„Madame Ngo“ ist der Name des neuesten Kuchi-Ablegers an der Charlottenburger Kantstraße. Die heißt wegen der vielen asiatischen Restaurants bei vielen heutzutage Chinatown. Aber eigentlich ist es eher eine China-Lane, also eine Straße und keine Stadt. Immerhin, in unmittelbarer Nähe des „Madame Ngo“ finden sich sieben weitere Asia-Restaurants, darunter so illustre Namen wie das „Good Friends“.
Das „Madame Ngo“ befindet sich in den Räumen einer ehemaligen Apotheke, deren 70er-Jahre-Ausstattung teilweise erhalten wurde. Ansonsten wurde mit Kupferleitungslampen und Stahlraumteilern ein Ambiente geschaffen, das sowohl Wärme als auch Hipness ausstrahlt. An der einen Seite sitzen die Gäste auf einer langen Bank, die aus einer Kirche zu stammen scheint.
Das neue Lokal ist eine interessante Mischung aus Suppenküche und Brasserie. Die Brasserie-Küche mit Ochsenschwanz-Wan Tan oder Rinderfiletstreifen mit Saiblingskaviar wird ab 18.30 Uhr serviert. Direkt am Eingang kann man den Suppenköchen bei der Arbeit zusehen, wie sie köstliche vietnamesische Phô kochen. Die unterschiedlichen Brühen dafür simmern in riesigen Alutöpfen, Beilagen wie Bio-Huhn, Rindfleischbällchen, durchwachsenes Rindfleisch und Fisch können von der Theke aus begutachtet werden. Eine kleine Suppe gibt es auch zum Mittagsgericht.
Beim Besuch gab es gebratenen Tofu mit leichtem Biss und herzhafter Soße, köstliche kleine Stücke Schweinerippchen und wunderbar saftig gebratenen Lachs. Dazu Reis und Bohnengemüse. Gekostet hat es mit der Suppe elf Euro, wenn man nur zwei Zutaten nimmt, kostet der Mittagstisch neun Euro. In Verbindung mit einem Kännchen Ingwer-Minze-Tee, drei Euro, ein süchtig machendes Erlebnis.-
Madame Ngo Kantstraße 30, Charlottenburg, Di.-So. 11-24 Uhr, Reservierung online, www.madame-ngo.de
Bewertung
Geschmack
Ambiente
Service
Pre is/Leistung
Gesamt
Höchstwertung:
fmr





