Hauptstadtflughafen

BER will zur Hälfte Ökostrom nutzen

Ökologie soll auch am neuen Berliner Hauptstadtflughafen Trumpf sein: Bis Ende 2013 soll die Hälfte des Strombedarfs in Wasserkraftanlagen erzeugt werden, die mit dem „Grünen Strom-Label" zertifiziert sind. Ein Liefervertrag wurde bereits unterzeichnet.

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Der neue Hauptstadtflughafen will bis Ende 2013 die Hälfte seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energien decken. Der Strom werde in Wasserkraftanlagen erzeugt und sei mit dem „Grünen Strom-Label“ zertifiziert, teilte der Flughafen am Donnerstag mit. Ein Liefervertrag wurde bereits unterschrieben.

Die andere Hälfte des Strombedarfs soll durch eine Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung gesichert werden. Gasbetriebene Blockheizkraftwerke auf dem Gelände sollen gleichzeitig Strom, Wärme und Kälte liefern.

"Da wir im neuen Terminal Erdwärme nutzen, war es nur konsequent, auch beim Zukauf von Strom auf erneuerbare Quellen zu setzen“, erklärte Flughafen-Geschäftsführer Manfred Körtgen. Für das aktuelle Jahr wurde ein Lieferumfang von 71,9 Gigawattstunden vereinbart. Das entspricht laut Flughafen etwa dem Verbrauch einer Kleinstadt von 35.000 Einwohnern.

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