Corona-Regeln

Diese Corona-Regeln gelten in Berlin

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Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gilt auch in Berlin seit Sonntag eine verschärfte Maskenpflicht. Die Regeln im Überblick.

  • Die Corona-Regeln in Berlin sind erneut verschärft worden.
  • In U-Bahnen, S-Bahnen, Bussen und allen weiteren Verkehrsmitteln im öffentlichen Nahverkehr muss eine „medizinischen Maske“ (FFP2-Maske oder OP-Maske) getragen werden.
  • Berlins Kitas sind geschlossen. Nur Eltern sogenannter "systemrelevanter Berufe" können eine Notbetreuung in Anspruch nehmen. Einen Link auf die Liste des Senats mit den Berufsgruppen finden Sie unten.
  • Alle Regeln und Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus finden Sie hier in der Übersicht.

Berlin. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gilt auch in Berlin nun eine verschärfte Maskenpflicht. In Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen ist das Tragen einer besser schützenden „medizinischen Maske“ vorgeschrieben. Auch die Mitarbeiter im Einzelhandel müssen eine Maske tragen. Die weit verbreiteten Alltagsmasken aus Stoff oder andere Bedeckungen des Mundes und der Nase sind im öffentlichen Nahverkehr und Handel nicht mehr erlaubt.

Der Senat folgt damit dem Beschluss der Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Demnach sind im Nahverkehr und in Geschäften nur noch FFP2-Masken oder die blauen OP-Masken erlaubt. Bedürftige und Obdachlose sollen die Masken kostenlos erhalten. „Das ist eine Selbstverständlichkeit“, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) nach der Senatssitzung. Die Ausgabe erfolgt wie im Frühjahr in den Bezirksämtern. Das Land habe bereits Bestände an medizinischen Masken angeschafft und werde Kontingente an die Bezirke verteilen.

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Corona in Berlin: Tragen der Masken soll verstärkt kontrolliert werden

Der Bund hatte bereits für ältere Menschen und Risikogruppen kostenlose Masken zur Verfügung gestellt, die über Apotheken verteilt werden. Alle übrigen Gruppen müssen sich nun mit entsprechenden Masken selbst versorgen. „Die OP-Masken sind in großen Stückzahlen und preiswert vorhanden“, sagte Müller. Das Tragen der zulässigen Masken werde verstärkt kontrolliert und bei Verstößen dagegen Bußgelder verhängt, sagte Müller.

Keine konkreten Beschlüsse fasste der Senat zum Homeoffice. Berlin will sich zunächst mit dem Bund verständigen, welche Vorgaben gesetzlich möglich sind und welche nicht. Dazu hat das Bundeskabinett am Mittwoch eine Vorlage beschlossen, die ab dem kommenden Mittwoch gilt und in der kommenden Senatssitzung am Dienstag für Berlin angepasst werden soll.

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Corona in Berlin: Die neuen Corona-Regeln im Überblick:

  • Masken: In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Geschäften sind besser schützende Masken Pflicht. Das können OP-Masken sein, FFP2-Masken oder auch KN95-Masken, die einen vergleichbaren Standard haben. Alltagsmasken aus Stoff reichen nicht mehr. Die Maskenpflicht gilt auch für Mitarbeiter im Einzelhandel.
  • Kitas: In den Kitas ist seit dem 25. Januar 2021 die „Notversorgung“ auf maximal 50 Prozent der normalen Kapazitäten begrenzt. Eltern, die ihre Kinder nicht zu Hause betreuen können, müssen Bedingungen erfüllen: Mindestens ein Elternteil muss in einem sogenannten systemrelevanten Beruf arbeiten. Hinzu kommen Kinder von Alleinerziehenden oder aus Familien in einer sozial schwierigen Situation. Die Liste der systemrelevanten Berufe finden Sie hier.
  • Gottesdienste: Gottesdienste bleiben erlaubt, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt ist. Eine Maske mit höherem Schutzstandard ist aber nun Pflicht, Singen verboten. Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmern müssen spätestens zwei Werktage vorher beim Ordnungsamt angezeigt werden.
  • Veranstaltungen: Die Obergrenze für gewerbliche Veranstaltungen wird laut Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) auf 20 Personen in Räumen (bisher 50) und 50 Personen im Freien (bisher 100) reduziert.

Die Änderungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Berliner Senats finden Sie auch auf der Seite der Senatskanzlei.

Corona in Berlin: Diese Regeln gelten weiter:

  • Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte bleiben nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Ist diese Person alleinerziehend, werden deren Kinder nicht mitgezählt, dürfen also noch dazukommen. Kinder unter zwölf Jahren aus maximal zwei Hausständen können wechselseitig von den Erwachsenen betreut werden.
  • Schulen: Der „Regelbetrieb in Präsenz“ bleibt eingestellt, die meisten Schüler sollen mit Hilfe digitaler Plattformen zu Hause lernen. Für Abschlussklassen wird Wechselunterricht in kleinen Gruppen angeboten, also eine Mischung aus Lernen zu Hause und in der Schule.
  • Handel: Viele Geschäfte sind zu, etwa Friseure, Kosmetiksalons, Bau- und Möbelmärkte, große Kaufhäuser oder Läden für Kleidung. Ausgenommen sind der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte für Lebensmittel, Apotheken, Sanitätshäuser oder Drogerien. Buchläden, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten und Banken dürfen ebenfalls öffnen.
  • Ausgangsbeschränkungen: „Das Verlassen der eigenen Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft ist nur aus triftigen Gründen zulässig“, heißt es in der Infektionsschutzverordnung. Die Liste solcher Gründe ist allerdings lang. Das können etwa Arbeit und Schule, Einkäufe, Behördengänge, Arztbesuche, die Pflege von Angehörigen, Gassigehen mit dem Hund oder sportliche Aktivitäten sein, auch der Weg zur „inneren Einkehr“ in Gotteshäuser.
  • Alkoholverbot: Verboten bleibt die Abgabe alkoholischer Getränke in Gläsern, Bechern oder anderen offenen Behältnissen. Zudem ist untersagt, alkoholische Getränke im öffentlichen Raum im Freien zu trinken. Das nächtliche Ausschank- und Verkaufsverbot für Alkohol von 23 bis 6 Uhr bleibt in Kraft.
  • Demonstrationen: Politische Demonstrationen bleiben ohne definierte Obergrenze erlaubt. Weiterhin gelten Abstandsregeln und eine weitgehende Maskenpflicht - nur bei Versammlungen bis zu 20 Personen, die nicht skandieren oder singen, kann diese entfallen.
  • Hotels: Übernachtungen in Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen sind zwar untersagt, aber es gibt Ausnahmen anlässlich von Dienst- und Geschäftsreisen und aus notwendigen privaten Gründen.

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