Der Zustand der Dunckerbrücke, die die Gleisanlagen der Deutschen Bahn mit zwei S-Bahngleisen und zwei Fernbahngleisen überspannt, galt schon seit Jahren als problematisch. Leise bröckelte das Bauwerk aus DDR-Zeiten (Baujahr 1976) vor sich hin. Die Brückenplatten enthalten Hennigsdorfer Spannstahl, wie zum Beispiel die eingestürzte Carolabrücke in Dresden. Bei Brücken dieser Bauweise besteht die Gefahr einer Spannungsrisskorrosion: Durch Kombination von Spannung und Korrosion können sich plötzlich Risse bilden, die wie in Dresden im gravierendsten Fall zum Einsturz führen können.

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Bereits seit einiger Zeit gab es deshalb Einschränkungen. So durfte die Brücke nur noch von Fahrzeugen mit bis zu zwölf Tonnen Gewicht befahren werden. Seit Dezember galt ein Parkverbot auf der Dunckerbrücke.

Neuer Brückenbau soll im dritten Quartal 2028 fertig sein

Zunächst müssen nun alle Leitungen aus dem Brückenbauwerk entfernt werden, um anschließend mit den Rückbauarbeiten beginnen zu können. Hierfür ist die Dunckerbrücke seit dem 1. April 2026 vollständig gesperrt. Die Sperrung erstreckt sich entlang der Dunckerstraße zwischen der Ahlbecker Straße und der Kanzowstraße, wie die Verkehrsverwaltung mitteilte. Eine Umleitung ist eingerichtet.

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Die anliegenden Schulgebäude, das Heinrich-Schliemann- sowie das Käthe-Kollwitz-Gymnasium, öffentliche Einrichtungen sowie Wohnhäuser werden während der Bauarbeiten weiterhin erreichbar sein. Sobald der Rohbau steht, sollen Fußgänger und Radfahrer die neue Brücke laut Verwaltung schnellstmöglich nutzen können. „Dies wird voraussichtlich bereits im 3. Quartal 2027 möglich sein“, heißt es. Voraussichtlich im dritten Quartal 2028 soll die neue Dunckerbrücke fertiggestellt sein.

Donnerstag

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Die Dunckerbrücke ist nicht die einzige Straßenbrücke über die Ringbahn, die erneuert werden muss. Vier von sieben allein in Prenzlauer Berg sollen neu gebaut werden.

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