Arnimplatz

Rasierklingen auf Spielplatz: Sandkasten wird umgegraben

Auf dem Spielplatz in Prenzlauer Berg sind im Sandkasten viermal gefährliche Gegenstände gefunden worden. Der Sand wird nun umgegraben.

Der Spielplatz auf dem Arnimplatz wurde zum dritten Mal in diesem Monat gesperrt

Der Spielplatz auf dem Arnimplatz wurde zum dritten Mal in diesem Monat gesperrt

Foto: Thomas Schubert

Berlin. Der Spielplatz auf dem Arnimplatz in Prenzlauer Berg ist derzeit erneut gesperrt. Nachdem dort im Sandkasten innerhalb weniger Wochen viermal gefährliche Gegenstände wie Rasierklingen oder Nadeln gefunden wurden, lässt das Bezirksamt Pankow den Sand nun umgraben.

So lasse sich eine gründliche Reinigung erzielen, heißt es vom Bezirksamt. Wann die Arbeiten einer Fachfirma abgeschlossen sein werden und die Kinder auf den Spielplatz zurückkehren können, ist noch unklar. Jeweils direkt nach den Vorkommnissen hatten Mitarbeiter des Grünflächenamts den Sand durchgesiebt. Anschließend konnte der Spielplatz wieder freigegeben werden.

Die Polizei hat mehrere Anzeigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung geschrieben. Bislang konnte sie aber keinen Täter ermitteln. Im Bezirksamt Pankow geht man davon aus, dass es sich um einen oder mehrere Anwohner handelt, die ihren Hass auf Kinder zum Ausdruck bringen wollten. Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) verurteilte die Vorkommnisse als „asoziales Verhalten“. Wer so handle, solle aus Pankow fortziehen.

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