- Betrunkener Autofahrer gerät in Johannisthal in Gegenverkehr
- Neuruppin: Blutiger Streit unter Jugendlichen vor Einkaufszentrum
- Weihnachtsbaum brennt in Wohnung in Schmargendorf – Senior lebensgefährlich verletzt
- Mensch stirbt bei Brand in Zehdenick
- Unbekannte stößt Frau in Schöneberg zu Boden und beleidigt sie
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 6. Januar 2025: 14-Jähriger vor Einkaufszentrum mit Messer schwer verletzt
15.11 Uhr: Ein 13-Jähriger soll einen 14-Jährigen in Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) mit einem Messer schwer verletzt haben. Der 13-Jährige sei bei der Auseinandersetzung am Samstagnachmittag vor einem Einkaufszentrum ebenfalls verletzt worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Beide Jungen seien in eine Klinik gebracht worden.

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Die Staatsanwaltschaft ermittele wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der 13-Jährige ist aufgrund seines Alters nicht strafmündig und eine Strafverfolgung deshalb ausgeschlossen. In Deutschland ist man bis zum 14. Lebensjahr schuldunfähig. Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden Jungen in Streit geraten. Sie hätten sich gekannt.
Erste Hinweise zu Silvester-Vorfällen bei Polizei
13.14 Uhr: Zu der Explosion einer Kugelbombe, bei der in der Silvesternacht ein Siebenjähriger lebensgefährlich verletzt wurde, liegen der Polizei acht Hinweise aus der Bevölkerung vor. „Diesen wird nun nachgegangen und wir hoffen, dass sich daraus etwas ergibt“, sagte eine Polizeisprecherin. Bislang ist der Täter laut Polizei noch nicht gefasst.
Die Polizei ermittelt wegen des Vorfalls in Berlin-Tegel unter anderem wegen Herbeiführens einer Sprengstoff-Explosion. Die Kugelbombe, die wegen ihrer hohen Explosionskraft eigentlich hierzulande nicht für den Allgemeingebrauch zugelassen ist, war in der Silvesternacht gegen 0.30 Uhr im Bottroper Weg explodiert. In der Folge wurden insgesamt acht Menschen verletzt. Am schwersten traf es das Kind.
Um dies und weitere folgenreiche Vorfälle aus der Silvesternacht aufzuklären, hat die Polizei ein Hinweisportal im Netz eingerichtet. 18 Angaben erreichten die Behörde nach Angaben der Sprecherin zu einer Explosion in Schöneberg, durch deren Wucht Häuserfassaden und Autos in der Vorbergstraße schwer beschädigt wurden. 36 Wohnungen waren nach Angaben der Feuerwehr zwischenzeitlich unbewohnbar, mehrere Menschen wurden verletzt.
Drei Hinweise erhielt die Polizei demnach zu einem Angriff auf Polizisten auf der Prenzlauer Allee, bei dem Unbekannte „einen pyrotechnischen Gegenstand“ warfen. Ein Beamter wurde dabei am Bein schwer verletzt.
Unbekannte stößt Frau in Schöneberg zu Boden und beleidigt sie
12.08 Uhr: Eine Frau hat am Sonntag Anzeige erstattet, nachdem sie in Schöneberg angegriffen und rassistisch sowie fremdenfeindlich beleidigt worden war. Die 62-Jährige gab gegenüber der Polizei an, gegen 19.40 Uhr an der Martin-Luther-Straße an einer roten Ampel gestanden zu haben, als eine Unbekannte sie unvermittelt zu Boden stieß und ins Gesicht schlug. Außerdem soll die Frau die 62-Jährige fremdenfeindlich und rassistisch beleidigt haben. Anschließend ging die Verdächtige über die Martin-Luther-Straße in Richtung Grunewaldstraße weg. Die Angegriffene erlitt Schmerzen und eine Schwellung im Gesicht und wollte selbständig zum Arzt gehen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Graffiti-Sprayer in Märkisch-Oderland festgenommen
11.48 Uhr: Zwei Graffiti-Sprayer sind am Sonntag am Bahnhof Bad Freienwalde im Landkreis Märkisch-Oderland erwischt worden. Das Duo hatte gegen 2.20 Uhr ein Gebäude der Deutsche Bahn besprüht. Bundespolizisten nahmen die Männer fest. Außerdem stellten sie Handys sicher und beschlagnahmten Spraydosen sowie Handschuhe.
Es wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung gegen den 21- und 27-Jährigen eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten die beiden polizeibekannten Männer auf freien Fuß.
Weihnachtsbaum brennt in Wohnung in Schmargendorf – Senior lebensgefährlich verletzt
11.01 Uhr: Ein Senior ist am Sonntag bei einem Brand an der Rheinbabenallee in Schmargendorf (Charlottenburg-Wilmersdorf) lebensgefährlich verletzt worden. Zuvor hatte ein 51 Jahre alter Nachbar die Polizei und Feuerwehr verständigt, weil er einen Rauchmelder gehört hatte.
Den Polizei-Angaben zufolge war ein Weihnachtsbaum in einer Wohnung in Brand geraten. Der 89 Jahre alte Bewohner habe zunächst selbst versucht, das Feuer zu löschen. Dabei habe er lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Auch seine 80 Jahre alte Ehefrau wurde verletzt, sie konnte das Krankenhaus jedoch nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts Berlin hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung übernommen.
Betrunkener Autofahrer gerät in Johannisthal in Gegenverkehr und kollidiert mit Pkws
9.51 Uhr: In Johannisthal (Treptow-Köpenick) hat es am Sonntag einen schweren Unfall gegeben. Wie die Polizei mitteilte, war ein 33 Jahre alter Kia-Fahrer gegen 16.30 Uhr am Ernst-Ruska-Ufer kurz vor der Anschlussstelle Adlershof aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten. Er kollidierte zunächst mit einem Mercedes und danach mit einem Skoda.
Ein Alkoholtest bei dem Kia-Fahrer ergab knapp 1,9 Promille. Der Unfall-Fahrer und ein elf Jahre alter Mitfahrer klagten über Schmerzen an der Hand beziehungsweise im Bereich der Rippen. Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus, das der 33-Jährige nach einer Blutentnahme wieder verlassen konnte. Ein weiterer 39 Jahre alter Beifahrer blieb unverletzt – sowie auch die drei Insassen des Mercedes und der Skoda-Fahrer.
Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des Unfall-Fahrers. Sowohl der Kia als auch der Skoda waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.
Mensch stirbt bei Brand in Zehdenick
6.29 Uhr: Ein Mensch ist bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Zehdenick (Kreis Oberhavel) gestorben. Verletzte habe es nicht gegeben, teilte die Polizei mit. Zur Identität des Opfers machte die Polizei vorerst keine näheren Angaben.
Das Feuer brach am Sonntagabend im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus. Die Etage war nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte nicht mehr bewohnbar. Sechs Menschen wurden anderweitig untergebracht. Was den Brand auslöste, ist bislang nicht bekannt.
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BM/dpa




