Liebe Leserin, lieber Leser,
was wird heute wichtig? Beginnen wir mit einem Blick auf die Termine des Tages:
• Pressekonferenz nach Sitzung des Berliner Senats mit Justizsenatorin Felor Badenberg. Themen sind die Stärkung des Verfassungsgerichtshofs, die Modernisierung des Berliner Justizvollzugs und die Benennung einer neuen Präsidentin am Landgericht II.
• Vor dem Moabiter Kriminalgericht beginnt der Prozess gegen einen 28-Jährigen wegen Mordes nach einem Hausbrand mit zwei Toten in Marzahn. Der Mann soll mit sechs weiteren polnischen Arbeitern in der Doppelhaushälfte gewohnt haben. Nach einem Streit mit einem Mitbewohner soll er laut Anklage in der Nacht zum 28. September 2025 auf unbekannte Weise ein Feuer gelegt haben, um sich an dem Kontrahenten zu rächen. Zwei Männer starben.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
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• Kulturstaatsminister Wolfram Weimer besucht am Abend die Ausstellung „Göbeklitepe, Taş Tepeler und das Leben vor 12.000 Jahren“ mit Mehmet Nuri Ersoy, dem türkischen Tourismus- und Kulturminister, in der James-Simon-Galerie.
Neues aus Berlin
Die Bilanz des Wochenendes macht sprachlos: Am Sonntag durchlöcherten Kugeln die Scheiben einer Shisha-Bar in Wedding, eine Person wurde dabei verletzt. Auch eine Kfz-Werkstatt in der Neuköllner Boschstraße wurde unter Feuer genommen. Mehrmals wurde hintereinander auf die Eingangstür geschossen.
In beiden Fällen hat die Besondere Aufbauorganisation „Ferrum“ die Ermittlungen übernommen. Das ist eine spezielle Aufklärungseinheit der Polizei Berlin, die zur Eindämmung der Bandenkriminalität eingesetzt wurde. Die Hintergründe? „Von privaten Fehden bis zu Konkurrenzkämpfen um Absatzmärkte wie Schutzgelderpressung, Drogen- und Waffenhandel ist da vieles denkbar“, sagt Thorsten Schleheider, Vizelandeschef der Gewerkschaft der Berliner Polizei.
Dass nun vermehrt geschossen wird, könnte aber auch andere Ursachen haben. „Es könnte auch mit dem Tod des berüchtigten Clan-Bosses Mehmet K., genannt ,Kurden-Mehmet‘ zusammenhängen“, schreibt unser Polizeireporter Dennis Meischen: „Die Beerdigung der Clangröße ist nun zwei Wochen her, damit enden mögliche Friedensvereinbarungen in der Trauerzeit. Dem Verstorbenen wurde ein mäßigender Einfluss auf die ungestümen Banden und Gruppierungen nachgesagt, die derzeit in Europa Fuß fassen wollen. Seinen vollständigen Bericht finden Sie hier.
Außerdem wichtig
Rassismusvorwurf ohne Folgen. Die mutmaßlich rassistische Äußerung eines Berliner Polizeibeamten gegen ein Präsidiumsmitglied von Hertha BSC hat keine strafrechtlichen Konsequenzen, weil der Betroffene kein Interesse an Strafverfolgung geäußert hat und die Staatsanwaltschaft kein strafrechtlich relevantes Verhalten sieht. Philipp Siebert berichtet.

Vandalismus trifft Berlins Wohnungsunternehmen hart. Zerstörungswut und Einbruchsversuche ziehen nicht nur Kosten in Millionenhöhe, berichtet Isabell Jürgens, sie haben auch erhebliche Folgen für die Mieter.
Kurfürstendamm: der Boulevard der Zukunft. Rund um den Kudamm in der City West wird sich die Architektur in den nächsten Jahren stark verändern. Norman Börner gibt einen Überblick.
Starten Sie gut in den Dienstag!
Ihr Felix Müller
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