- Hubschrauber-Absturz in New York: Sechs Menschen, darunter drei Kinder, kommen ums Leben, als ein Helikopter in den Hudson River stürzt.
- Der spanische Siemens-Manager Agustin Escobar und seine Familie sind unter den Opfern des Unglücks, das sich während eines Rundflugs ereignet.
- Die US-Bundesbehörde für Luftfahrt untersucht den Vorfall, bei dem sich die Rotorblätter des Bell-206-Hubschraubers plötzlich abgelöst haben sollen.
In der US-Metropole New York ist ein Hubschrauber verunglückt. Bei dem Absturz kamen drei Kinder und drei Erwachsene ums Leben. Auch der Pilot sei unter den Toten, bei den anderen Opfern handele es sich um eine Familie, teilte Bürgermeister Eric Adams mit. Nach vorläufigen Informationen seien alle Insassen zu einem Besuch aus Spanien angereist und auf einem Rundflug über der Metropole gewesen.

Bei den Gästen an Bord des Hubschraubers handelt es sich um den spanischen Siemens-Manager Agustin Escobar, seine Frau und deren drei Kinder, wie die Unternehmenszentrale in München auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Laut US-Medienberichten waren die Kinder vier, fünf und elf Jahre alt.
Escobar stand der Sparte Rail Infrastructure vor. „Wir sind zutiefst bestürzt über den tragischen Hubschrauberabsturz, bei dem Agustin Escobar und seine Familie ums Leben gekommen sind“, schrieb Siemens in einer Mitteilung. „Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt allen Angehörigen.“
Unter den sechs Toten befindet sich auch der Pilot des Hubschraubers. Zwei Menschen sind nach offiziellen Angaben zunächst ins Krankenhaus gebracht worden, dort aber an ihren Verletzungen verstorben.
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Hubschrauber: Videos zeigen den Absturz
Der Hubschrauber sei am Donnerstagnachmittag um 14.59 Uhr (Ortszeit) von einem Heliport im Süden der Insel Manhattan abgehoben, erklärte die Leiterin der New Yorker Polizei, Jessica Tisch. Um 15.17 Uhr sei bei der Feuerwehr der Stadt ein Notruf wegen eines Helikopters im Wasser eingegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr der Nachrichtenagentur AFP.

Im Internet verbreiteten sich Videos, die zeigen, wie der Helikopter aus großer Höhe kopfüber ins Wasser stürzt. Wie der US-Sender NBC unter Berufung auf einen Zeugen berichtet, sollen sich die Rotorblätter von dem Hubschrauber plötzlich abgelöst haben.
HELICOPTER DOWN IN NEW YORK CITY'S HUDSON RIVERpic.twitter.com/EXCrqheg2a
— NewsWire (@NewsWire_US) April 10, 2025
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Michael Roth, zu dessen Unternehmen der Hubschrauber für Touristenrundflüge in der Millionenstadt gehört, sagte der britischen Zeitung „The Telegraph“: „Er (der Pilot) meldete sich und sagte, dass er landen würde und dass er Treibstoff bräuchte. Es hätte etwa drei Minuten dauern sollen zurückzukehren, aber nach 20 Minuten war er immer noch nicht da.“ Ein weiterer Hubschrauber der Firma habe sich dann auf den Weg gemacht und aus der Luft den abgestürzten Helikopter im Hudson gesehen.
New York: Hubschrauber in den Hudson River gestürzt
Die New Yorker Polizei warnte aufgrund des Unglücks vor Staus: „Aufgrund eines Hubschrauber-Absturzes im Hudson in der Nähe des West Side Highway und der Spring Street ist mit Einsatzfahrzeugen und Verkehrsstaus in den umliegenden Gebieten zu rechnen“, hieß es in einer Erklärung des New York Police Department.
Hudson River Helicopter crash @fox5ny @ABC7 @NBCNewYork @CBSNewYork @njdotcom @News12NJ @CNN @cnnbrk
— SangriaUltra (@xpertcommander) April 10, 2025
Credit: Bruce Wall pic.twitter.com/CVy249wApx
US-Präsident Donald Trump sprach den Betroffenen sein Beileid aus. „Gott segne die Familien und Freunde der Opfer“, erklärte er im Onlinedienst Truth Social. Adams drückte im Onlinedienst X seine Bestürzung über den Vorfall aus. Der Absturz sei „herzzerreißend und tragisch“, erklärte er. Die US-Bundesbehörde für Luftfahrt kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an. Demnach handelte es sich bei dem verunglückten Hubschrauber um eine Maschine vom Typ Bell 206.
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Nicht weit entfernt von der mutmaßlichen Unglücksstelle hatte ein Pilot 2009 ein US-Airways-Flugzeug spektakulär auf dem Hudson River notgelandet, ohne dass dabei jemand verletzt wurde. In New York herrscht reger Hubschrauberverkehr von Geschäftsleuten, aber auch Touristen, was immer wieder Debatten über Lautstärke und Sicherheit auslöst.
bee/jst/dpa/AFP







