten heben am Rande der Insel ab und fliegen über dem East River und dem Hudson. Nicht weit entfernt von der jetzigen Absturzstelle hatte ein Pilot 2009 eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft US Airways spektakulär auf dem Hudson notgelandet, ohne dass dabei jemand verletzt wurde. Der spektakuläre Vorfall machte weltweit Schlagzeilen und wurde später verfilmt.

dw/AFP