Liebe Leserin, lieber Leser,
was wird heute wichtig? Beginnen wir mit einem Blick auf die Termine des Tages:
• Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht Arbeitslosenzahlen für Berlin und Brandenburg für März 2026
• Vor dem Moabiter Kriminalgericht beginnt der Prozess gegen drei Männer, die einen Autoverkäufer ausgeraubt haben sollen. Die Männer im Alter von 26 und 27 Jahren sollen laut Ermittlungen einen Wagen erworben, am nächsten Tag aber angebliche Mängel vorgetäuscht und eine Rückabwicklung des Vertrags vereinbart haben. Anstatt das Auto zurückzugeben, hätten die Angeklagten den Verkäufer zu Boden getreten und 1.300 Euro geraubt.

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• Die Vorstandsmitglieder der Deutschen Filmakademie Adriana Altaras und Lenn Kudrajwizki verkünden die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis. Die Auszeichnungen werden dann am 29. Mai in Berlin verliehen.
Den gesetzlichen Krankenkassen geht es schlecht, das ist in einer überalterten Bevölkerung nicht überraschend. Für 2027 ist mit einer Finanzierungslücke von rund 15 Milliarden Euro zu rechnen. Eine Expertenkommission schlägt deshalb nun weitreichende Eingriffe vor. Unter den 66 Empfehlungen, die bis zu 42 Milliarden Euro einsparen sollen, ist auch eine Änderung bei der Familienversicherung: Die Mitversicherung von Ehe- und Familienangehörigen, die weniger als 565 Euro im Monat verdienen, soll zum Beispiel in Zukunft nicht mehr möglich sein. Die Steuern auf Alkohol und Tabak sollen erhöht und eine gestaffelte Zuckersteuer bei Getränken eingeführt werden.

Und was sagt Berlin dazu? Unser Wirtschaftsredakteur Helge Denker hat bei Berlins Gesundheitssenatorin Ina Czyborra nachgefragt. „Um den stetigen Anstieg der Krankenkassenbeiträge für die Versicherten zu stoppen, besteht dringender Handlungsbedarf – da sind wir uns alle einig“, sagt die SPD-Politikerin. Ihr gehe es vor allem darum, die Gesundheit der Menschen zu stärken und auf diese Weise die Folgekosten zu senken. „Ein Beispiel dafür ist die Einführung der sogenannten Zuckersteuer, für die ich mich schon seit langer Zeit starkmache“, sagte Czyborra. Den vollständigen Bericht finden Sie hier.
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„Kipp-Punkt erreicht“. Laut Finanzsenator Stefan Evers (CDU) ist die Finanzlage der Bezirke angespannt. Doch es gibt Unterschiede: Klassenprimus ist Lichtenberg, unerwartet schlecht läuft es in Friedrichshain-Kreuzberg. Hans Cord Hartmann berichtet.
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Spandau kämpft für den Ausbau der U7. Die Bezirkspolitiker fordern die Verlängerung bis zur Heerstraße Nord als Mindestziel. Sie halten die Kosten-Nutzen-Analyse für unvollständig, schreibt Florentine Lippmann.
Chaos am BER. Die Sperrung zu den Gleisen 1 und 2 sorgt für Ratlosigkeit bei Bahnreisenden. Wer ist für die widersprüchlichen Informationen verantwortlich? Das hat sich Dirk Krampitz gefragt.

Freundliche Roboter aus Wedding. Entwicklungen der Firma Pi4 Robotics helfen in Krankenhäusern und Altersheimen, bedienen in Lokalen oder legen Musik auf. Helge Denker hat sie sich angeschaut.
Haben Sie einen schönen Dienstag!
Ihr Felix Müller
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