Filmfestspiele Berlin

Berlinale-Blog: Kinos fordern Ausschluss von Netflix-Film

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen der Internationalen Filmfestspiele Berlin vom 11. Februar 2019.

Eröffnung Berlinale 2019 Red Carpet

Die Ankunft der Stars am Roten Teppich

Eröffnung Berlinale 2019 Red Carpet

Beschreibung anzeigen

+++ Mehrere Kinos fordern Ausschluss von Netflix-Film bei Berlinale +++

Mehrere Kinobetreiber haben den Ausschluss eines Netflix-Films aus dem Wettbewerb der Berlinale gefordert. Es deute alles darauf hin, dass Isabel Coixets Drama „Elisa y Marcela“ nicht regulär ins Kino komme, meinen sie. „Wir fordern daher, den Beitrag außer Konkurrenz zu zeigen“, heißt es in einem Brief an Festivaldirektor Dieter Kosslick und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU).

Bisher hätten rund 160 Kinobetreiber den Aufruf unterschrieben, teilte der Verband AG Kino - Gilde deutscher Filmkunsttheater am Montag mit. Nach früheren Angaben Kosslicks wurde dem Festival versichert, dass der Coixet-Film in Spanien ins Kino kommt.

Streamingdienste produzieren immer mehr eigene Filme. Es gibt aber Debatten, ob sie bei Filmfesten mitmachen sollen. In Cannes gab es Auseinandersetzungen. In Venedig dagegen ging der Netflix-Film „Roma“ ins Rennen und gewann den Goldenen Löwen. Die Kinobetreiber fürchten um ihre Geschäfte, weil Filme von Streamingdiensten oft nicht oder nur kurz ins Kino kommen.

„Elisa y Marcela“ soll am Mittwoch auf der Berlinale laufen. „Unser Stand ist, dass es einen Kinostart in Spanien geben wird“, sagte eine Sprecherin des Filmfestivals am Montag. Netflix hält die Vertriebsrechte an dem Film und hatte in der Vergangenheit betont, dass der Film in Spanien ins Kino kommen soll. An diesen Plänen habe sich nichts geändert, hieß es auf Anfrage.

+++ Christian Bale beim Photocall +++

Oscar-Preisträger Christian Bale weiß, dass er seinem Körper für seine Rollen so einiges abverlangt. „Er schreit ganz laut auf. Du wirst bald sterben, wenn du so weitermachst“, sagte der 45-Jährige am Montag bei der Vorstellung der Politsatire „Vice“ auf der Berlinale. Bale spielte damit augenzwinkernd auf die gekonnte Verwandlung in den früheren US-Vizepräsidenten Dick Cheney an, den der Brite in dem Film darstellt. Für die Rolle nahm Bale etliche Kilo zu - und inzwischen wieder ab.

In der Rolle habe er sich manchmal wie ein Bulldozer gefühlt, „wie eine nicht aufzuhaltende Naturgewalt“. Bale bezeichnete Cheney, der Vizepräsident unter dem früheren US-Präsidenten George W. Bush war, als einen „Menschen unendlicher Widersprüche“. Zu Vergleichen mit dem aktuellen US-Präsidenten Donald Trump sagte Bale, es gebe deutliche Unterschiede zwischen den beiden. So habe Cheney stets gewusst, dass wahre Macht hinter den Kulissen und in der Stille zu finden sei.

+++ Die Berlinale-Livestreams am Montag +++

Répertoire des villes disparues (Ghost Town Anthology) von Denis Côté
10:10 Photo-Call
10:20 Pressekonferenz

Šavovi (Stitches) von Miroslav Terzić
11:20 Photo-Call
11:30 Pressekonferenz

Vice (Vice - Der zweite Mann) von Adam McKay, mit Christian Bale
13:35 Photo-Call
13:45 Pressekonferenz

Répertoire des villes disparues (Ghost Town Anthology) von Denis Côté
15:00 Roter Teppich

The Shadow Play von Lou Ye
15:15 Photo-Call
15:25 Pressekonferenz

Kız Kardeşler (A Tale of Three Sisters) von Emin Alper
16:40 Photo-Call
16:50 Pressekonferenz

Skin von Guy Nattiv
17:50 Photo-Call
18:00 Pressekonferenz

Vice (Vice - Der zweite Mann) von Adam McKay
17:45 Roter Teppich

18:15 European Shooting Stars 2019

Kız Kardeşler (A Tale of Three Sisters) von Emin Alper
21:30 Roter Teppich

+++ Diane Kruger hat sich für Agentin-Rolle praktisch vorbereitet +++

Für ihren neuen Film hat sich die Schauspielerin Diane Kruger ("Aus dem Nichts") ganz praktisch auf den Geheimdienstalltag vorbereitet. Für ihre Rolle als Mossad-Agentin in "The Operative" ("Die Agentin") übernahm sie deswegen kleinere private Missionen, wie sie bei der Vorstellung des Spionage-Thrillers von Yuval Adler ("Bethlehem") am Sonntag auf der Berlinale sagte.

"Ich habe einen fremden Menschen auf der Straße dazu gebracht, mich von A nach B zu bringen." Ein anderes Mal sei es darum gegangen, buchstäblich bei einem Wildfremden anzuklopfen und unter einem Vorwand auf dessen Balkon zu kommen.

Am Ende habe sie sich schlecht gefühlt, weil sie wirklich nette Menschen notwendigerweise habe belügen müssen. Denn dabei gehe es nicht einfach nur darum, einen falschen Namen zu sagen. "Die Identität des Lebens ändert sich", so Kruger (42) weiter.

An der Seite von Martin Freeman (47, "Black Panther", "Der Hobbit") spielt Kruger eine Agentin, die für den israelischen Geheimdienst Mossad im Iran spioniert und spurlos verschwindet. Ihr früherer Kontaktmann (Freeman) macht sich auf die Suche nach ihr. Der Film läuft bei der Berlinale außer Konkurrenz und wurde zum Teil in Leipzig und Köln gedreht.

+++ Berlinale zeigt "Vice" und türkischen Film +++

Bei der Berlinale wird es am Montag wieder einmal politisch. Im Film "Vice - Der zweite Mann" erzählt Adam McKay die Geschichte des einstigen US-Vizepräsidenten Dick Cheney. Die Hauptrolle spielt Christian Bale. Bei den Filmfestspielen läuft die Produktion, die auch für den Oscar nominiert ist, außer Konkurrenz. Zur Vorstellung am Abend wird im Festival-Palast der Filmnachwuchs geehrt. Unter den zehn europäischen Shooting Stars ist auch die deutsche Schauspielerin Emma Drogunova.

In der Berliner Wettbewerbskonkurrenz starten Filme aus Kanada und der Türkei: "Répertoire des villes disparues (Ghost Town Anthology)" von Denis Côté und "Kız Kardeşler (A Tale of Three Sisters)" von Emin Alper.

+++ Wenn der Job krank macht +++

Mit „Der Boden unter den Füßen“ hat sich die österreichische Regisseurin Marie Kreutzer am Sonnabend vorgestellt. Der Film zeigt das von Stress- und Karriereängsten gezeichnete Leben einer ehrgeizigen, jungen Unternehmensberaterin aus Wien. Während sie sich in ihrem Job in Rostock aufreibt, versucht sie, sich um ihre psychisch schwer kranke Schwester zu kümmern.

Aus Sicht Kreutzers (Jahrgang 1977) hat sie damit einen sehr persönlicher Film gedreht. „Die Angst kennen wir doch alle heutzutage, die Angst, nicht zu genügen, nicht genug zu geben, es nie richtig zu machen in der Leistungsgesellschaft“, sagte sie in Berlin. „Ich mache meine Filme immer sehr intuitiv, mache das, was mich antreibt und interessiert. Das ist für mich spannend.“

+++ Neue Filme von Fatih Akin und Heinrich Breloer +++

Der Hamburger Regisseur Fatih Akin stellt am Sonnabend im Berlinale-Wettbewerb seinen neuen Film "Der Goldene Handschuh" vor. Grundlage sind die Geschichte des realen Serienmörders Fritz Honka und der Kriminalroman von Heinz Strunk. Das Ganze spielt im St. Pauli der 70er Jahre, die Hauptrolle hat Jonas Dassler.

Heinrich Breloer stellt außerhalb des Wettbewerbs sein Doku-Drama "Brecht" vor, das im März im Fernsehen bei Arte und im Ersten läuft. Breloer hat dafür Zeitzeugen und Weggefährten des Dramatikers Bertolt Brecht (1898-1956) interviewt. In den Spielszenen sind unter anderem Tom Schilling, Burghart Klaußner und Adele Neuhauser zu sehen. Zur Premiere im Haus der Berliner Festspiele wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet.

In der Konkurrenz der Filmfestspiele läuft aus Norwegen "Ut og stjæle hester (Out Stealing Horses)" von Hans Petter Moland mit Stellan Skarsgård. Grundlage war der Roman «Pferde stehlen». Aus Österreich kommt die Charakterstudie "Der Boden unter den Füßen" von Marie Kreutzer.

+++ Kino-Mitarbeiter demonstrieren gegen "heile Welt" auf Berlinale+++

Am zweiten Tag der Berlinale haben Kino-Mitarbeiter, darunter Beschäftigte der Kette Cinemaxx, mit Trillerpfeifen und Transparenten vor dem Festival-Palast für höhere Löhne demonstriert. Sie folgten damit einem Verdi-Aufruf. Die Gewerkschaft und der Kinobetreiber führen seit November 2018 Tarifverhandlungen. Verdi fordert eine Erhöhung des Einstiegslohns auf zehn Euro brutto.

Rund 50 Menschen nahmen am Freitagabend an dem Protest teil. Sie hielten etwa Schilder mit der Aufschrift «Spiel mir das Lied vom Hungerlohn» hoch und trugen Westen mit dem Verdi-Logo.

Es werde für "existenzsichernde Löhne in den Kinos" demonstriert, sagte der Verdi-Landesgeschäftsführer für Berlin-Brandenburg, Jörg Reichel. "Der Rote Teppich auf der Berlinale gaukelt eine heile Welt vor." Filmvorführungen würden durch die Aktion nicht gestört, erklärten Verdi und ein Sprecher von Cinemaxx.

In den Tarifverhandlungen gebe es bisher keine nennenswerten Erfolge, sagte Reichelt. Der Stundenlohn der Kino-Beschäftigten liege derzeit bei durchschnittlich 9,47 Euro brutto.

Cinemaxx wiederum warf Verdi vor, einen medialen Aufschrei generieren zu wollen. Der Kinobetreiber nannte die Forderungen «unrealistisch» und bot eine Lohnsteigerung für Servicemitarbeiter von sieben Prozent über drei Jahre an.

Derzeit sind laut Verdi etwa 70 Menschen im Cinemaxx Berlin beschäftigt. Eine weitere Kundgebung sei für Samstagabend geplant, hieß es.

+++ Vier Filmschaffende erhalten Berlinale Kamera +++

Die Berlinale ehrt in diesem Jahr gleich vier Freunde und Förderer des Festivals mit der Berlinale Kamera. Eine Auszeichnung gehe an die US-amerikanische Produzentin Sandra Schulberg wegen ihres Engagements für unabhängige Filmemacher abseits von Hollywood, teilte ein Sprecher mit. Die in Belgien geborene Filmemacherin Agnès Varda, häufiger Berlinale-Gast, erhalte den Preis unter anderem für ihre bedeutende Rolle im französischsprachigen Film. Den Regisseur und Drehbuchautor Herrmann Zschoche ehrt die Berlinale besonders für sein kritisches Engagement in der DDR-Filmbranche. Auch Festival-Urgestein Wieland Speck steht auf der Liste. Speck leitete von 1992 bis 2017 die Panorama-Sektion und hat 1987 den Teddy-Award - den queeren Filmpreis der Berlinale - initiiert. Die Preise werden zu unterschiedlichen Zeiten im Laufe des Filmfestivals an ihre Empfänger überreicht. Die Berlinale Kamera gibt es seit 1986.

"Cleo" entdeckt Berlin - Kinder- und Jugendfilme auf der Berlinale

Entdeckungsreisen in Phantasiewelten und Erzählungen über schwierige Lebensumstände: Die Berlinale verspricht auch in diesem Jahr einen frischen Blick auf das aktuelle Kinder- und Jugendkino. Nach Eröffnung der "Generation"-Reihe am Freitag mit der deutschen Produktion "Cleo" stehen in den kommenden Tagen dutzende Neuproduktionen im Programm. Im Film von Erik Schmitt unternimmt die phantasievolle Cleo (Marleen Lohse) eine Reise durch ihre Heimatstadt Berlin. Dabei lernt sie den Abenteurer Paul (Jeremy Mockridge) kennen, der auf einem Hausboot lebt und eine Schatzkarte ersteigert hat, die er nicht entschlüsseln kann. Zu sehen sind in den Reihen "Generation 14 plus" und "Generation K" Filme unter anderem aus Südkorea, Portugal, Japan und Finnland. Zu den bewegenden Momenten dürfte der norwegisch-schwedische Film "Rekonstruktion Utoya" gehören, bei der vier Jugendliche nachspielen, wie sie den Amoklauf vom Sommer 2011 überlebten.

Zwei deutsche Bestseller werden verfilmt

Auch künftige Filme werden auf der Berlinale klargemacht: Wie das Fachblatt "Hollywood Reporter" berichtet, hat sich die Berliner Produktionsfirma Carte Blanche die Rechte an zwei deutschen Bestellern gesichert. So soll die Erinnerungen des in Berlin-Moabit aufgewachsenen Autors Arye Sharuz Shalicar "Lieber ein nasser Hund als ein trockener Jude" verfilmt werden. Um jüdisches Leben geht es auch in Myrna Funkes "Winternahe". In dem Roman erzählt eine in Ost-Berlin aufgewachsen deutschen Jüdin die Geschichte ihrer Familie nach.

Berlinale zeigt zwei Filme über Berghain-Türsteher Marquardt

Dem legendären Türsteher des Berliner Techno-Clubs Berghain werden auf der Berlinale gleich zwei filmische Denkmäler gesetzt. Die Dokumentation "Schönheit und Vergänglichkeit" von Annekatrin Hendel zeigt den 57-jährigen Sven Marquardt abseits der Clubtür, wenn sich der tätowierte Ostberliner in seinem ursprünglichen Beruf der Fotografie widmet. In "Berlin Bouncer" erzählt David Dietl mit Porträts von insgesamt drei Berliner Türstehern ein Stück Clubgeschichte der Hauptstadt. «Berlin Bouncer» läuft in der Kategorie Perspektive Deutsches Kino mit Premiere am 10. Februar. "Schönheit und Vergänglichkeit" läuft in der Festivalreihe Panorama Dokumente zum ersten Mal am 13. Februar.

+++ "Kein Popcorn, kein Handy": Iris Berben geht nachmittags ins Kino +++

Die Schauspielerin Iris Berben geht trotz der modernen Möglichkeiten durch das Netz noch immer gerne ins Kino - nicht nur abends. "Ich bin auch ein Nachmittags-Kinogänger. Ich sitze da gerne, lass mich verführen und bin manchmal ganz unvorbereitet, was da kommen und auf welchen Planeten man mich gefühlsmäßig katapultieren wird", sagte die 68-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend am Rande der Berlinale-Eröffnung. Was sie an nachmittäglichen Vorstellungen mag? "Es ist so schön ruhig. Kein Popcorn, kein Handygequatsche."

Auch sie nutze Streaming-Angebote, weil dort ebenfalls fantastische Schauspieler zu sehen seien. Aber: "Mein Herz schlägt für das Kino. Es ist ein Ort des Zusammenkommens von Menschen."

+++ Schaulaufen der Berlinale-Stars +++

Mit der Eröffnung der 69. Berlinale wurden am Donnerstag die zehn glamourösesten Tage des Hauptstadt-Jahres eingeläutet. Heike Makatsch, die 2019 in der Musicalverfilmung von „Ich war noch niemals in New York“ zu sehen sein wird, sagte: „Es gibt viel zu tun. Ich bedanke mich bei den Empfängen der verschiedenen Landesfonds dafür, dass sie die Filme bezahlen, in denen ich mitspielen darf. Und hier und da wird auch getanzt.“ Weitere Red-Carpet-Eindrücke gibt es hier.

+++ Abschied von Dieter Kosslick: „Wir sind nur wegen dir hier“ +++

Sonst kommt man ja wegen der Stars zu einem Filmfestival. Auf der Berlinale, das wird ja immer wieder gesagt und in den letzten Tagen besonders häufig, ist dann auch noch das Publikum der Star. Aber an diesem Donnerstagabend im Berlinale-Palast, da gibt es eigentlich nur einen Star. Und das ist der Chef selbst, Dieter Kosslick, der zum 18. und definitiv letzten Mal eine Berlinale eröffnet.

+++ Emma Drogunova ist der Shootingstar der Berlinale +++

Der Freudenschrei, den Emma Drogunova losließ, als sie in einem Kölner ­Taxi von ihrer Auszeichnung als European Shootingstar erfuhr, hallt vermutlich heute noch durch die Rheinmetropole. „Ich konnte das erstmal gar nicht glauben“, gibt sie lachend zu und muss über sich selbst schmunzeln. „Der arme Fahrer hat sich total erschrocken, weil ich so ausgeflippt bin. Es sind eben große Fußstapfen, in die ich da trete. Fußstapfen von Leuten, die ich bewundere“. Daniel Craig, Alicica Vikander, Daniel Brühl, Heike Makatsch, Louis Hofmann, Jella Haase und im vergangenen Jahr Franz Rogowski – das alles sind Schauspieler, die in den letzten Jahren als „European Shooting Star“ auf der Berlinale ausgezeichnet wurden. Jetzt also Emma Drogunova, 23 Jahre alt, Wahlberlinerin und definitiv noch ein unbekanntes Gesicht in der deutschen Filmlandschaft. Erfahren Sie hier mehr über die Schauspielerin.

+++ „The Kindness of Strangers“: Humanismus mit Kaviar +++

Die Kritik, die Dieter Kosslick in den letzten Jahren immer vehementer entgegenschlug und im Sommer 2017 in dem berüchtigten Offenen Brief gegen ihn gipfelte, sie zielt vor allem auf seine Filmauswahl. Er habe keinen Filmgeschmack, solche Vorwürfe sind immer wieder zu hören, er könne keine guten von gut gemeinten Filmen unterscheiden. Daher war es besonders spannend, welchen Film Kosslick nun zur Eröffnung seiner allerletzten Berlinale auswählen würde: ob er aus den Vorwürfen gelernt hat, ob er den Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen kann.

+++ Lars Eidinger kennt Selbstzweifel +++

Der Schauspieler Lars Eidinger (43) hat nach eigener Aussage durchaus Selbstzweifel. Gerade habe er bei der Serie "Babylon Berlin" einen Drehtag "verkackt", erzählte Eidinger am Rande der Berlinale-Eröffnung. "Dann bin ich halt wieder todunglücklich." Bei ihm gehe es stetig bergauf - das sei etwas, bei dem er denke: "Wow, wie lange geht das noch so weiter?" Bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin ist Eidinger in Edward Bergers Familiengeschichte "All My Loving" in der Festivalreihe Panorama zu sehen. Außerdem spielt er in David Schalkos Serie "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" mit, die ebenfalls bei der Berlinale vorgestellt wird.

© Berliner Morgenpost 2019 – Alle Rechte vorbehalten.