Vom angesagten Prachtboulevard über einen verwahrlosten Lärmkiez zum Durchlauferhitzer im Gentrifizierungsprozess – die Schillerpromenade hat in ihrer 120-jährigen Geschichte eine Menge Veränderungen durchlebt
Für die einen versprüht er den maroden Charme und die Abgeschiedenheit einer Kleinstadt inmitten des Berliner Großstadtgetümmels für andere ist er Durchgangskiez für das Tempelhofer Feld. Der Schillerkiez ist so facettenreich wie seine wechselhafte Geschichte.

Wie in vielen Städten sind auch in Berlin die ganz zentralen Gebiete die teuersten. Nirgendwo in deutschen Großstädten müssen die Menschen mehr als 40 Prozent vom durchschnittlichen Haushaltseinkommen für die Miete ausgeben - außer in fünf Berliner Viertel in der Innenstadt.
Mietpreise: So teuer ist das Wohnen im Schillerkiez
Die Mietpreise im Körnerkiez (Postleitzahl 12049) liegen durchschnittlich bei 11,03 Euro mittlere Kaltmiete pro Quadratmeter. Damit rangiert das Areal mit seinen durchschnittlichen Mietpreisen im oberen Bereich der Wohnquartiere Berlins.
Allerdings zahlt man hier durchschnittlich zweieinhalb Euro weniger als in der teuersten Wohngegend Berlins am Hackeschen Mark (10178), wo im Schnitt 13,50 Euro pro Quadratmeter verlangt werden.
Die Mietwohnungen im Schillerkiez haben im Durchschnitt ein mit den Wohnvierteln Frauenkopf in Stuttgart und dem Kiez Viktoria-Luise-Platz in Berlin vergleichbares Mietpreisniveau. 84 Prozent aller Postleitzahlen-Gebiete in Deutschland sind günstiger.

Postleitzahl für Postleitzahl: Was Berliner Mieter zahlen müssen
Prüfen Sie im großen Morgenpost-Spezial "Mieten Skyline", wie die Mietpreise in ihrem Wohngebiet im bundesdeutschen Vergleich liegen. Sie finden hier außerdem die Mietskyline aller 79 Großstädte und Angaben zur Methodik der Mietpreis-Statistik.
Berliner Kieze - So hoch ist das Mietpreisniveau ...
... Unter den Linden
... Hackescher Markt
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... Brunnenviertel
Das sind die teuersten Städte Deutschlands 2017



