- Der Wahlomat (auch „Wahl-O-Mat“ geschrieben) ist bei der Berlin-Wahl 2026 eine wichtige Entscheidungshilfe
- Auch unmittelbar vor dem Ganz zum Wahllokal ist das Online-Tool selbstverständlich nutzbar
- Was muss man wissen? Wie entstehen die Thesen?
Wen sollte man bei der Berlin-Wahl 2026 wählen? Welche Positionen vertreten die Parteien? Welche Übereinstimmungen gibt es mit den jeweils eigenen Überzeugungen – und auf welchen Feldern bestehen Unterschiede? Auch kurz vor der Abstimmung am Sonntag (20. September 2026) gelten viele Berlinerinnen und Berliner noch als unentschlossen.

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Wer sich nicht auf eigene Faust durch die Wahlprogramme kämpfen möchte, kann seit 2002 den Wahlomat – offiziell „Wahl-O-Mat“ – nutzen. Das Online-Tool bietet eine Entscheidungshilfe für alle, die sich noch nicht sicher sind, welche Partei sie bei der Abgeordnetenhauswahl wählen sollen. Bereitgestellt wird es von der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) und ihrer Berliner Landeszentrale.
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Insgesamt werden wieder 38 Thesen zur Auswahl gestellt, die von den Nutzern bewertet werden müssen. Zu finden ist der Wahlomat unter www.wahl-o-mat.de.
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Wahlomat Berlin 2026: Junge Wahlberechtigte entwickeln Thesen
Wie wurden die Thesen entwickelt? Erarbeitet wird der Wahlomat von einer Redaktion aus jungen Wahlberechtigten, Fachleuten aus Wissenschaft, Journalismus und Bildung und den Verantwortlichen der BPB sowie der Berliner Landeszentrale. Interessierte konnten Teil der Redaktion werden und an einem Workshop teilnehmen.
News zur Berlin-Wahl 2026
Wahlomat für die Berlin-Wahl 2026: „Parteien haben immer die letzte Entscheidung“
Nach dem ersten Workshop wurden die 80 bis 100 erarbeiteten Thesen über ein Online-Eingabesystem den Parteien zur Verfügung gestellt. Die Parteien hatten dann zwei bis drei Wochen Zeit, alle Thesen zu beantworten. Außerdem konnten die Parteien zu jeder These eine Begründung abgeben, mit der sie ihre jeweilige Positionierung ausführen.
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Um Fehleingaben zu vermeiden und Verständnisprobleme der Parteien zu erkennen, wurden die Antworten von einem Team aus Politikwissenschaftlern gesichtet. Gab es Differenzen zwischen der Positionierung einer Partei und ihrer Begründung, dann erhielt die Partei die Möglichkeit, ihre Antwort oder Begründung zu überarbeiten. „Die Parteien haben immer die letzte Entscheidung über ihre Positionierung. Ihre Antworten werden im Wahl-O-Mat nicht interpretiert sondern direkt wiedergegeben“, schreiben die Macher auf ihrer Seite.
Im einem zweiten Workshop – etwa eine Woche vor Veröffentlichung – wurden aus den 80 bis 100 Thesen die 38 finalen Thesen ausgewählt.
Hintergründe zur Berlin-Wahl 2026
Insgesamt wurde der Wahlomat vor Wahlen über 160 Millionen Mal genutzt. Laut einer Umfrage der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf ist die Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer männlich, Frauen sind nur für 25 bis 45 Prozent der Nutzungen verantwortlich. Ein Fünftel der Nutzer ist unter 30 Jahren alt, etwa 45 Prozent der Nutzer sind 50 Jahre oder älter.













