Klimaschutz

Berliner Polizei jagt im Elektroauto Verbrecher

Die Berliner Polizei will bei der Jagd auf Verbrecher in Zukunft auch an die Umwelt denken. Unter dem Motto "Blau fährt grün" nahmen Innensenator Frank Henkel und die amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers daher elf Elektroautos in Empfang.

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Die Berliner Polizei will künftig auch mit Elektroautos auf Verbrecherjagd gehen – und so verstärkt auf den Klimaschutz achten. Am Donnerstag nahmen Innensenator Frank Henkel (CDU) und die amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers elf alternativ angetriebene Autos in Empfang. Unter dem Motto „Blau fährt grün“ soll so ein Beitrag zur Minderung des Kohlendioxidausstoßes geleisten werden. Damit kommt die Hauptstadtpolizei einer 2012 in Kraft getretenen EU-Richtlinie nach.

„Es zeugt vom modernen und aufgeschlossenen Selbstverständnis der Berliner Polizei, dass sie bei ihrer Ausstattung auch nachhaltige und ökologische Kriterien berücksichtigt“, sagte Henkel. „Damit ist sie in dieser Form deutschlandweit vorbildhaft und beispielgebend.“

Einige der neuen Dienstfahrzeugen werden allein durch Elektromotoren angetrieben. Andere fahren mit sogenannten Hybrid-Motoren, die auch Treibstoff verbrennen. In den nächsten Jahren sollen weitere umweltfreundlichere Wagen angeschafft werden. Seit Anfang des Jahres fordert Brüssel, dass Neuwagen im Schnitt nicht mehr als 120 Gramm CO2 pro Kilometer erzeugen. Autos, die diesen Wert nicht schaffen, sollen teuer werden. Der Fuhrpark der Berliner Polizei umfasst mehrere hundert Fahrzeuge.