Die Silvester-Party am Brandenburger Tor könnte in diesem Jahr ins Wasser fallen. Das berichtete die Zeitung „BZ“. Dem Veranstalter, der Firma „Berlin feiert Silvester“ (BfS), fehle bislang eine Zusage über wichtige Geldmittel vom Land Berlin. Die Firma BfS, eine Tochter der Deutsche Entertainment AG (DEAG) mit Sitz in Berlin, richtet die Party seit 2023 aus.

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BfS-Geschäftsführer Benedikt Alder (41) sagte der „BZ“: „Wir haben bisher kein Geld mit der Silvester-Party am Brandenburger Tor verdient, hatten aber immerhin eine rote Null. Dieses Jahr würde es noch viel schwieriger.“ Demnach gebe es keine Zusage von Visit Berlin und Berlin Partner, die Party zu unterstützen. Die Unternehmen, die dem Land gehören, hatten laut der Zeitung in der Vergangenheit einen Betrag zwischen 500.000 und einer Million Euro beigesteuert, indem sie bei der Fete Werbeflächen mieteten.
Silvester-Party am Brandenburger Tor vorerst abgesagt – Veranstalter fehlt Geld vom Land Berlin
Der Veranstalter habe den Berliner Senat darüber informiert, die Veranstaltung ohne diese Finanzierungshilfe nicht ausrichten zu können. Laut Alder wolle zwar das ZDF als Partner wieder dabei sein, jedoch reiche das allein nicht aus. Im Vorjahr seien die 65.000 Tickets für die Veranstaltung ausverkauft gewesen. Ein Ticket kostete 20 Euro. Doch Benedikt Alder wolle die Finanzierung nicht durch höhere Ticketpreise garantieren.
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„Es kommt für uns nicht infrage, den Menschen 50 Euro aus der Tasche zu ziehen. Es ist für uns eine Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass auch Familien und Geringverdiener an der Veranstaltung teilnehmen können“, sagte er der Zeitung. Die Ausrichtung der Silvester-Sause ist aufwändig und mit hohen Kosten verbunden: So müsse der Tiergarten und alle Zugänge gesichert werden. Es brauche außerdem hunderte Sicherheitskräfte am Einlass und für Taschenkontrollen. Auch die Bühne, das Feuerwerk und nicht zuletzt die Stars – im vergangenen Jahr trat Shirin David auf – kosten Geld.
Alder hoffe, „dass sich das Land Berlin Gedanken über Alternativen für die Silvester-Party am Brandenburger Tor macht.“ Die DEAG-Tochter ist vertraglich nicht verpflichtet, die Party zum Jahreswechsel auszurichten. Theoretisch kann jeder Mensch einen Antrag stellen, der die Feier veranstalten möchte. Bisher habe sich der Berliner Senat Alder gegenüber noch nicht geäußert.





