Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) startet am Dienstag eine kurze Reise nach Mailand, um die Hauptstadt bei der Bewerbung für die Olympischen Spiele zu vertreten. „Bei dieser Reise geht es darum, ein klares Signal an die olympische Familie zu senden“, teilte Wegner am Montag mit. „Die Begeisterung, die wir in Italien erleben, wollen wir auch in unsere Stadt tragen.“

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In Mailand trifft Wegner den Bürgermeister der italienischen Metropole, Giuseppe Sala. Außerdem nimmt er an einem Empfang des deutschen Generalkonsulats und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) teil und besucht das Eishockeyspiel der Frauen zwischen Deutschland und Italien. Ziel der Reise sei, von Berlin als Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Spiele zu überzeugen und Erfahrungen mit anderen olympischen Städten auszutauschen.
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Berlin ist bei den Winterspielen in Italien so präsent wie noch nie. „Es freut mich sehr, dass allein 19 Sportlerinnen und Sportler aus unserer Stadt das Team Deutschland bei diesen Winterspielen und den Paralympics vertreten“, sagte Wegner. Diese Athleten seien die beste Botschaft, die sich Berlin wünschen könne. „Sie zeigen der Welt, was Berlin ausmacht: Exzellenz, Leidenschaft und ein unbändiger Wille zum Erfolg.“ Der Regierende reist am Mittwoch zurück nach Berlin.
Olympia-Beauftragter des Senats: „Olympia kann die Gesellschaft umfassend mitnehmen“

Teil der Berliner Delegation in Mailand wird auch Kaweh Niroomand, der Olympia-Beauftragte des Berliner Senats, sein. Er freue sich sehr auf die Reise, sagte Niroomand der Berliner Morgenpost: „Sie wird uns ein Gefühl für Olympische Spiele vermitteln.“ Ein Blick auf das Presseecho der vergangenen Tage seit der Eröffnung der Spiele in Italien zeige, was für eine großartige Veranstaltung Olympia sei. „Man merkt dort, wie Olympia umfassend die gesamte Gesellschaft mitnehmen kann“, sagte Niroomand. Im Mittelpunkt stünden aber die Sportler – insbesondere die Kinder und Jugendlichen. Auf ihnen liegt auch der Fokus der Berliner Olympia-Kampagne. „Wir wollen die Spiele schließlich auch für die Jugend und den Nachwuchs machen, damit die selbst eine Perspektive haben, als Spitzensportler irgendwann in Berlin zu Hause vor den Augen der gesamten Welt aufzulaufen“, sagte Niroomand der Berliner Morgenpost.
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Seit Freitag vergangener Woche finden in Mailand und Cortina d’Ampezzo die 25. Olympischen Winterspiele statt. Die Spiele laufen noch bis zum 22. Februar. Berlin bewirbt sich um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Im innerdeutschen Wettbewerb treten auch München, Hamburg und die Region Rhein-Ruhr an.
In Mailand war eine große Mehrheit der Bevölkerung von der Austragung der Olympischen Spiele in der eigenen Stadt begeistert. In Berlin weisen diverse Umfragen darauf hin, dass die Zustimmung zu den Sommerspielen in der eigenen Stadt aktuell noch nicht sonderlich groß ist. „Berliner sind immer kritisch“, sagte Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) dazu bei der Vorstellung der Berliner Bewerbung Ende Januar. „Aber wenn es dann darauf ankommt, sind sie alle mit dabei!“ Die Entscheidung des DOSB, welcher der vier Bewerber sich im innerdeutschen Wettbewerb durchsetzt, ist für den Herbst 2026 angekündigt.









