Umringt von Plattenbauten zwischen Karl-Marx-Allee und Holzmarktstraße befindet sich das Buddhistische Zentrum Lotos Vihara, keine zehn Minuten vom Alexanderplatz entfernt. In dem umgebauten Kindergarten mitten in einem beschaulichen Wohngebiet kann man nicht nur seine Meditationspraxis intensivieren oder Yoga üben, sondern auch im kleinen Lotos-Café essen: Seit 2016 ist Etem Celik der neue Pächter des Cafés. Als gelernter Koch arbeitete er schon seit ein paar Jahren immer wieder einmal hier. Nun bereitet er neben Salaten zwei täglich wechselnde Gerichte zu – eines vegetarisch für 6,80 Euro, eines vegan für 7,80 Euro – und eine vegane Suppe zum Preis von vier Euro; kombiniert als Menü für 9,80 beziehungsweise 10,80 Euro.
Pastinaken, Fenchel & Co. stammen aus überwiegend ökologischem Anbau. Wir nehmen die mit Käse überbackenen Vollkornpenne mit Spinat, dazu bestellen wir – passend zum buddhistischen Zentrum – einen Yogi-Tee. Die freundliche Bedienung bringt mehrere Sorten zur Auswahl an den Tisch. Das Essen kommt samt kleinem Salat mit feinem Dressing und Brot zügig auf den Tisch und schmeckt ausgezeichnet.
Auf Wunsch werden die Gerichte punktgenau zum vereinbarten Termin zubereitet und können auch guten Gewissens mitgenommen werden: Die Bio-Verpackungen bestehen aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen, sind kompostierbar und biologisch abbaubar. Dazu gibt es hausgemachte Kuchen und Torten – und Platz für rund 20 Personen. Die Einrichtung ist schlicht: einfache Kiefernholztische und -stühle, dunkelrote Kissen, viele Grünpflanzen vor den großen Fensterfronten, dazu erklingt leise Entspannungsmusik. Im Sommer kann man auch draußen unter den Bäumen sitzen und dem Vogelgezwitscher lauschen, aber bis dahin dauert es leider noch etwas.
Lotos-Café Neue Blumenstraße 5, Mitte, Tel. 27 58 32 12, Mo.-Fr. 12-20 Uhr, So. 15-20 Uhr, www.lotos-vihara.de
ris





