Prenzlauer Berg

Der gleiche Spielplatz und wieder spitze Nadeln im Sand

Bereits zum dritten Mal in diesem Monat musste ein Spieplatz in Prenzlauer Berg geräumt werden. Die Polizei tappt im Dunkeln.

Der Spielplatz auf dem Arnimplatz wurde zum dritten Mal in diesem Monat gesperrt

Der Spielplatz auf dem Arnimplatz wurde zum dritten Mal in diesem Monat gesperrt

Foto: Thomas Schubert

Berlin. Eltern haben am Montag im Sandkasten auf dem Arnimplatz erneut spitze Nadeln entdeckt. Am Vormittag ließ die Polizei den Spielplatz in Prenzlauer Berg räumen und informierte das Straßen- und Grünflächenamt Pankow. Dessen Mitarbeiter durchsiebten gegen Mittag den Sand und entsorgten die Rasierklingen, die im Spielbereich vergraben waren. Auch Stecknadeln wurden gefunden.

Die Polizei schrieb zum dritten Mal innerhalb eines Monats eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt. Erst am vergangenen Donnerstag hatte die Polizei den selben Spielplatz in Prenzlauer Berg gesperrt, weil ein Vater Rasierklingen und Nadeln gefunden hatte. Schon am 3. August hatten Eltern im gleichen Spielplatz und auf dem Gelände einer benachbarten Kita Reißzwecken entdeckt. Zu Zeit ist laut der Polizei unklar, ob es sich um einen Serientäter handelt.

Bei keinem der Vorkommnisse wurden Kinder verletzt. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei erbrachten noch kein Ergebnis. Eine Referentin des Bezirksamts Pankow sagte auf Anfrage, dass angesichts der Häufung solcher Vorfälle weitere Schritte beraten werden. Es sei aber unmöglich, alle Spielplätze rund um die Uhr zu observieren. Grundsätzlich rät das Bezirksamt Eltern, den Sand zu kontrollieren, bevor sie ihr Kind dort spielen lassen. Auch die Polizei wird in Zukunft häufiger am Arnimplatz vorbeigucken.

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