- Rentner belästigt Polizistin in S-Bahn sexuell
- Stahlbetonwand stürzt auf Bauarbeiter – 56-Jähriger stirbt
- Streit in Mitte eskaliert: Mann mit Messer verletzt
- Streit im U-Bahnhof Boddinstraße – Männer erleiden Stichverletzungen
- Abbiegendes Auto überrollt Fußgängerin in Kreuzberg
- Autofahrerin kommt in Grunewald von Straße ab und rauscht Abhang hinunter
- Ruderboot kollidiert in Spandau mit Frachter – Frau stirbt
- Lkw brennen in Berliner Gewerbegebieten
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 2. Dezember 2024: Stahlbetonwand stürzt auf Bauarbeiter - 56-Jähriger stirbt
15.50 Uhr: Auf einer Wohnungsbaustelle in Bernau (Barnim) ist am frühen Morgen eine Stahlbetonwand auf einen Bauarbeiter gestürzt. Nach Angaben eines Polizeisprechers starb der 56-jährige Mann noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte. Die Polizei gehe von einem Unfall aus, so der Sprecher.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Drei Feuerwehren waren am Morgen im Rettungseinsatz, sagte ein Mitarbeiter der Bernauer Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. Zum genauen Hergang konnte er noch keine Angaben machen. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine“ berichtet, dass eine Stahlbetonwand im Kellerbereich einer Baustelle eingestürzt und auf einen Bauarbeiter gefallen war.
Rentner belästigt Polizistin in Zivil in S-Bahn sexuell
14.24 Uhr: Eine in doppelter Hinsicht dumme Idee hatte ein Rentner am späten Sonntagabend in der S-Bahn. Wie die Bundespolizei mitteilte, soll der 82-Jährige gegen 22.50 Uhr in einem Zug der S-Bahn-Linie 1 Höhe Bahnhof Mühlenbeck-Mönchmühle eine Frau sexuell belästigt haben. Demnach setzte sich der Mann ihr in einer Sitzgruppe gegenüber, berührte ihr Knie und belästigte sie mit sexuell anzüglichen Worten. Zudem soll er sich volksverhetzend geäußert haben.
Allein das war schon eine schlechte Idee. Hinzu kam, dass es sich bei der Frau und ihrem Begleiter um Polizisten handelte, die außer Dienst und deshalb in Zivil waren. Sie gaben sich zu erkennen und nahmen den deutschen Mann vorläufig fest. Einsatzkräfte übernahmen den bereits polizeibekannten 82-Jährigen am Bahnhof.
Streit im U-Bahnhof Boddinstraße – Männer niedergestochen
12.24 Uhr: Zwei Personen sind am Sonntag bei einer Auseinandersetzung in Neukölln verletzt worden. Den Angaben der Polizei zufolge waren im U-Bahnhof Boddinstraße gegen 21 Uhr zwei Gruppen am Bahnsteig der U8 aneinander geraten. Die größere Gruppe bestand aus bis zu circa 20 Personen. Die kleinere Gruppe flüchtete zunächst in Richtung Selchower Straße. Dabei stürzte ein 26-Jähriger. Mehrere Unbekannte aus der größeren Gruppe attackierten ihn mit Messern und Glasflaschen. Die Angreifer flüchteten anschließend ebenfalls über den Ausgang Selchower Straße, einer von ihnen über die Gleise in Richtung U-Bahnhof Leinestraße.
Rettungskräfte brachten den 26-Jährigen mit einer Kopfplatzwunde sowie Stichverletzungen an einer Hand und an einem Schulterblatt in ein Krankenhaus. Im weiteren Verlauf stellten Polizisten an der Morusstraße einen weiteren Mann mit Stichverletzungen fest. Sie brachten den 21-Jährigen ebenfalls in ein Krankenhaus. Lebensgefahr soll bei keinem der beiden Verletzten bestanden haben.
Der U-Bahnhof Boddinstraße war zwischen 21.10 Uhr und 23.10 Uhr gesperrt. Die U-Bahn-Züge fuhren ohne Halt durch. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) übernommen.
Abbiegendes Auto überrollt Fußgängerin in Kreuzberg
12.15 Uhr: Eine Fußgängerin ist am Sonntag bei einem Unfall in Kreuzberg verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war die 56-Jährige gegen 18.45 Uhr an einem Fußgängerüberweg über die Kreuzbergstraße gelaufen. Sie wurde von einem abbiegenden 56 Jahre alten Autofahrer erfasst und überrollt. Die Frau erlitt Verletzungen am Kopf, am Arm sowie am Rumpf. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 5 (City) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Reizgas in Grundschule in Weißensee versprüht – Großeinsatz

11.53 Uhr: In der Georg-Zacharias-Grundschule in Weißensee (Pankow) ist am Montag Reizgas versprüht worden. Den Angaben der Feuerwehr zufolge erlitten viele Menschen Verletzungen. Mehr über den Einsatz lesen Sie hier.
Autofahrerin kommt in Grunewald von Straße ab und rauscht Abhang hinunter
10.50 Uhr: Eine Frau ist am Sonntag bei einem Unfall in Grunewald (Charlottenburg-Wilmersdorf) verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war die 20 Jahre alte Autofahrerin auf der Teufelsseechaussee in einer Rechtskurve nach links von der Straße abgekommen. Sie geriet auf den Gehweg und fuhr anschließend einen Abhang hinunter in einen Wald. Dabei geriet das Auto ins Schleudern und kam erst nach circa 60 Metern zum Stehen. Rettungskräfte versorgten die 20-Jährige und brachten sie mit Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen, auch zu der Frage, ob die Fahrerin für die Wetterverhältnisse zu schnell unterwegs war, hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.
Auch interessant
Streit in Mitte eskaliert: Mann mit Messer verletzt
9.26 Uhr: Ein Mann ist am Sonntag in Mitte mit einem Messer verletzt worden. Der 20-Jährige gab gegenüber der Polizei an, dass er gegen 21.30 Uhr an der Panoramastraße mit zwei Männern in Streit geriet und dabei verletzt wurde. Die Einsatzkräfte versorgten den Mann und stellten dabei mehrere Stich- und Schnittverletzungen am Arm, Gesäß und der Wade fest. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. „Lebensgefahr besteht nicht“, teilte die Polizei mit. Die weiteren Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) übernommen.
Auto macht sich selbstständig und rollt Einfahrt in Kreuzberg hinunter

6.44 Uhr: Ein Auto, das vor einer Parkhauseinfahrt an der Wilhelmstraße in Kreuzberg abgestellt war, hat sich am Sonntag selbstständig gemacht. Das Fahrzeug rollte die steile Einfahrt hinab und durchbrach das Garagentor. Möglicherweise war der Pkw nicht ordentlich gesichert worden. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurden keine Personen verletzt.
Ruderboot kollidiert in Spandau mit Frachter – Frau stirbt
6.32 Uhr: Eine Frau ist nach dem Zusammenstoß eines Ruderbootes mit einem Frachter auf der Unteren Havel-Wasserstraße in Spandau gestorben. Der Unfall habe sich am Sonntagnachmittag auf Höhe der Dischingerbrücke ereignet, teilte die Polizei mit. Drei der vier Insassen des Ruderbootes seien gerettet worden. Die 56-jährige Frau sei zunächst reanimiert worden – der Rettungsversuch blieb jedoch ohne Erfolg. Zum Alter der anderen Personen sowie zum genaueren Unfallgeschehen konnte die Polizei bislang keine Auskunft geben.
Lkw brennen in Berliner Gewerbegebieten

5.45 Uhr: In zwei Gewerbegebieten in den Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg haben in der Nacht insgesamt 17 Fahrzeuge Feuer gefangen. Dabei seien neun Lkws am Pyramidenring (Marzahn-Hellersdorf) und acht Lkws in der Gehrenseestraße (Alt-Hohenschönhausen) in Brand geraten, teilte die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst X mit. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.
- Organisierte Kriminalität: So viel Geld zieht Berlin wegen kleinerer Vergehen ein
- Überfall auf Juwelier in Berlin: „Sie waren wie die Olsenbande“
- Neues Polizeigesetz: Welche Überwachungs-Software verwendet Berlin?
- Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: „Es war ein reines Machtspiel“
fmg/dpa





