Exotisch-fruchtig im kalten Winter sind Zitronenkugeln (40 Stück): Von einer Stange Zitronengras die äußeren, harten Stängel entfernen, die Stange in feine Streifen schneiden. Diese ebenso wie 2 Zitronenblätter (im Asia-Laden, wie auch das Zitronengras) kurz abspülen und trocken tupfen. 100 g Schlagsahne mit den Zitronengrasstreifen und -blättern in einem Topf zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze bis auf 75 g einkochen lassen, durch ein Sieb gießen und zurück in den Topf geben. 40 g Zwieback in einen Gefrierbeutel geben, diesen fest verschließen.
Mit einer Teigrolle Zwiebäcke fein zerbröseln. 200 g weiße Schokolade in Stücke brechen, unterrühren und in der warmen Zitronensahne schmelzen. Abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone sowie die Zwiebackbrösel unter die Zitronensahne rühren. Aus der Masse mit angefeucheten Händen etwa 2 cm große Kugeln formen, in 30 g feinem Zucker wälzen und kalt stellen. In gut schließenden Dosen aufbewahren – oder gleich verpacken.
Auch Karamellbonbons sind süße Geschenke: 125 g Schlagsahne, 20 g Butter, 250 g Zucker und ein Päckchen Vanillezucker unter Rühren aufkochen. Bei kleiner Hitze unter Rühren weiterkochen, bis sich der Zucker löst. Dann etwa 40 bis 60 Min. bei kleinster Hitze weiterköcheln, ab und zu umrühren. Flache Form mit Alufolie auslegen und einölen, Masse einfüllen und glatt streichen.
Chilipulver für den Extra-Pfiff
Wird sie langsam fest, kleine Bonbons ausschneiden und abkühlen lassen. Extra-Pfiff gibt Chilipulver, eine weihnachtliche Note verleihen Kardamom und geriebene Nelken. Die ideale Verpackung: Bonbons in eine Zellophantüte stapeln und mit einer voluminösen Stoffschleife zubinden, an der ein selbst gemachtes Kärtchen baumelt. Auch in einem großen Cocktailglas oder in einer Glasschale machen sich die Bonbons gut. Zum Beispiel bei „Glasklar“ (Knesebeckstr.13, Charlottenburg).
Würzige Füllung
Exotische Geschenke sind Gewürzmischungen wie der bengalische Mix „Panch Phoron“, der zu gleichen Teilen aus Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Senfkörnern, Bockshornkleesamen und Schwarzkümmelsamen besteht und erst kurz vor der Verwendung gemahlen wird. In jedem Fall macht es was her, wenn die Mischung in eine Gewürzmühle gefüllt übergeben wird und auf einem Kärtchen Tipps zur Verwendung aufgeschrieben sind. Anregungen: „Das Handbuch der Gewürze: Würzkunst, aVerlag, 14,95 €. Gewürze und Mühlen z. B. bei „Kochen und Würzen“ (Goltzstr. 51, Schöneberg) oder „pot & pepper“ (Kieler Str. 9, Steglitz).
Mit diesem Salz kommt man gut durch den Winter: Kaffee-Salz ist himmlisch zu gebratenem Reh- und Hirschrücken, aber auch zur Barbarie-Ente. 100 g fein zermahlenes Salz, 1 EL frisch gemahlenen, fruchtigen Kaffee, ½ Schote frische Tahiti-Vanille (2–3 Tage im Glas ziehen lassen, dann herausnehmen), ¼ TL frisch geriebene Zimtrinde, ¼ TL frisch gemahlenen, schwarzen Kerala-Pfeffer, ¼ TL Mix aus frisch gemahlenem Kardamom und Nelken sowie frisch geriebene Muskatnuss miteinander mischen, in einem gut verschlossenen Glas dunkel aufbewahren.





