Online-Lieferdienste

Foodpanda aus Berlin erreicht drei Milliarden Menschen

Die Lieferdienstplattform Foodpanda des Berliner Internet-Inkubators Rocket Internet setzt seine Globalisierungsstrategie fort. Foodpanda erreicht schon drei Milliarden Menschen weltweit.

Foto: Rocket Internet

Foodpanda, der Online-Lieferdienst von Rocket Internet, expandiert weiter. Drei Monate nach dem Start in Ungarn übernimmt das von Berlin aus gesteuerte Unternehmen den ungarischen Lieferdienst Ételvitel KFT. Foodpanda erreicht inzwischen drei Milliarden Menschen in 25 Ländern und arbeitet mit mehr als 10.000 Restaurants zusammen.

Ételvitel KFT hat allein in der ungarischen Hauptstadt Budapest mehr als 200 Partner-Restaurants. „Mit der Übernahme stärken wir unsere Position auf dem ungarischen Markt“, sagte Foodpanda-Landesmanager Zsolt Capo. Die starke Marktposition von Ételvitel KFT mache es Foodpanda einfacher, die Bandbreite an unterschiedlichen Restaurants zu erweitern.

Für Foodpanda-Hauptgeschäftsführer Ralf Wenzel bezeichnete die Übernahme als „logische Konsequenz des gewaltigen Wachstums der vergangenen Monate“. Sein Unternehmen wolle Nummer eins in allen Märkten werden.

Markt der Lieferdienste ist hart umkämpft

Der Markt der Online-Lieferdienste ist hart umkämpft. Mitbewerber von Rocket Internet sind neben nationalen Diensten Portale wie Just Eat und Delivery Hero, die jeweils in 13 Ländern vertreten sind. Foodpanda und seine Marke HelloFood sind in 25 Ländern weltweit aktiv. In 14 Ländern kann Essen mit Hilfe von Smarthone-Apps bestellt werden.

Wenzel sieht einen Erfolgsfaktor in der Anpassung an besondere Kundenwünsche in nationalen Märkten. „In Senegal sind Croissants das meistbestellte Nahrungsmittel und die Vietnamesen bevorzugen mexikanisches Essen“, sagte Wenzel in einem Interview des Branchendienstes TNW.