An diesem Donnerstag beginnt die Berlinale. Da sind in der Hauptstadt die meisten Kinos mit dem Festival belegt. Aber der Rest des Landes will ja trotzdem auch Filme sehen. Und einige mutige Verleiher schicken denn auch Filme ins Rennen, die durchaus sehenswert sind. Und einen hätte man sich sogar auf dem Festival gewünscht. Die Neustarts im Überblick:
- „Wuthering Heights“
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Der Romanklassiker von Emily Bronte ist schon mehrfach verfilmt worden. Mal mit Laurence Olivier und Merle Oberon, mal mit Ralph Fiennes und Juliette Binoche. Die jüngste Version bieten die schwer angesagten Stars Margot Robbie und Jacob Elordi auf. Historisches Drama mit poppigem Soundtrack. Und hier ist nicht nur Heathcliff fies, sondern auch Catherine. Für manchen wäre das ein schöner Berlinale-Eröffnungsfilm gewesen.
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- „Die Ältern“
Jan Weilers Buch „Das Pubertier“ wurde erfolgreich verfilmt. Warum sich dann nicht noch einen anderen Besteller des Autors herannehmen? So hat man sich auch an „Die Ältern“ gemacht und mit Sönke Wortmann auch einen verlässlichen Erfolgsregisseur geangelt. Kann eigentlich nichts schief gehen. Tut es aber doch. Sebastian Bezzel als Mann in den Wechseljahren spielt nur betulich, der Film will auch nur gefallen und guckt nie in Abgründe. Schade, schade, schade.
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- „Crime 101“
Marvel-„Avengers“ treffen sich in anderer Konstellation: Der amtierende „Thor“, Chris Hemsworth, als Juwelendieb mit Prinzipien und Mark Rufallo, der grüne „Hulk“, als übermüdeter Polizist: Das ist das Gegensatzpaar in diesem Thriller, bei dem die Räder der Plotmaschine perfekt ineinander greifen. Die Stars liefern sich hier ein Katz-und-Maus-Spiel, und dann gibt es auch noch ein seltenes Wiedersehen mit dem inzwischen 84-jährigen Nick Nolte.
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- „Once Upon a Time in Gaza“
Eine fabulöse Farce zwischen Falafelladen und Filmset: Die palästinensischen Regiezwillinge Arab und Tarzan Nasser legen hier eine Filmsatire vor. Nicht im aktuellen Gaza-Streifen. Darüber könnte wohl keiner lachen. Sondern 2007, als die Hamas ihre Macht gerade festigen. Zwei Palästiner wurschteln sich dabei mit kleinen Drogengeschäften durch. Und landen dann mitten in Dreharbeiten zu einem Film. Ein anderer Blick auf Gaza - für den es in Cannes einen Preis in der Sektion „Un certain regard“ gab.
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- „Der letzte Walsänger“
Auf die Verschmutzung der Meere kann man gar nicht früh genug hinweisen. Wie hier in dem schönen Animationsfilm, der uns in die Welt der Wale entführt, die im Sonnenuntergang aus dem Wasser springen und sogar zu Singen beginnen. Wenn da nur nicht der Müll und die Eisschmelze wären. Eine eindrucksvolle Geschichte von Zusammenhalt, Selbstfindung und der fantastischen Welt der Tiere.
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Und das sagen die Filmkritiker:

- Im Raubtierkapitalismus wird jeder zum Tier: „No Other Choice“
- Odyssee mit Federvieh: „Ein Kuchen für den Präsidenten“
- Mit Storm gegen den Klimawandel: „Der Schimmelreiter“
- So gegenwärtig kann eine Klassikerverfilmung sein: „Ungeduld des Herzens“
- Grenzgänge und emotionale Leerstellen in Südkorea: „Winter in Sokcho“
- Auszeit von der Liebe: „Sabbatical“








