- Hellersdorf: Mann schlägt seine Verlobte
- Radfahrerin in Kreuzberg angefahren
- Radfahrer im Wedding lebensgefährlich verletzt
- Zwei Jugendliche schlagen Mann in Köpenick zusammen
- Marienfelde: 21-Jähriger auf Supermarktparkplatz mit Messer angegriffen
- 13 Menschen bei Brand in Wriezen verletzt
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Meldungen vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 28. Mai: Pkws geklaut und nach Polen gebracht – Polizei schnappt Verdächtige
16.40 Uhr: Eine Bande von Autodieben ist am Mittwoch in Polen gefasst worden. Die Berliner Polizei durchsuchte in Zusammenarbeit mit polnischen Einsatzkräften im Großraum Posen zwölf Objekte und vollstreckte fünf Haftbefehle gegen Verdächtige im Alter zwischen 23 und 38 Jahren.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Die Beschuldigten sollen sich spätestens Anfang 2024 zu einer Gruppe zusammengeschlossen haben. Sie stahlen mithilfe elektronischer Tools hochwertige Autos im Raum Berlin und brachten sie mit Dublettenkennzeichen nach Polen. Dort wurden die Fahrzeuge zumeist unmittelbar in eigens eingerichteten Hehlerwerkstätten zerlegt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurden mindestens 83 Fahrzeuge entwendet. Insbesondere die Marken Hyundai, Kia und Nissan standen dabei im Fokus. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf rund 1,9 Millionen Euro.
Bei dem Zugriff am Mittwoch konnten 16 zur Fahndung ausgeschriebene Fahrzeuge sichergestellt werden. Darüber hinaus wurden Fahrzeugteile von mehr als 100 zerlegten Autos gefunden, die bislang zehn Diebstählen aus dem Berliner Stadtgebiet zugeordnet werden konnten. Die kriminaltechnische Auswertung der Teile dauert an und wird voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Zudem wurden zwei Geräte zum Anlernen von Fahrzeugschlüsseln, zwei elektronische Entwendungstools, mehrere Mobiltelefone sowie Betäubungsmittel und Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich sichergestellt.
Bankfiliale in Neukölln beschmiert
14.24 Uhr: Eine Bankfiliale an der Karl-Marx-Straße in Neukölln ist beschmiert worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Mitarbeiterin am Mittwoch gegen 8 Uhr einen in weißer Farbe aufgebrachten Schriftzug und rote Farbe an den Scheiben bemerkt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Zwei Jugendliche schlagen Mann in Köpenick zusammen
14.04 Uhr: Zwei Jugendliche haben in der vergangenen Nacht einen Mann in Köpenick überfallen. Wie die Polizei mitteilte, hatten der 14- und 16-Jährige gegen 22.30 Uhr in der Straße Alt-Köpenick zunächst einen Streit zwischen einem 41-Jährigen und dessen Bekannten gehört. Daraufhin schubsten und schlugen sie den 41-Jährigen, der dann zu Boden ging. Auch dann ließen sie nicht von ihm ab. Schließlich entwendeten sie seine Geldbörse. Als sie feststellten, dass diese leer war, überließen die beiden das Portemonnaie dem Mann wieder. Alarmierte Polizisten nahmen die Jugendlichen am Tatort fest. Der Angegriffene erlitt Verletzungen an der Hand und im Gesicht, verzichtete aber auf eine Behandlung. Er hatte einen Atemalkoholwert von mehr als 2 Promille.
Zwei Zeuginnen bestätigten, dass sie die Jugendlichen dabei beobachtet hätten, wie diese auf eine Person eintraten. Zudem hätten sie gehört, dass der 16-Jährige einen Messereinsatz angedroht habe. Bei dessen Durchsuchung fanden die Polizisten auch das Messer. Auf dem Weg zu den Polizeifahrzeugen bedrohte der 14-Jährige den 41-Jährigen. Anschließend brachten die Einsatzkräfte die Jugendlichen in ein Polizeigewahrsam. Dort wurden sie erkennungsdienstlich behandelt und ihre Eltern wurden informiert. Der 14-Jährige wurde von seinem Vater abgeholt, der 16-Jährige dem Jugendnotdienst übergeben. Das Fachkommissariat für Intensivtäter der Polizeidirektion 3 (Ost) übernimmt die weiteren Ermittlungen.
Hellersdorf: Mann schlägt seine Verlobte
11.39 Uhr: Am Mittwochvormittag hat es einen Polizeieinsatz in Hellersdorf gegeben. In einem Mehrfamilienhaus in der Stollberger Straße soll ein 26-Jähriger seine Verlobte geschlagen und beleidigt haben, sagte ein Sprecher dieser Redaktion. Als die angerückte Polizei den Mann vorläufig festnehmen wollte, soll sich der Mann gewehrt und einen Polizisten leicht verletzt haben, dieser konnte aber im Dienst bleiben. Da es dem Mann kurzzeitig nicht gut ging, wurden Rettungskräfte gerufen, die mit einem Rettungswagen und einem Hubschrauber anrückten. Als dieser antraf, ging es dem Mann jedoch wieder besser, sodass seine Identität festgestellt wurde. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung im Rahmen häuslicher Gewalt ermittelt. Die Frau klagte über Kopf- und Nackenschmerzen, aber musste nicht behandelt werden.
Auch interessant
Radfahrerin in Kreuzberg angefahren
9.30 Uhr: In Kreuzberg ist gestern Abend eine Radfahrerin bei einem Unfall verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 41-Jähriger mit seinem Van gegen 18.30 Uhr auf dem mittleren von drei Fahrstreifen der Blücherstraße in Richtung Mehringdamm. Auf Höhe des Blücherplatzes soll dann eine 38-Jährige mit ihrem Fahrrad zwischen zwei auf der linken Fahrspur wartenden Fahrzeugen hervorgekommen und anschließend den mittleren Fahrstreifen vor dem Vito gekreuzt haben. Dem Van-Fahrer gelang es nicht, sein Fahrzeug rechtzeitig zu stoppen, so dass er die Radfahrerin anfuhr.
Die Besatzung eines Polizeifunkwagens leistete Erste Hilfe, anschließend wurde die Frau in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr soll nicht bestehen. Der Van-Fahrer blieb unverletzt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte ermittelt.
Radfahrer in Wedding lebensgefährlich verletzt
9.27 Uhr: In der vergangenen Nacht ist ein Radfahrer in Wedding (Mitte) bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei war ein 27 Jahre alter Autofahrer gegen 0.35 Uhr auf der Müllerstraße in Richtung Luxemburger Straße unterwegs. An der Nazarethkirchstraße fuhr er den 60 Jahre alten Radfahrer an, der von links kam. Rettungskräfte brachten den Radfahrer ins Krankenhaus. Es besteht noch immer Lebensgefahr.
Marienfelde: 21-Jähriger auf Supermarktparkplatz mit Messer angegriffen
9.26 Uhr: Gestern Abend gegen 20 Uhr ist ein 21-Jähriger in Marienfelde (Tempelhof-Schöneberg) von mehreren Männern attackiert worden. Laut Zeugenaussagen kam es auf einem Supermarktparkplatz an der Buckower Chaussee zunächst zu einem Streit zwischen dem 21-Jährigen und den Männern – schließlich wurde der 21-Jährige von einem Unbekannten mit Pfefferspray und von einem weiteren Unbekannten mit einem Messer angegriffen. Nach der Tat flüchteten die Tatverdächtigen vom Parkplatz in Richtung Nunsdorfer Ring.
Polizisten nahmen einen der mutmaßlichen Täter, einen 23-jährigen Mann, in der Nähe fest. Der 21-Jährige wurde durch Rettungskräfte mit Stichverletzungen im Oberkörper in ein Krankenhaus gebracht, in dem er nach einer Operation stationär aufgenommen wurde. Rettungskräfte behandelten auch den 23-jährigen Tatverdächtigen, der gerötete Augen und eine Schnittverletzung an der Hand hatte und brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Anschließend wurde er in ein Gewahrsam gebracht und erkennungsdienstlich behandelt. Im Anschluss wurde er entlassen. Ein Fachkommissariat ermittelt.
13 Menschen bei Brand in Wriezen verletzt
5.57 Uhr: In der Nacht sind 13 Menschen bei einem Wohnhausbrand in Wriezen (Landkreis Märkisch-Oderland) verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte eine unbekannte Person die Polizei über das Feuer informiert. Diese rief daraufhin die Feuerwehr.
Feuerwehrleute evakuierten das brennende Gebäude. Die Verletzten wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht. Was den Brand ausgelöst hat, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
- Organisierte Kriminalität: So viel Geld zieht Berlin wegen kleinerer Vergehen ein
- Überfall auf Juwelier in Berlin: „Sie waren wie die Olsenbande“
- Neues Polizeigesetz: Welche Überwachungs-Software verwendet Berlin?
- Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: „Es war ein reines Machtspiel“
BM/dpa






