• Lkw-Fahrer reißt Tür auf – Radfahrerin verletzt
  • Unbekannte überfallen Tankstelle in Reinickendorf
  • 42-Jähriger nach Prügel-Angriff auf Intensivstation
  • SEK-Einsatz in Marzahn – Festnahme
  • Bolt-Fahrzeug kracht gegen Mast – Fahrer stirbt im Krankenhaus
  • Schmierereien an Wahlkreisbüro in Charlottenburg

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 1. Dezember 2024: Brand mit mehreren Verletzten in Oranienburg – Verdacht auf Brandstiftung

14.34 Uhr: Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Oranienburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Sie erlitten Rauchgasvergiftungen, wie die Polizei mitteilte. Der Brand brach am Morgen im Flur einer Wohnung aus und griff auf andere Wohnungen über. Das Feuer wurde von der Feuerwehr schnell gelöscht. Mehrere Bewohner wurden evakuiert. Teile des Hauses sind derzeit nicht bewohnbar. Ermittlungen legten laut Polizei den Verdacht nahe, dass ein 39-Jähriger das Feuer gelegt haben könnte. Die Beamten ermitteln nun wegen schwerer Brandstiftung.

Mann brüllt verfassungsfeindliche Parole und randaliert

13.43 Uhr: Am Samstagabend wurden Einsatzkräfte wegen einer randalierenden Person nach Prenzlauer Berg gerufen. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 55-jähriger Mann gegen 19 Uhr in einem Café an der Raumerstraße Ecke Senefelder Straße mehrmals verfassungsfeindliche Parolen gerufen haben. Ferner habe der Mann in dem Geschäft einen Tisch umgeworfen. Die Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen festnehmen. Nach erfolgter Identitätsfeststellung konnte er seinen Weg fortsetzen.

Lkw-Fahrer reißt Tür auf – Radfahrerin verletzt

13.42 Uhr: Samstagmittag wurden Einsatzkräfte wegen eines Verkehrsunfalls nach Bohnsdorf alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 42-jähriger Lkw-Fahrer gegen 13.15 Uhr in der Dahmestraße zwischen Waltersdorfer Straße und Binswangersteig in Fahrtrichtung Buntzelstraße gehalten und die Fahrertür geöffnet haben, ohne dabei auf den rückwärtigen Verkehr zu achten. Eine 53-jährige Radfahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, prallte gegen die Tür und stürzte. Die Frau zog sich Verletzungen am Kopf sowie eine Fraktur des Unterarms zu und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Unbekannte überfallen Tankstelle in Reinickendorf

13.42 Uhr: Unbekannte überfielen am Samstagabend eine Tankstelle in Reinickendorf. Ersten Erkenntnissen zufolge betraten zwei Männer kurz vor 20.30 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle in der Holländerstraße und gingen auf den 56-jährigen Mitarbeiter an der Kasse zu. Einer der beiden soll den Angestellten dann unter Vorhalten eines Messers in eine Ecke gedrängt und so seinem Komplizen ermöglicht haben, aus der Kasse Geld zu entnehmen. Anschließend flüchteten die beiden Täter mit ihrer Beute. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. 

42-Jähriger nach Prügel-Angriff auf Intensivstation

11.46 Uhr: Nach einer Auseinandersetzung in Altglienicke musste ein Mann gestern Mittag mit einem Rettungshubschrauber zur Behandlung in ein Krankenhaus geflogen werden. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass der 42-Jährige gegen 13 Uhr auf dem Parkplatz eines Discounters in der Grünbergallee mit einem 41-Jährigen in Streit geraten war, der dann eskalierte. Dabei soll der Jüngere dem Älteren zunächst ins Gesicht geschlagen haben, wodurch dieser gestürzt sei. Anschließend soll der Angreifer dem auf dem Boden Liegenden mehrfach gegen den Kopf getreten haben. Zeugen verhinderten weitere Tritte und riefen die Polizei.

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Die nahm den 41-Jährigen fest. Der 42-Jährige kam mit einer Kopfverletzung sowie inneren Verletzungen in ein Krankenhaus. Dort musste der Mann intensivmedizinisch behandelt werden. Den alkoholisierten 41-Jährigen brachten die Einsatzkräfte zunächst in einen Polizeigewahrsam und dann aufgrund seines Zustandes in ein Krankenhaus. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle hatte einen Wert von etwa 2,4 Promille ergeben. Auf richterliche Anordnung wurde ihm Blut entnommen. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme gab ein anderer 41-Jähriger an, von dem gleichaltrigen Angreifer im Rahmen der Auseinandersetzung ebenfalls geschlagen worden zu sein. Eine ärztliche Behandlung lehnte der Mann ab.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 30. November 2024: SEK-Einsatz in Marzahn – Mann bedroht zwei Außendienstmitarbeiter

17.22 Uhr: In einem Mehrfamilienhaus in der Eichhorster Straße ist es am Sonnabend zu einem Einsatz der Polizei gekommen. Dort soll ein 30-Jähriger zwei Außendienstmitarbeiter bedroht haben, offenbar mit einer Schusswaffe. Der Vorfall ereignete sich gegen 11:20 Uhr, als die beiden Mitarbeiter bei dem Mann klingelten.

Die Polizei rückte an und sperrte das betroffene Gebäude weiträumig ab, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Zudem wurden Spezialeinsatzkräfte (SEK) angefordert, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Der Mann erschien kurze Zeit später auf dem Balkon seiner Wohnung, woraufhin er von einem Polizisten angesprochen wurde. Zusätzlich kam eine Drohne zum Einsatz, die den Mann aus sicherer Distanz beobachtete und die Lage aus der Luft überwachte. Nach mehrfachen Aufforderungen der Einsatzkräfte, denen der Mann Folge leistete, begab er sich zurück in die Wohnung. Vor der Wohnungseingangstür warteten bereits weitere Spezialeinsatzkräfte, die den Mann schließlich festnehmen konnten.

Die anschließende Durchsuchung der Wohnung förderte eine Machete sowie eine Schusswaffe zutage, die umgehend beschlagnahmt wurden. Der Mann wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen des Vorfalls sowie zur Herkunft der beschlagnahmten Waffen dauern an.

Tödliche Verkehrsunfall in Lichtenberg

17.05 Uhr: Heute Morgen kam es in Lichtenberg zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 36-jähriger Mann gegen 5.10 Uhr mit einem Mietwagen auf der Rhinstraße in Richtung Am Tierpark unterwegs gewesen sein, als er in einer leichten Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen sei. Der Wagen prallte gegen einen Oberleitungsmast. Der 36-Jährige wurde mit multiplen Verletzungen unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht, wo er verstarb.

Ein Wagen des Fahrdienstleisters Bolt fuhr in Marzahn gegen einen Mast.
Ein Wagen des Fahrdienstleisters Bolt fuhr in Marzahn gegen einen Mast.© BLP/Sappeck | BLP/Sappeck

Verdacht auf Volksverhetzung in Lichtenberg

16.58 Uhr: Zu einem Vorfall in der vergangenen Nacht in Lichtenberg hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Ermittlungen aufgenommen. Gegen 22.15 Uhr fiel auf einem Weihnachtsmarkt an der Landsberger Allee befindlichen Polizeikräften auf, dass von einem Stand ein Lied abgespielt wurde, zu dem eine 26-Jährige aus einer Gruppe heraus einen umgedichteten Text sang. Die Einsatzkräfte nahmen die Personalien der Frau auf und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein. Die Ermittlungen dauern an.

Wahlkreisbüro in Charlottenburg beschmiert und beschädigt

16.30 Uhr: Ein Wahlkreisbüro in Charlottenburg ist beschädigt worden. Wie die Polizei mitteilte, stellten Zeugen gegen 10 Uhr eine Beschädigung an einer Scheibe sowie eine Farbschmiererei an dem Parteibüro in der Windscheidstraße fest. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen. 

Streit über Musikauswahl endet mit lebensgefährlicher Stichverletzung

15.16 Uhr: In der vergangenen Nacht wurden Einsatzkräfte wegen einer gefährlichen Körperverletzung nach Reinickendorf alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 24-jähriger Mann in einer Bar in der Hechelstraße gegen 3.20 Uhr mit einem 30-Jährigen in einen Streit über die Musikauswahl geraten sein. Nachdem sich die Auseinandersetzung in den Außenbereich verlagert hatte, soll der 30-Jährige seinem Gegenüber eine Stichverletzung am Oberschenkel zugefügt haben, wobei eine Arterie durchtrennt wurde. Der lebensbedrohlich Verletzte wurde unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Der Tatverdächtige flüchtete nach dem Vorfall, konnte jedoch wenig später namhaft gemacht und in seiner Wohnung festgenommen werden. Er wurde in einen Polizeigewahrsam gebracht.

Mit Transporter gegen Mauer geprallt

15.10 Uhr: Nach einem Unfall in Charlottenburg-Nord heute Morgen musste der Fahrer eines Transporters ins Krankenhaus gebracht werden. Dem bisherigen Ermittlungsstand und Zeugenangaben zufolge befuhr der 40-Jährige gegen 6 Uhr die BAB 111 in südliche Fahrtrichtung, als er auf Höhe der Anschlussstelle Heckerdamm aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug gegen die Mauer prallte, welche die südlichen und nördlichen Richtungsfahrbahnen voneinander trennt. Durch den Aufprall, bei dem auch ein Verkehrszeichen und ein Metallpoller beschädigt wurden, landete das Fahrzeug auf der Seite. Zudem lagen einige Teile des Wagens auf der Fahrbahn verteilt. Rettungskräfte befreiten den 40-Jährigen aus dem Fahrzeug und brachten den am Kopf und den Beinen Verletzten in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann unter dem Einfluss berauschender Mittel gefahren war, wurde ihm auf freiwilliger Basis Blut entnommen. Die Autobahn war während der Unfallaufnahme bis etwa 13 Uhr einspurig befahrbar. Die Ermittlungen dauern an.

Unbekannter sticht Jugendlichen ins Bein

14.12 Uhr: In Hellersdorf wurde am Freitagabend laut Polizei ein Jugendlicher durch einen unbekannten Mann am Bein verletzt. Der 17-Jährige befand sich kurz nach 19 Uhr auf dem Weg zu einem Spätkauf in der Schneeberger Straße, als ihm ein Unbekannter mit einem spitzen Gegenstand in ein Bein gestochen habe. Als er kurz darauf Schmerzen verspürt habe, sei er zu einem Freund gelaufen, der zunächst Erste Hilfe geleistet und dann den Rettungsdienst verständigt habe. Dieser brachte den 17-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem der Jugendliche stationär verblieb. Die Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung führt die Kriminalpolizei.

SPD-Parteizentrale mit Farbe beschmiert

14.01 Uhr: Gestern Abend wurde die Polizei wegen mehrerer Farbschmierereien vorder SPD-Parteizentrale nach Kreuzberg alarmiert. Demnach hatte ein außer Dienst befindlicher Polizeibeamter gegen 21.50 Uhr drei unbekannte Personen auf dem Gehweg der Wilhelmstraße bemerkt, die mittels Schablone und Sprühdosen den Gehweg mit Schriftzügen versahen. Die Tatverdächtigen konnten durch hinzualarmierte Kräfte festgenommen werden. Nach erfolgter Identitätsfeststellung wurden die zwei Frauen im Alter von 27 und 39 Jahren sowie ihr 28-jähriger Begleiter vor Ort entlassen. Die Schriftzüge konnten durch die Kräfte unkenntlich gemacht werden. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts. 

Polizeiauto stößt mit Wagen von 89-Jähriger zusammen

13.01 Uhr: Ein Polizeiwagen ist in Prenzlauer Berg mit dem Auto einer 89-Jährigen zusammengestoßen. Die Seniorin sowie zwei Polizisten wurden bei dem Unfall am Freitagmittag leicht verletzt, wie die Beamten in Berlin am Samstag mitteilten. Die Polizisten fuhren demnach mit Martinshorn und Blaulicht bei Rot in eine Kreuzung. Dort stieß das Polizeiauto mit dem Wagen der 89-Jährigen zusammen, die bei Grün in die Kreuzung gefahren war, wie es hieß.

Mann bei Streit vor Flüchtlingsunterkunft mit Messer verletzt

11.55 Uhr: Bei einem Streit zwischen zwei Männern in Pankow ist ein 21-Jähriger mit einem Messer verletzt und notoperiert worden. Er sei mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen und bisher nicht vernehmungsfähig gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. 

Angaben der Polizei zufolge war der 21-Jährige mit einem 20 Jahre alten Mann am Freitagabend auf dem Gehweg vor einer Flüchtlingsunterkunft in Weißensee in Streit geraten. Der 20-Jährige soll mit einem Messer auf den Älteren eingestochen haben, wie es weiter hieß.

Er sei mit einer Stichverletzung im Oberkörper und einer Schnittverletzung am Kopf in ein Krankenhaus gekommen, dort sei er notoperiert worden. Der Tatverdächtige wurde in Gewahrsam genommen, wie die Polizei mitteilte. Einsatzkräfte stellten das mutmaßliche eingesetzte Messer sicher. Der Hintergrund des Streits war zunächst unklar.

Mann zwischen Lkw und Anhänger eingeklemmt

11.15 Uhr: Ein Lkw-Fahrer ist in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) zwischen seinem Laster und einem Anhänger eingeklemmt worden. Der 60-Jährige kam am Freitagmorgen mit schweren Verletzungen am ganzen Körper ins Krankenhaus, wie die Polizei Berlin am Samstag mitteilte. Lebensgefahr bestehe nicht. Der Mann stand auf einem Parkplatz vor dem Laster, als dieser anfing zu rollen und den Mann so zwischen seiner Vorderseite und einem davor parkenden Anhänger einklemmte. Bei dem Unfall wurden laut Polizei der Laster, der Anhänger und ein weiteres Auto beschädigt.

Bolt-Fahrzeug kracht gegen Mast

09.08 Uhr: Bei einem Autounfall auf der Rhinstraße in Marzahn ist am Samstagmorgen ein Bolt-Fahrer schwer verletzt worden. Das Fahrzeug kam gegen 5.13 Uhr aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Mast. Die verletzte Person musste reanimiert werden und kam in ein Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Rhinstraße war am Morgen in Richtung Friedrichsfelde gesperrt. Auch der Tramverkehr der Linien M17 und 27 wurde vorübergehend eingestellt.

Auto brennt in Schönefeld aus

8.30 Uhr: Gegen 20.40 Uhr meldeten Zeugen am Freitagabend einen brennenden Volkswagen Golf GTI auf der Hans-Grade-Allee in Schönefeld, genau an der Autobahnanbindung zu Berlin. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr konnten das Auto löschen. Es entstand dennoch Totalschaden. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

In Schönefeld brannte ein Auto aus.
In Schönefeld brannte ein Auto aus.© Morris Pudwell | Morris Pudwell

Kind von Auto erfasst und schwer verletzt

5.30 Uhr: Ein Kind ist in Gesundbrunnen von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Es wurde nach dem Unfall am Freitagabend ins Krankenhaus gebracht, wie ein Polizeisprecher sagte. Wie es zu dem Unfall kam und ob das etwa 10 bis 13 Jahre alte Kind allein unterwegs war, blieb zunächst unklar.

fmg/dpa